2026-06-11T13:43:19.051Z

Allgemeines

3. Transfer von Alesheim: Talent kommt aus Ansbach in die Bezirksliga

Nach dem verpassten Landesliga-Aufstieg setzt der SVA auf junge Spieler

von Boris Manz · Heute, 17:00 Uhr · 0 Leser
Verpassten den Landesliga-Aufstieg nur knapp: Der SV Alesheim spielte 2022 noch in der A-Klasse.
Verpassten den Landesliga-Aufstieg nur knapp: Der SV Alesheim spielte 2022 noch in der A-Klasse. – Foto: Florian Würthele

Fast hätte es am Ende sogar mit dem Landesliga-Aufstieg geklappt, doch in der Relegation scheiterte der SV Alesheim an Wenzenbach. Nun holt der Bezirksligist ein junges Trio.

In der Vorsaison überraschte der SVA die Bezirksliga Süd und beendete die Saison hinter Landesliga-Aufsteiger Wendelstein auf Rang zwei. Nach dem Durchmarsch aus der A-Klasse und dem fünften Platz in der Vorsaison erneut eine beachtliche Platzierung für die Eintracht. In der kommenden Spielzeit dürfte Alesheim damit zu den Top-Teams der vorläufig einteilten neuen Süd-Staffel zählen. Jetzt verstärkt sich der Verein noch einmal. Auffällig bei den drei Neuzugängen: Alesheim setzt auf junge Spieler.

Aus der Kreisklasse, Kreisliga und von der SpVgg Ansbach: Youngster verstärken Bezirksligist Alesheim

So holt der Bezirksliga-Vize-Meister den erst 19-jährigen Max Gollisch. Der kommt von der SpVgg Ansbach zum SV Alesheim und will dort die ersten Schritte im Herrenberich gehen. „Mit Max konnten wir einen jungen Spieler für uns gewinnen, der trotz seines Alters bereits einiges erlebt und erreicht hat. Erst vor kurzem wurde er mit der U19 der SpVgg 09 Ansbach Meister in der Landesliga und hat dort eine hervorragende Ausbildung genossen", kommentiert der Vorstand des SVA den Transfer und lobt explizit auch Gollischs Charakter.

"Max ist ein bodenständiger und sympathischer Junge, der sich sofort in die Mannschaft eingefügt hat. Besonders hilfreich war dabei natürlich auch, dass er bereits mit einigen Jungs aus unserem Team eng befreundet ist." Gollisch fand laut Statement schnell Anschluss und kommt aus Weiboldshausen, also aus der unmittelbaren Region. "Wir sind überzeugt, dass er sehr gut zu unserem Verein passt und freuen uns riesig, dass er sich für den SVA entschieden hat.“

Hoch erfreut ist auch das Trainerteam um Janik Reutelhuber und Jonas Bürlein: „Bei Max hat man direkt in der ersten Trainingseinheit gesehen, dass er eine sehr gute fußballerische Ausbildung genossen hat. Er ist technisch stark, trifft unter Druck die richtigen Entscheidungen und besitzt für sein Alter ein gutes Spielverständnis." Für den Sprung in den Herrenbereich sei Geduld gefragt, aber Gollisch bringe alles mit für den Durchbruch.

Ausgebildet in Nördlingen: Luca Bickelbacher überzeugen die Trainer des SV Alesheim

Eine Chance auf Bezirksliga-Fußball erhalten auch Jonas Bickel (21) und Luca Bickelbacher (20). Der Vorstand des SVA beschreibt Bickelbacher als "jungen und ehrgeizigen Spieler", der perfekt zum SVA passe. "Luca ist bodenständig, hat das Herz am richtigen Fleck und bringt genau die Einstellung mit, die wir bei unseren Spielern sehen wollen. In den letzten Wochen war er immer wieder bei uns im Training dabei, hat sich alles angeschaut und sich von Anfang an super eingefügt. Man hat sofort gemerkt, dass er richtig Bock auf die Aufgabe bei uns hat", so der Vorstand. Der 20-Jährige spielte in seiner Jugend beim TSV Nördlingen und sammelte bereits erste Bezirksliga-Erfahrung für deren Reserve. Zuletzt kickte er bei der SG Heidenheim/Hechlingen/Döckingen in der Kreisliga West.

Auch die Trainer schwärmen vom Neuzugang: "Er ist jung, motiviert, lernwillig und bringt genau die Eigenschaften mit, die wir in unserer Mannschaft sehen wollen. Besonders gefallen hat uns, wie offen er auf die Jungs zugegangen ist und wie schnell er Teil der Gruppe geworden ist. Man merkt, dass er bereit ist, alles reinzuwerfen und sich weiterzuentwickeln."

Jonas Bickel wagt Sprung aus der Kreisklasse in die Bezirksliga

Bickel kommt derweil vom SSV Oberhochstatt nach Alesheim, der sich wie Bickelbacher übers Training empfohlen hat und kennt beim SVA bereits einige Spieler. "Jonas ist ein bodenständiger und angenehmer Mensch, der noch viel Entwicklungspotential mitbringt", kommentiert der Vorstand den Transfer.

Und auch die Trainer scheinen begeistert: „Jonas hat in den Trainingseinheiten einen sehr motivierten Eindruck hinterlassen. Er ist noch jung, bringt aber bereits einige gute Anlagen mit und hat definitiv das Potenzial, sich in den nächsten Jahren enorm weiterzuentwickeln." Desweiteren trauen sie dem 21-Jährigen, der bislang zwar nur Kreisklasse gespielt hat einen großen Entwicklungssprung zu: "Wenn Jonas weiterhin mit so viel Einsatz bei der Sache bleibt und bereit ist, noch mehr zu investieren als andere, dann wird er weiter Entwicklungsschritte gehen. Wir freuen uns darauf, mit ihm zu arbeiten und sind überzeugt, dass er unseren Weg gut mitgehen wird.“