2024-05-24T11:28:31.627Z

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TuS Marienborn siegt mit 2:0 gegen den SV Hermersberg.
TuS Marienborn siegt mit 2:0 gegen den SV Hermersberg. – Foto: Michael Wolff (Archiv)

TuS Marienborn siegt und holt Mombacher Baller-League-Keeper

Verbandsligist verstärkt sich mit einem jungen Mainzer Torwart und entwickelt sich bereits jetzt zum Zu-Null-Experten +++ FC Basara hält Kurs, die TSG Bretzenheim enttäuscht

Mainz. Dylan Bos, Stammkeeper bei Bezirksligist Fortuna Mombach und Baller-League-Enthusiast (wir berichteten), wechselt zur neuen Saison zur TuS Marienborn. Die mausert sich schon jetzt zum Zu-Null-Spezialisten. Während der FC Basara Mainz Verbandsliga-Rang zwei verteidigt, kommt die TSG Bretzenheim dem Keller immer näher.

FC Bienwald Kandel – FC Basara Mainz 0:2 (0:1). – „Zu-Null-Sieg in Kandel, das muss man erst mal schaffen“, strahlt Marco Streker. Nur der designierte Meister Idar-Oberstein behielt bei den heimstarken Pfälzern bislang eine weiße Weste. Zweimal, nach Standards, half das Aluminium den Mainzer Japanern. „Am Anfang stand das Spiel auf Messers Schneide“, berichtet der Basara-Trainer von einer ausgeglichenen ersten Halbzeit. Das frühe 1:0 erzielte Joscha Marzi nach einem langen Ball allein auf das Tor zulaufend (6.). Mit seiner Einzelleistung machte Hady Kallo den Deckel drauf (65.). „Am Ende geht das Ergebnis auch in der Höhe in Ordnung“, sagt Streker. Die „Diamanten“ sind nun in der Heim- und Auswärtstabelle Zweiter, was ein Novum ist – punkteten sie doch sonst traditionell weit überwiegend zu Hause.

FC Basara: Pohlenz – Jaatit (65. Abdulrahman), Okuno, Ünal, Amano – Okuda, Ghatas (90.+1 Katende) – Dahlem (61. Oniki), Beslic (78. Sengül), Kallo – Marzi (76. Hadri).

TuS Marienborn – SV Hermersberg 2:0 (0:0). – Erst machte die TuS aus ihrer spielerischen Überlegenheit zu wenig, dann verlor sie etwas den Faden, ehe die Joker dem Spiel neuen Schwung verliehen. Heraus kam ein Sieg, dessen Höhe angesichts des Chancenverhältnisses in den Augen von TuS-Trainer Ali Cakici auch das Mindeste ist. Joshua Klüber vollendete einen Angriff über die rechte Seite per Flachschuss (77.), Meikel Melaments Abstauber leitete Matti Rieß mit einem Sololauf ein (87.). Prunkstück der TuS ist, neben Toren in der Schlussphase, die Defensive. Die TuS hat ihre Torwart-Rotation abgestellt, mit Niclas Lantzsch gab es vier Zu-Null- Siege am Stück. „Er hält jetzt sehr stark“, sagt Cakici, „und die Bank entscheidet zurzeit bei uns die Spiele mit. Unser gutes Fitnesslevel aktuell hilft uns ungemein. Jetzt nehmen wir Anlauf für die nächste Saison.“

TuS Marienborn: Lantzsch – Klüber, Hofmann, Beck, Schrimb – Sari, Trapp (73. Melament), Serratore – Schwiderski (58. Rieß), Freisler (88. Nemeth), Ritz (58. Cinar).

TuS Rüssingen – TSG Bretzenheim 2:0 (1:0). – Eine verdiente Niederlage im Keller-Duell sah TSG-Trainer Timo Schmidt. Zwar hätte Rakeem Bott früh auf 1:0 stellen können, schloss mittig freigespielt aber in Rücklage ab. Doch dann ging nach vorne immer weniger und nach der Pause gar nichts mehr. Nach Geri Hasas Pfosten-Freistoß staubte Kelmend Azizi ab (15.). Marcel Bormeths Elfmeter-Treffer (57.) war schon die Entscheidung. „Wir haben kaum Mittel und Wege nach vorne gefunden. Was wir geboten haben, war sehr enttäuschend“, sagt Schmidt, „wir haben uns auch ein bisschen den Schneid abkaufen lassen. Rüssingen hat physisch deutlich mehr Kilos zu bieten, wir waren nicht in der Lage dagegenzuhalten.“ Die Schlusspointe eines zerfahrenen Kicks: Getoar Kryeziu trat erst Luca Scherer um und bepöbelte ihn danach noch, sodass auf die Zeitstrafe glatt Rot folgte (90.+4).

TSG Bretzenheim: Müller – Padberg (39. Koutny), Maaß, Scherer, Hake – Zimmermann, McColgan (80. Hosseini) – Bott (77. Theobald), Leismann (62. Schäfer), Fischer – Gelenbevi.

Aufrufe: 014.4.2024, 20:21 Uhr
Torben SchröderAutor