2024-04-19T07:32:36.736Z

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Nach dem Last-Minute-Siegtreffer gab es beim SC Eltersdorf kein Halten mehr
Nach dem Last-Minute-Siegtreffer gab es beim SC Eltersdorf kein Halten mehr – Foto: Sportfoto Zink / P. Kotzur

Wildes Spitzenspiel: Eltersdorf knockt Cham spät aus

26. Spieltag - Freitag: Kornburg setzt Statement in Neudrossenfeld +++ Feucht unterliegt Neumarkt

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Der SC Eltersdorf schien im Freitagabend-Schlager gegen den ASV Cham nach einem 0:1-Rückstand und mit einem Mann weniger bereits auf der Verliererstraße. Doch als die personelle Gleichzahl nach einer Ampelkarte wieder hergestellt war, glückten den "Quecken" noch zwei später Tore, die ihnen eine mega-wichtigen Heimdreier bescherten. Der TSV Kornburg setzte im Abstiegskampf ein dickes Ausrufezeichen und setzte sich beim bislang so famosen Aufsteiger TSV Neudrossenfeld mit 4:0 durch. Schlusslicht 1. SC Feucht verpatzte den Einstand ins neue Fußballjahr und zog gegen den ASV Neumarkt mit 0:1 den Kürzeren.


Thorsten Röwe (Pressesprecher SC Eltersdorf): "Das frühe Tor hat Cham natürlich in die Karten gespielt. Es entwickelte sich ein umkämpftes Spiel mit wenig Torszenen und einer nicht unverdienten Pausenführung für den ASV. In der zweiten Halbzeit haben wir dann alles in die Waagschale geworfen, insbesondere als wir in Unterzahl waren. Letztlich haben wir uns für den Einsatz belohnt. Ein Sieg der Moral."


Faruk Maloku (Trainer ASV Cham): "Wir waren heute ein sehr unangenehmer und mutiger Gegner, der einem absoluten Spitzenteam alles abverlangt hat. Wir sind durch ein Standard in Führung gegangen und hatten dann zwei, drei gute Möglichkeiten um nachzulegen. Nach der Pause waren wir dann sogar kurzzeitig in Überzahl. Dann mussten wir den gelb-rot-gefährdeten Marco Pfab runter nehmen und Björn Zempelin wurde mit der Ampelkarte vom Platz gestellt. Ohne unsere beiden etatmäßigen Sechser haben wir die Stabilität verloren und der Gegner konnte zudem brutal viel Qualität von der Bank bringen. Schade, dass wir uns nicht für einen engagierten Auftritt belohnen konnten. Einen Punkt hätten wir uns verdient gehabt."



Dominik Haußner (Trainer 1. SC Feucht): "Wir haben uns in der ersten Viertelstunde das Leben bei schwierigen Platzverhältnissen durch unnötige Quer- und Rückpässe selbst schwer gemacht. Aus einer solchen Situation ist dann auch die Führung für Neumarkt, das uns sehr hoch angelaufen ist, gefallen. Dann wurde es etwas besser, wenngleich der Gegner weiter überlegen blieb und vor allem körperlich sehr präsent war. Nach der Pause waren wir gut im Spiel. Eine ähnliche Situation, die zum 0:1 führte, konnten wir nicht verwerten. So etwas macht halt dann den Unterschied aus. Hinten raus mussten wir mehr riskieren, so dass Neumarkt zu guten Kontermöglichkeiten kam. Unterm Strich geht das Ergebnis in Ordnung. Schade, dass wir es wieder mal nicht geschafft haben, ein solches Derby-Heimspiel besser zu bestreiten."



Daniel Stöcker (Sportlicher Leiter TSV Neudrossenfeld): "Bei uns ist es personell momentan wie verhext. Beim Aufwärmen verletzte sich noch Anton Makarenko und musste passen. Nach zehn Minuten musste dann auch noch Felix Thiele raus. Somit fehlten uns insgesamt zehn Spieler. Das allein darf aber keine Ausrede sein. Wir hatten über die komplette Spieldauer keinen Auftrag, sind in keine Zweikämpfe gekommen und hatten nicht eine Torchance. Nur gut, dass wir schon am Dienstag beim Nachholspiel gegen Donaustauf die Chance auf Wiedergutmachung haben.

Aufrufe: 01.3.2024, 21:40 Uhr
Thomas SeidlAutor