2024-04-20T08:00:28.265Z

Spielbericht
Den Befreiungsschlag hat Union Würm-Lindern verpasst.
Den Befreiungsschlag hat Union Würm-Lindern verpasst. – Foto: Günter Rosarius

Würm-Lindern verpasst Sprung aus Abstiegsregion

Nach dem Sieg am Gründonnerstag erreicht Würm-Lindern gegen den FC Roetgen am Ostermontag ein 1:1-Remis. Zu wenig für einen Befreiungsschlag.

Die Osterwoche gestaltete die SG Union Würm-Lindern mit fünf Punkten aus drei Partien zwar ganz erfolgreich, von einem Abstiegsplatz weggekommen ist die Mannschaft trotzdem nicht. Dazu hätte es am Ostermontag in einer Nachholpartie gegen den FC Roetgen eines Sieges bedurft, die Partie endete 1:1.

Dabei schienen die Vorzeichen ganz ordentlich: In der Vorwoche war mit dem 2:2 beim TuS Langerwehe ein wichtiger Auswärtspunkt gelungen, den Dreier verpasste man nur durch ein Eigentor in der 88. Minute; Gründonnerstag gewann man dann ein weiteres Nachholspiel gegen den VfR Würselen mit 2:1 (1:0). Tim Janes (44.) und Michael Thevis (67.) hatten getroffen. Die Formkurve zeigte entsprechend nach oben.

Und es ging auf dem Rasenplatz in Geilenkirchen-Würm für Würm-Lindern am Montag gleich vielversprechend los. Direkt nach dem Anstoß kam Luca de Brito Mujamena über die rechte Seite zum Abschluss, der im letzten Moment zur Ecke abgeblockt wurde. In der Folge versuchte die SG zwar weiter die Spielkontrolle zu behalten, traf aber auf eine aufopferungsvoll kämpfende Abwehr der Gäste.

In der 27. Minute tat sich erneut die große Chance zur Führung für Würm-Lindern auf, als Julian Herzog nach einem Solo von Felix Jansen und dessen präziser Linksflanke vor dem gegnerischen Tor frei zum Kopfball kam, diesen dann aber knapp am Tor vorbei setzte. Eine erste halbwegs gelungene Angriffsaktion hatten die Gäste erst in der 32. Minute zu bieten – der Ball flog aber weit über das von Wilfried Hulsen gehütete SG-Gehäuse.

Führung nicht über die Zeit gebracht

Mit Schwung startete Würm-Lindern auch in die zweite Halbzeit, kam zunächst aber nur zu einer Kopfballchance des aufgerückten Abwehrchefs Eric Thevis. Die Gäste waren in der 55. Minute aber doch geschlagen, weil Julian Herzog nach einer Freistoßflanke von Felix Jansen aus kurzer Distanz frei zum Schuss kam – und wuchtig zum 1:0 vollstreckte. Roetgen reagierte umgehend, gab seine zuvor doch äußerst defensiv ausgerichtete Spielweise auf, und wechselte seinen Co-Trainer und „Altmeister“ Kelly Ayuya ein. Der sorgte auch mal gleich für mächtig Alarm und Durcheinander in Würm-Linderns Abwehr. In der 67. Minute hielt SG-Keeper Hulsen noch einen Distanzschuss von Roetgens Angreifer Ferhat Akar, doch in der 70, Minute glich Roetgen dann zum 1:1 aus. Eine Flanke von der rechten Seite erreichte Joker Ayuya am langen Pfosten und der traf dann mit dem Kopf. So endete das Abstiegsduell dann mit einem insgesamt wohl leistungsgerechten Unentschieden.

Aufrufe: 02.4.2024, 11:15 Uhr
RP / Herbert GrassAutor