2026-03-25T14:09:28.761Z

Allgemeines

Tumulte im Verbandspokal: Es geht um Vorwürfe und Demut

Im Wiederholungsspiel des Viertelfinals erreichte der SC Vorwärts/Wacker Billstedt im Elfmeterschießen das Halbfinale den Lotto-Pokals Hamburg. Im Anschluss kam es zu Tumulten und Vorwürfen - gab es körperliche Angriffe?

von red · Heute, 07:23 Uhr · 0 Leser
Das Viertelfinale zwischen Vorwärts/Wacker und SC Victoria bleibt in Erinnerung.
Das Viertelfinale zwischen Vorwärts/Wacker und SC Victoria bleibt in Erinnerung. – Foto: IMAGO / Niklas Heiden

An Drama war das Viertelfinal-Wiederholungsspiel im Lotto-Pokal Hamburg kaum zu überbieten: Der SC Vorwärts/Wacker Billstedt glich erst tief in der Nachspielzeit aus, dann zeigte der SC Victoria im Elfmeterschießen mehr Nerven und verpasste das Halbfinale. Über die Geschehnisse im Anschluss äußert "Vicky"-Trainer Sascha Bernhardt deutlich Kritik.

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Tumulte nach Abpfiff - körperliche Angriffe gegen "Vicky"-Spieler?

Am 10. März fand das Duell der beiden Oberligisten erstmals statt, wurde allerdings in der Schlussphase abgebrochen, weil das Flutlicht zum wiederholten Male an diesem Abend ausgefallen war. Victoria hatte zu diesem Zeitpunkt mit 3:1 geführt und versuchte im Anschluss, beim Hamburger Fußball-Verband eine Neuansetzung der Partie zu verhindern. Der HFV entschied dagegen und die Hamburger schieden mit 6:7 nach Elfmeterschießen aus - mehr dazu an dieser Stelle.

Im Anschluss an den letzten Schuss kochten die Emotionen über, Bernhardt sprach bei Transfermarkt über die tumultartigen Szenen: „Ich muss es ganz klar so sagen: Wie sich der Verein dann verhalten hat, das ist grob unsportlich! Gerade nach der Vorgeschichte würde ich mich schämen, auf diese Art und Weise solche Sachen anzuzetteln. Das macht man einfach nicht. Unsere Spieler wurden angepackt, Luca Reimers wurde geschlagen, unser Torwart wurde angegangen – und auf einmal laufen da lauter wildfremder Leute auf dem Platz rum. Ich dachte, hier sollen Ordner sein."

Bernhardt hätte sich mehr Demut gewünscht

Kritik gab es dann auch an das gegnerische Trainerteam, denn der Victoria-Coach meinte auch: „Ich als Trainer dieser Mannschaft hätte die Jungs mit Demut rübergeholt und zusammen gefeiert, aber dem Gegner gegenüber ein bisschen Respekt gezeigt. Denn mit der Vorgeschichte hätte ich Bauchschmerzen, mich so zu verhalten." Ümit Taytanli entgegnete bei TM: „Ich bin hingegangen, um zu schlichten. Da waren die Tumulte schon zugange. Es ging generell heiß her. Auch ich musste mich von der anderen Seite beschimpfen lassen, werde mich dazu aber auch nicht näher äußern."

Der SC Vorwärts/Wacker Billstedt trifft im Halbfinale des Verbandspokals auf den ETSV Hamburg, im anderen Duell stehen sich HEBC Hamburg und USC Paloma gegenüber. Neuer Titelträger wird in jedem Fall ein Oberligist werden.

Weitere Ausführungen von Vorwärts/Wacker-Coach Ümit Taytanli seht ihr hier:

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