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Montag 13.11.17 14:40 Uhr|Autor: Nick Scheder - Tölzer Kurier316
Komplett überlegen: Anton Pappritz’ Heilbrunner setzen sich gegen Florian Bacher (am Boden) und Otterfing durch. FOTO: HL

Heilbrunn bleibt vier Monate lang Tabellenführer

Heilbrunn geht nach 4:0 über Otterfing als Spitzenreiter in die Pause
Bad Heilbrunn – Der SV Bad Heilbrunn bleibt nach dem letzten Spiel vor der Pause vier Monate lang Tabellenführer der Kreisliga. „Ich glaube, die Mannschaft hat noch gar nicht realisiert, was sie geleistet hat. Darauf kann sie stolz sein“, sagt Trainer Walter Lang.

„Ein schöner Moment, vielleicht erleben sie so etwas nie wieder. Unglaublich.“ Bei so viel Pathos geriet der 4:0 (3:0)-Sieg gegen Otterfing fast zur Nebensache. Zu dominant traten die Heibrunner gegen den ersatzgeschwächten TSV Otterfing auf, als dass der Tabellenvorletzte nur den Hauch einer Chance gehabt hätte. „Hochverdienter Sieg, wir waren klar besser“, sagt Lang. Die Chancen hätten für mindestens vier weitere Tore gereicht. Die beste vergab Maxi Specker. Er bekam den Ball frei vor dem leeren Tor auf den Fuß. Das Leder hatten wohl alle – einschließlich des Schützen – schon im Tor gesehen.

Doch der HSV-Topscorer brachte das Kunststück fertig, die Kugel daneben zu schießen. Er bestrafte sich umgehend selbst, indem er sich mit einem Sprung über die Bande in eine Pfütze auf dem durchweichten Rasen fallen ließ. „Er muss eine Runde ausgeben“, kommentiert Lang den Hochkaräter. Zu feiern haben die Heilbrunner wirklich etwas. Als Aufsteiger haben sie die Liga aufgemischt, sind mit zwölf Siegen, einem Unentschieden und drei Niederlagen Spitzenreiter. Und: Das 4:0 gegen Otterfing war das neunte Spiel zu null, nur elf Gegentreffer kassierte der HSV in 16 Partien, mehr als zwei Tore schenkte ihnen kein Gegner ein. Einer davon: Otterfing beim 2:2 im Hinspiel. Bei der Heilbrunner Überlegenheit gestern nachmittag kaum vorstellbar. „Aber das war ein ganz anderes Spiel als zu Saisonauftakt“, meint Lang.

Seine Team hat sich entwickelt. „Die Abwehr ist sicher ein Grund dafür, dass wir jetzt ganz oben stehen. Auch gegen Otterfing ließ die Defensive rein gar nichts anbrennen. Auch nicht, als die Gastgeber nach dem 3:0 den Fuß vom Gas nahmen. Kaltschnäuziger ist der HSV ebenfalls geworden. Das machte Maxi Schnitzlbaumer beim 3:0 klar, als er nach einem Sololauf auch den Torwart souverän aussteigen ließ und einschob. Luft nach oben gibt es bei der Chancenverwertung aber immer noch. So vergab Schnitzlbaumer direkt im Anschluss noch zwei beste Chancen in ähnlichen Situationen. Auch Anton Pappritz, mehrfach Specker oder Sebastian Mertens per Kopf gingen fahrlässig mit ihren Möglichkeiten um.

Erst der eingewechselte Felix Keller machte nach einer ruhigeren zweiten Hälfte mit dem 4:0 nach schöner Vorarbeit von Thomas Pföderl alles klar. „Jetzt ist Zeit zu genießen“, sagt selbst der sonst eher mit Jubelstimmung vorsichtige Trainer Lang. Aber an der Spitzenposition nach 16 Spielen als Aufsteiger gibt es eben nichts zu kritteln.

SV Bad Heilbrunn – TSV Otterfing 4:0 (3:0)

Tore: 1:0 (7.) Kiechle, 2:0 (25.) Pappritz, 3:0 (25.) M. Schnitzlbaumer, 4:0 (78.) Keller, – Schiedsrichter: Michael Sepp (VfL Denklingen), – Zuschauer: 88.

SV Bad Heilbrunn: Hüttl, – Fl. Schnitzlbaumer, Mertens, Kapfhammer, Forster, – A. Specker, Pföderl, Pappritz, Kiechle, M. Schnitzlbaumer, – Specker. Eingewechselt: Fr. Schnitzlbaumer, Keller, Gritzuhn.

 
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