Am Ende spricht jeder nur von drei gewonnen Punkten
Sonntag 18.08.19 21:03 Uhr|Autor: Dagmar Nachtigall740
Moritz Zeitler (11) traf in der 90 Minute Foto: Dagmar Nachtigall

Am Ende spricht jeder nur von drei gewonnen Punkten

Moritz Zeitler erzielte in der allerletzten Minute den Siegtreffer zum 1:0 +++ Team muss sich selbst wieder finden

Moritz Zeitler ist der Matchwinner in der Heimpartie der SpVgg SV Weiden gegen den TSV Seebach. Er erzielte in der 90 Minute nach einem Freistoßzuspiel den Siegtreffer zum 1:0 (0:0). Die Partie war auf beiden Seiten nicht wirklich sehenswert, aber die SpVgg SV Weiden schaffte es nach ihrer 1:4 Niederlage am Donnerstag in Neumarkt wieder Fahrt aufzunehmen und bleibt weiterhin Tabellenführer der Landesliga Mitte. „Die drei Punkte haben wir uns erzwungen. In den letzten zwanzig Minuten ist bei uns der Knoten geplatzt. Nach der Niederlage in Neumarkt waren meine Akteure enorm verunsichert", betonte Weidens Trainer Andreas Scheler. Sein Kollege Josef Eibl verstand die Welt nicht mehr. „Für uns ist das hier extrem bitter. In dieser Saison haben wir überhaupt noch kein Spiel gewonnen. Die Unparteiischen waren uns nicht gewogen, da sie zwei Elfmeter und einen unberechtigten Rückpass zum Torwart nicht gepfiffen haben“. Für Weiden geht es nun am kommenden Samstag nach Tegernheim, die an diesem Wochenende in Grafenwöhr eine 1:4-Niederlage hinnehmen mussten.




Scheler stellte nach dem Debakel in Neumarkt auf drei Positionen um. So waren von Beginn an Niklas Lang, Dennis Paulus und Michael Busch im Team, auf der Bank nahmen Florian Rupprecht, Dominik Mandula und Dominik Hradecky Platz. Trotzdem zeigte sich gerade das Mittelfeld als große Lücke im Weidener Spiel. Die zwei Stürmer Benny Werner und Josef Rodler mussten sich weitgeschlagene Bälle ergattern und von einem echten Spielaufbau war in den ersten 45 Minuten nicht viel zu sehen. Seebach agierte hier unbeschwerter, hatten sie auch nicht viel zu verlieren. „Wir haben in der zweiten Hälfte einfach alles reingeworfen. Ab der 70. Minute waren wir platt und hatten keine Möglichkeit offensiv zu wechseln. Alle die bei uns spielten, waren überragend, wir hätten einen Punkt verdient gehabt“, erklärte Coach Eibl.

Meine Jungs hatten nach Neumarkt gleich zwei Spiele in den Knochen, da ich sie eineinhalb Stunden nach dem Neumarkt Spiel trainieren ließ. Sie müssen es selbst schaffen aus dem Tal herauszukommen und wieder zu ihrer Form finden“, betonte Scheler. Keeper Matthias Götz meinte auf die Frage was mit der Mannschaft los sei: „Gerade die jungen Akteure sind nach der Niederlage in Neumarkt in ein tiefes Loch gefallen. Dass müssen sie erst wieder verarbeiten und sich an solch Siegen wie gegen Seebach hochziehen“. Wie der goldene Treffer von Zeitler in allerletzter Minute, dieser sollte die Spieler zum umdenken und durchstarten bewegen.


GALERIE SpVgg Weiden - TSV Seebach


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