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Sonntag 30.07.17 08:00 Uhr|Autor: Dirk Waidner und Mario Luge554
Übersprungen: Luftduell zwischen SGE-Neuzugang Ivo Tsurev (vorne) und dem Mainzer Serdal Günes.

Achtungserfolg beim Regionalligisten

EINTRACHT Besonders nach dem Wechsel gute Vorstellung beim 0:2 gegen Schott Mainz

MAINZ / Bad KREUZNACH (wai/mlg). Einen Achtungserfolg feierten die Fußballer der SG Eintracht Bad Kreuznach im Testspiel beim Regionalliga-Aufsteiger TSV Schott Mainz. Der Verbandsligist kassierte pro Halbzeit nur ein Gegentor gegen den zwei Klassen höher angesiedelten Gastgeber und durfte viel Selbstvertrauen aus der 0:2 (0:1)-Niederlage ziehen.



Besonders nach dem Seitenwechsel bot die Eintracht den Mainzern sehr mutig Paroli und schnupperte mehrfach sogar an einem eigenen Treffer. In der ersten Halbzeit waren die sehr defensiv eingestellten Kreuznacher davon allerdings noch weit entfernt geblieben. Offensivaktionen, die bis weit in die gegnerische Hälfte vordrangen, konnten an einer Hand abgezählt werden und der einzige Torschuss ging aus der Distanz weit über das TSV-Tor.

Dafür bauten die Gäste ein Abwehrbollwerk auf, das mit viel Respekt vorm Gegner ganz tief in der eigenen Hälfte stand. Adrian Simioanca steuerte als zentraler Spieler die Fünfer-Abwehrkette vor der mit geringem Abstand eine weitere Viererkette verteidigte. Selbst Niklas Paulus agierte als vordere Speerspitze meist zehn bis 15 Meter hinter der Mittellinie.

Auf der Suche nach Lücken spielten die Mainzer wie beim Handball vor diesem Defensivriegel herum und hatten ihn bereits nach fünf Minuten zum ersten Mal geknackt. Als die Kreuznacher Hintermannschaft nicht im Bilde war, bekam der TSV gleich mehrere Abschlusschancen, was durch Serdal Günes schließlich zum 1:0 führte. Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte hätten die Mainzer noch weitere Treffer erzielen können, doch dreimal der rechte Pfosten und einmal die Latte verhinderten das 2:0. In der 37. Minute parierte SGE-Schlussmann Marco Seyfert sogar noch einen Foulelfmeter.

Nach der präsentierten sich die Kreuznacher selbstbewusster. Schon in den ersten zehn Minuten verzeichneten sie mehr und deutlich gefährlichere Offensivaktionen als in der gesamten ersten Halbzeit. Ein Freistoß des direkt zu dieser Szene eingewechselten Beytullah Kurtoglu brachte die erste Torchance (54.).

Bahri Bayir verzeichnete in der 65. Minute die beste SGE-Chance. Auch wenn der eingewechselte Janek Ripplinger noch das 2:0 für Mainz besorgte (80.), konnten die Kreuznacher nach diesem Auftritt erhobenen Hauptes vom Platz gehen.

SGE-Trainer Patrick Krick war mit dem Auftritt seiner Mannschaft zufrieden. Erstmals hatte er fast alle Spieler des Erstmannschaftskaders zusammen. „Defensiv war das wie in der Woche zuvor in Ginsheim sehr gut, offensiv müssen wir natürlich noch ein bisschen zulegen“, sagte er.



 
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