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Donnerstag 18.05.17 21:00 Uhr|Autor: Claus Rosenberg1.470
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Yannik Wex. Archivfoto: photoagenten/Axel Schmitz

Wex wechselt nach Bad Kreuznach

Der talentierte Mittelfeldstratege geht mit einem weinenden und einem lachenden Auge

ALZEY. Der offensive Mittelfeldspieler Yannik Wex verlässt den Fußball-Neu-Verbandsligisten RWO Alzey. Der 19-Jährige schließt sich zur neuen Runde der SG Eintracht Bad Kreuznach an. Und das mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Der Abschied von Wartberg fällt dem Wallertheimer schwer. Andererseits steht er in Bad Kreuznach, ebenfalls in der Verbandsliga beheimatet, vor einer interessanten Herausforderung.



Yannik Wex hatte maßgeblichen Anteil an der Meisterschaft von RWO Alzey nicht nur wegen der 15 Saisontore, die er erzielte. RWO-Coach Tino Häuser schätzte Wex wegen dessen „brutalen Überraschungsmomenten“, die er als Zehner inszenierte. Wenn am Sonntag, 15 Uhr, der ASV Maxdorf im Wartbergstadion aufläuft, dann wird Wex im Publikum sitzen. Seit Ostern laboriert er an einer Fußverletzung, derentwegen er auch am Sonntag zuschauen muss. Der Bürokaufmann bedauert das sehr: „Schade, ich wäre gerne dabei gewesen. Aber ich gönne auch jedem, der auf dem Platz steht, dieses Erlebnis“.

Es stand seit einigen Wochen im Raum, dass der Wex RWo Alzey verlassen könnte. Die Sportliche Leitung vom Wartberg hätte den Ex-Gonsenheimer gerne noch wenigstens eine Saison gehalten. Auch Yannik Wex sagte immer, dass er gerne bleiben würde. Letztlich war es aber ein Problem des Arbeitsplatzes. „Eintracht Bad Kreuznach hat mir da ein stimmiges Gesamtpaket geschnürt“, erklärte er.

Eintracht Bad Kreuznach orientiert sich in der kommenden Runde Richtung Oberliga. Das reizt Yannik Wex, der mit seinen 19 Jahren und seinem großen Talent in der Fußball-Hierarchie weiter nach oben strebt. „Ich hoffe, mein sportlicher Weg endet nicht schon in der Verbandsliga.“

RWO hat sich für die kommende Runde Personal organisiert, mit dem auch in der Verbandsliga eine gute Rolle gespielt werden könnte. Es ist aber unwahrscheinlich, dass die Wartberg-Elf ganz vorne mitmischen kann auch nicht mit Yannik Wex.

Der junge Fußballer stieß Anfang der Saison zu RWO Alzey. Nach längerer Verletzungspause suchte der fünffache, ehemalige Oberliga-Spieler des SV Gonsenhem am Wartberg nach der alten Fitness. Schnell wurde offenbar, welche Qualität der Lange mitbringt. 23 von 30 Spiele trug er das Trikot von RWO, ehe ihn die Fußverletzung zur Pause zwang.

In den Monaten am Wartberg ist er heimisch geworden. „RWO war nicht meine Mannschaft, das ist meine Familie“, meinte er vor einigen Tagen. Tino Häuser habe er viel zu verdanken, dass er heute da stehe, wo er stehe. Auch das Verhältnis zu Hans-Karl Schäfer, dem sportlichen Leiter, sei sehr eng. Voraussetzungen, die mittelfristig eine Rückkehr an den Wartberg nicht ausschließen.



 
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