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Samstag 09.09.17 17:00 Uhr|Autor: Jochen Werner202
Hassia Bingen will sich selbst und den Zuschauern zum Winzerfest einen Sieg bescheren. Archivbild: Haas

Vollgas trotz undankbarem Termin

Hassia Bingen trifft während Winzerfest-Umzug auf ASV Winnweiler

BINGEN . „Es liegt in unserer Hand, einen großen Schritt nach vorne zu machen.“ Trainer Nelson Rodrigues will beim Winzerfest-Heimspiel von Verbandsligist Hassia Bingen gegen den ASV Winnweiler möglichst viele Zuschauer gewinnen. Trotz des unglücklichen Termins, der mit dem Festumzug zusammenfällt. „Wir wollten Freitag oder Samstag spielen, aber es gehören immer zwei dazu“, bedauert der Binger Coach die Ansetzung. Anpfiff am Hessenhaus erfolgt am Sonntag um 15 Uhr.



Es ist das Spiel des Tabellenvierten gegen den Zwölften. Der Gegner aus der Pfalz hat aktuell zwar erst sechs Punkte auf dem Konto, musste allerdings vier seiner fünf Partien auswärts bestreiten. Wie stark der ASV sein kann, bewies er beim klaren 4:1 zuhause gegen RWO Alzey. Auf fremden Plätzen erreichte das Team einen 2:0-Sieg in Fußgönheim. In Kandel (0:5), Hohenecken (1:2) und in Hauenstein (1:4) setzte es Niederlagen.

Rodrigues will am Sonntag das positive Erlebnis aus dem Derbysieg von vergangenem Sonntag bei Eintracht Bad Kreuznach mit dem Last-Minute-Tor von Espen Lautermann zum 3:2 in der Nachspielzeit bestätigen, gleichzeitig den Pokal-K.o. vom Dienstag in Bodenheim (1:2) vergessen machen.

Dabei warnt er vor dem ASV, der aus der Vorsaison noch etwas gutzumachen habe und zeigen wolle, dass er auch auswärts punkten könne. „Winnweiler ist mit Vorsicht zu genießen“, sagt der 39-Jährige.

Vier Ausfälle beklagt Rodrigues: Außer den beruflich verhinderten Jörg Cevirmeci und Christopher Lind werden auch Philipp Schrimb (dicker Knöchel) und Christian Klöckner (Zahnprobleme) nicht auf dem Platz stehen können. Torwart Kay Schotte ist noch dabei, wird ab der kommenden Woche für einige Zeit nicht zur Verfügung stehen können. Ob Schotte oder der zurückgekehrte Pascal Eder das Tor hüten, wollte sich Rodrigues im Vorfeld nicht entlocken lassen.

Egal, wer aufläuft. Rodrigues erwartet, dass er zum Wohl der Mannschaft seine Aufgaben auf der ihm zugeteilten Position erfüllt. „Wir haben im Moment eine gute Ausgangslage, um uns im oberen Drittel festzusetzen“, lässt der Trainer keinen Zweifel an der Zielsetzung: Ein Dreier soll her. Und damit Spieler und hoffentlich viele Fans für den Winzerfestumzug entschädigt werden, will die Hassia die Zuschauer mit attraktivem Fußball begeistern und wenigstens die Vorarbeit für das kommende Oktoberfest liefern.



 
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