
Das gab es lange nicht beim FC Basara Mainz. Der Großteil der Stammspieler bleibt dem Verbandsliga-Dritten erhalten. Auch das große Kommen und, vor allem, Gehen der japanischen Fußballer bleibt diesmal aus. Ein Grund mag sein, dass mit Shinji Okazaki ein japanischer Volksheld ins Trainerteam der „Diamanten“ wechseln wird.
Die Abgänge von Stammkräften lassen sich an einer halben Hand abzählen. Aiman Abdelaali hat intern seinen Weggang zum TSV Schott Mainz bekannt gegeben. Hady Kallo (RW Walldorf) und Hastie Abdulrahman, der in Heidelberg studiert und daher zumindest nicht mehr genug Trainingseinheiten für die erste Mannschaft absolvieren kann, kommen hinzu. Sowie die Reservisten Daniel Günther, Prabin Shrestha (beide Fortuna Mombach) und Duc Hai Thai (Fiam Italia).
Eine ganze Reihe Neuzugänge stehen fest
An Abdelaalis Stelle im Sturm wird Khaled Abou Daya treten. Der bisherige Kapitän des SV Gonsenheim wollte aus beruflich-privaten Gründen eine Klasse nach unten wechseln und bringt die Erfahrung von 123 Oberligaspielen (44 Tore) sowie zehn Partien in der Regionalliga mit, auch im Dress des TSV Schott. Ebenfalls fix sind die Wechsel von Junpei Hotta (RWO Alzey), Johann Bennet Schürer (FSV Oppenheim), Takuto Kishi (FV Biebrich) und Kamron Vaughn (Wormatia II) zu den Diamanten. Auch Hayato Nakashima (SVW Mainz) und Seugwon Ko (Schott U19), ein Spieler aus den Niederlanden sowie Seiya Izumi, Denny Skrlin-Batina und Takuno Matsui (eigene II.) kommen hinzu.
Die Liste verlängerter Verträge, die der Verein jüngst durch die Sozialen Medien schickte, sorgte für Erstaunen. Felix Pohlenz und Stellvertreter Jens Zimmermann im Tor, Daichi Oniki, Takahiro Okuno, Espen Lautermann, Otman Jaatit, Mikael Ünal und Ömer Er in der Abwehr, Yuya Okuda, Benjamin Ghatas, Martin Dahlem, Mohamed Yasar, Daisuke Fukuhara, Ali Sengül oder Alperen Genc davor, Haris Beslic, Joscha Marzi und Karim Hadri ganz vorne – so viel Konstanz war selten.
Jubiläumsspiel gegen Mainz 05
Auch vermeintlich schon sicher in die Oberliga verabschiedete Leistungsträger wie Okuno bleiben den „Diamanten“ treu – sicher auch ein Okazaki-Effekt. Der Ex-Profi von Mainz 05, der mit Leicester sensationell Englischer Meister wurde, wird im August oder September als Cotrainer zum FC Basara stoßen. Einstweilen liegt die Vorbereitung in den Händen von Basara-Urgestein Kevin Miller. Wer Marco Streker, der Cotrainer beim TSV Schott wird, als Chefcoach nachfolgt, ist noch offen.
Am Freitag, 12. Juli, 18 Uhr, treffen die Mainzer Japaner aus Anlass ihres zehnjährigen Bestehens im Bruchwegstadion auf den FSV Mainz 05. Eigentlich ein idealer Anlass, Okazaki offiziell vorzustellen – wenn es denn zeitlich klappt.