2026-05-15T09:36:57.455Z

Allgemeines

Zweitliga-Aufstiegskandidat bestimmt neuen Trainer

Spagnuolo-Nachfolger bei Siebnen bekannt

von Redaktion regional-fussball.ch · Heute, 19:17 Uhr · 0 Leser

Zwei Zürcher Spieler erhalten Erstliga-Awards +++ Noch-Tuggen-Coach Ivan Previtali wechselt innerhalb der 1. Liga +++ Abstiegsgefährdeter Zürcher Interregio-Gegner entlässt Trainer

SC Siebnen: Tony Vanaria übernimmt im Sommer. Beim SC Siebnen sind die Weichen für die Zukunft gestellt: Tony Vanaria wird ab Sommer neuer Trainer der 1. Mannschaft. Er tritt die Nachfolge von Pino Spagnuolo (er wechselt zum Zweitligisten Wädenswil) an, der das Fanionteam in den vergangenen Jahren entscheidend geprägt hat. Unter ihm entwickelte sich der SCS zu einer festen Grösse in der 3. Liga. Mehrfach spielte die Mannschaft um den Aufstieg mit, aktuell führen die Märchler die Tabelle der Gruppe 1 erneut mit mehreren Punkten Vorsprung an. Unabhängig davon, ob der Sprung in die 2. Liga gelingt, wird Vanaria inskünftig die sportliche Verantwortung übernehmen. Der neue SCS-Coach war in der Vergangenheit unter anderem für das damals in der 3. Liga spielende Wädenswil tätig. Derzeit wirkt Vanaria noch beim FC Freienbach im Trainerstab der 1.-Liga-Mannschaft als Assistenztrainer. Für Stabilität im Umfeld des Teams bleibt zudem ein grosser Teil des Staffs erhalten: Simone Materazzi wird weiterhin als Spieler und Co-Trainer tätig sein, Marcello Trabucco bleibt Team-Coach und Pasquale Nigro Sportchef.

Erstliga-Awards: Peter und Kisassumbua ausgezeichnet. Die Trainer und Captains der jeweiligen Gruppen haben die Gewinner der Ersten-Liga-Awards 2025/26 gewählt – dabei gingen in der Gruppe 3 gleich zwei Auszeichnungen in die Region Zürich. Zum besten Spieler der Gruppe 3 wurde Flavio Peter vom FC Wettswil-Bonstetten gewählt. Auch der SC YF Juventus darf sich freuen: Joël Kiassumbua wurde zum besten Torhüter gewählt. Als bester Trainer wurde Dagoberto Carbone vom AC Taverne ausgezeichnet.

Die weiteren Auszeichnungen: Promotion League: Spieler: Omer Dzonlagic (Biel-Bienne). - Torhüter: Michel Fohouo (Biel-Bienne). - Trainer: Michel Winsauer (Kriens). - Erstliga-Gruppe 2: Spieler: Hugo Casano (Courtételle). - Torhüter: Joschua Neuenschwander (Langenthal). - Trainer: Edvaldo Della Casa (Langenthal).

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FC Baden: Previtali übernimmt als Trainer. Der FC Baden stellt die Weichen für die kommende Saison neu: Ivan Previtali übernimmt das Traineramt der derzeit in der Gruppe 3 auf Platz 5 liegenden Erstliga-Mannschaft und ersetzt Eduardo Barrera, der erst in der Winterpause verpflichtet worden war, jedoch ohne nachhaltigen Erfolg blieb (nur 14 Punkte aus 12 Spielen). Barrera wechselt im Sommer seinerseits zu den Frauen des FC Aarau in die Women’s Super League. Dort war zuletzt der in der Region ebenso bekannte Jürgen Seeberger tätig, der das Team zum Ligaerhalt führte. Mit Previtali holt Baden einen erfahrenen Erstliga-Trainer an die Seitenlinie. Der 46-Jährige arbeitete in den vergangenen vier Saisons beim FC Tuggen und war davor Cheftrainer und Assistent beim SV Höngg. Zudem besitzt der neue Coach eine enge Verbindung zum Verein: Bereits als Spieler trug er das Trikot des FC Baden.

FC Ajoie-Monterri: Trainerwechsel im Abstiegskampf. Thierry Payet ist nicht mehr Trainer des FC Ajoie-Monterri. Der abstiegsgefährdete Interregio-Klub hat sich fünf Spieltage vor Saisonende mit sofortiger Wirkung von seinem langjährigen Coach getrennt. Der FCAM reagiert damit auf die schwachen Resultate der letzten Wochen: Seit dem Re-Start im März gelang nur ein Sieg, zuletzt setzte es einige deutliche Niederlagen (u.a. gegen Dübendorf und Zürich City) ab. Die Mannschaft liegt aktuell auf Rang 11 der Gruppe 3 und hat lediglich zwei Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz, den derzeit FC Bülach belegt. Vereinspräsident Jean-Baptiste Petignat sprach von einem «notwendigen Impuls» im Saisonendspurt und nahm gleichzeitig die Spieler in die Pflicht. Für die verbleibenden fünf Partien übernimmt Sportchef Alexandre Martinovic interimistisch die Verantwortung an der Seitenlinie. Im Kampf um den Ligaerhalt warten unter anderem noch die Zürcher Teams FC Red Star Zürich und FC Bülach auf die Jurassier.

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