
Der VfB 03 Hilden hat im Duell mit Sportfreunde Baumberg ein weiteres Mal gezeigt, warum das Team des scheidenden Trainers Tim Schneider die beste Mannschaft der Oberliga Niederrhein im Kalenderjahr 2026 ist. Weiter ist der VfB punktgleich mit Spitzenreiter Ratingen 04/19 und darf deshalb von der Regionalliga West träumen. Nun hat der Klub verraten, wo er den spielen würde - oder gerne möchte.
Am Samstag spielte Hilden sein Auswärtsspiel in Monheim souverän runter und gewann mit 4:0 gegen die SFB. Damit festigte Hilden Platz zwei hinter Ratingen 04/19, beide Klubs haben 47 Punkte - und Ratingen hat nur noch ein Tor Vorsprung. Auf Rang drei lauert noch der KFC Uerdingen, der mit 44 Punkten auch noch die Absicht hegt, in die Regionalliga aufzusteigen, sofern es sportlich denn gelänge.
Dass sich Hilden gut vorstellen kann, den nächsten Sprung zu wagen, erklärte der Verein schon im Februar. Auf FuPa-Nachfrage hat sich der Klub geäußert, wo denn gespielt werden soll; in der Regionalliga West immer eine interessante Frage, da die Klubs einen festen Spielort angeben müssen und es schließlich auch Vorgaben gibt. Die Antwort ist ebenso spannend: wenn möglich in Hilden!
Am Freitag gab es eine Stadionbesichtigung in Hilden. Der VfB erklärt: „Ziel der gemeinsamen Begehung war es, den aktuellen Zustand der Spielstätte zu analysieren und die notwendigen Maßnahmen zu definieren, um im Falle eines sportlichen Aufstiegs die Anforderungen für den Spielbetrieb in der Regionalliga zu erfüllen."
Der Westdeutsche Fußballverband (WDFV) ist Schirmherr der Regionalliga West und setzt beispielsweise einen abgetrennten Gästebereich voraus. Dazu Hilden: "Im Rahmen der Besichtigung wurden verschiedene infrastrukturelle und sicherheitsrelevante Aspekte intensiv geprüft. Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf der Errichtung eines fest umzäunten Gästebereichs sowie eines klar definierten Zugangs („Löwengang“), um den Anforderungen der Liga gerecht zu werden. Die Beteiligten verständigten sich darauf, den Antrag zur Regionalliga-Zulassung mit der Sportanlage Bandsbusch zu stellen. Die sich daraus ergebenden Auflagen des Verbandes sollen anschließend in enger Abstimmung mit der Stadt Hilden und der Stadt Hilden Beteiligungsgesellschaft (SHB) umgesetzt werden. Voraussetzung hierfür ist, dass die notwendigen Maßnahmen fristgerecht realisiert werden. Gelingt dies, steht einer Austragung der Regionalliga-Spiele im Stadion am Bandsbusch nichts im Wege."
Die Zeit bis zur Regionalliga-Saison 2026/27 drängt natürlich, deshalb will der Vorstand des VfB Hilden "die nächsten Schritte mit Nachdruck vorantreiben, um die infrastrukturellen Voraussetzungen zu schaffen und die Regionalliga perspektivisch in Hilden zu etablieren". In der Hinterhand gibt es auch eine Ausweichoption, die aber nach Vereinsangaben wirklich nur die letzte Option darstellen soll: Dem VfB liegt bereits die Zustimmung der Stadt Wuppertal und der Polizei vor, seine Heimspiele im Stadion am Zoo, der Heimat des Wuppertaler SV, austragen zu dürfen.
Somit gibt es in den kommenden Monaten zwei Entwicklungen beim VfB 03 Hilden abzuwarten: Wird der Verein Meister und steigt in die Regionalliga West auf und kann er tatsächlich im heimischen Stadion am Bandsbusch spielen oder muss er nach Wuppertal ausweichen?
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