Das Team von Wertingens Trainer Daniel Schneider holte gegen den FC Stätzling die ersten drei Punkte.
Das Team von Wertingens Trainer Daniel Schneider holte gegen den FC Stätzling die ersten drei Punkte. – Foto: Georg Fischer

Wertinger Stärke ist das Kollektiv

Trainer Daniel Schneider ist nach dem ersten Sieg mit dem Nord-Bezirksligisten erleichtert

Seit dem 1. Juli dieses Jahres ist Daniel Schneider Trainer beim Bezirksligisten TSV Wertingen. Nach der Auftaktniederlage gegen den FC Horgau gelang seiner Mannschaft am Samstag beim hoch gehandelten FC Stätzling mit 2:1 der erste Saisonerfolg.

Herr Schneider, wie groß war bei Ihnen die Erleichterung nach dem doch etwas überraschenden Erfolg beim FC Stätzling?

Schneider: Nach dem nicht so guten Spiel gegen den FC Horgau, das wir 0:1 verloren haben, sind wir in Stätzling viel aggressiver und konzentrierter aufgetreten. Das hat mir sehr gut gefallen. Allerdings haben wir nach dem 2:0 quasi im Gegenzug den Gegentreffer zum 1:2 kassiert. Da waren wir wohl einen Moment zu euphorisch. In der zweiten Halbzeit haben wir kaum etwas zugelassen und hatten zwei bis drei Chancen auf einen dritten Treffer, den wir leider nicht gemacht haben.

Sie sind jetzt einige Wochen Cheftrainer beim TSV Wertingen. Wie sind die Arbeitsbedingungen dort und welches kleine Zwischenfazit können Sie ziehen?

Schneider: Es macht schon viel Spaß hier. Zwischen 17 und 19 Mann aus dem Kader der ersten Mannschaft sind durchschnittlich im Training. Dazu kommen noch elf bis zwölf Akteure aus der zweiten Mannschaft, sodass der Trainingsplatz gut gefüllt ist. Vieles läuft sehr homogen ab, auch der Austausch mit Sportleiter Roman Artes, Co-Trainer Andreas Kotter und Max Gallenmüller (Coach der zweiten Mannschaft, Anm. d. Red.) ist bestens.

Welche Spieler haben sich bisher besonders gut entwickelt?

Schneider: Ich will da niemanden hervorheben. Unsere Stärke ist das Kollektiv. Und das soll so bleiben. In Stätzling haben es Marc Gerold, Max Beham oder Marcel Gebauer nicht schlecht gemacht. Gut dabei ist Samir Hassan, der einen Sprung nach oben gemacht hat.

In der vergangenen Saison erzielten Sie für Ihren Heimatverein SV Eggelstetten 19 Tore in der Kreisklasse Nord II. Reizt es da nicht, auch beim TSV Wertingen als Spieler aufzulaufen und seine Torjägerqualitäten zu beweisen?

Schneider: Bisher war es mir aufgrund von Blessuren am Knie und Knöchel nicht möglich, intensiv mitzutrainieren. Ich hoffe, dass dies bald möglich sein wird, denn es juckt zwischendurch schon, mal selbst wieder auf dem Platz zu stehen. Und sei es nur als Joker, um in der Schlussphase eines Spiels der Mannschaft helfen zu können.

Sie sind Lehrer. Da muss man in den Ferien Urlaub machen. Wohin geht die Reise?

Schneider: Ende August/Anfang September für zehn Tage ans Meer nach Italien.

Mehr Lokalsport gibt es unter www.wertinger-zeitung.de

Aufrufe: 04.8.2022, 07:27 Uhr
Wertinger Zeitung / Günther HerdinAutor