2024-06-13T13:28:56.339Z

Transfers
Max Materne (l.) und Max Kellner (Mitte) posieren mit ihrem neuen Spielerdess.
Max Materne (l.) und Max Kellner (Mitte) posieren mit ihrem neuen Spielerdess. – Foto: FC Tegernheim

Tegernheim stellt erste Neuzugänge vor

Max Materne kommt von der SpVgg Weiden, Max Kellner aus Vohenstrauß – Neun Abgänge sind zu beklagen

Projekt Wiederaufstieg: Der FC Tegernheim bastelt an jenem Kader, der nach dem Abstieg aus der Landesliga den direkten Wiederaufstieg ins Visier nimmt. Von sechs fixen Neuzugängen gibt der Verein jetzt zunächst zwei bekannt. Dabei handelt es sich um junge Talente, die in Regensburg ein Studium begonnen haben. Vom Bayernliga-Rückkehrer SpVgg SV Weiden wechselt Flügelstürmer Max Materne (19) an den Hohen Sand, von Nord-Bezirksligist SpVgg Vohenstrauß kommt Tormann Max Kellner (20). Und obwohl insgesamt neun Spieler den FCT verlassen, kann von einem größeren Kaderumbruch nicht die Rede sein.

Zur Personalie Max Materne sagt Michael Fischer, der sich beim FC Tegernheim mit Thomas Schneider die Aufgaben als Trainer und Sportlicher Leiter teilt, folgendes: „Max studiert hier gemeinsam mit Tobias Schwarzmeier, so ist der Kontakt zustande gekommen. Er ist ein junger Spiel mit ganz viel Potenzial, der auf beiden Außenbahnen spielen kann. Gott sei Dank hat er sich für uns entschieden.“ Materne entstammt der Jugend der SpVgg Bayreuth, ehe er vor einem Jahr von der SpVgg SV Weiden als Neuzugang vorgestellt wurde. Am Wasserwerk brachte er es in der abgelaufenen Runde – als eigentlicher Noch-A-Junior wohlgemerkt – auf 14 (Kurz-)einsätze im Landesligateam sowie 13 Einsätze in der Bezirksliga Nord.

Der zweite Neue im Bunde, Max Kellner, stammt ebenfalls aus der Nordoberpfalz und studiert in der Domstadt. Der 20-jährige Torhüter stieß nach seinen Jugendjahren bei der SpVgg SV Weiden im Jahre 2022 zur SpVgg Vohenstrauß, für die er in 43 Bezirksliga-Spielen zwischen den Pfosten stand. „Wir hatten die ganze Rückrunde über nur einen Torhüter zur Verfügung. Wir freuen uns, dass sich Max für uns entschieden hat. Er ist sehr jung und groß, hat schon viele Bezirksligaspiele bestritten. Konkurrenzkampf ist immer gut und wir hoffen, dass sich Stefan Walter und er zu Höchstleistungen anstacheln. Er tut uns sicherlich gut“, so Fischer.

Dass nach einem Abstieg nicht alle Kaderspieler gehalten werden können, ist natürlich mehr die Regel als die Ausnahme. So auch im Falle des FC Tegernheim. Summa summarum sind neun Abgänge zu beklagen. Kevin und Dennis Kandsperger sowie Samet Dugolli wechseln zum TSV Langquaid; dem SV Obertraubling schließt sich mit Tobias Fuchs und Marcel Scherl ein Duo an. Simon Fuchs wechselt zum TSV Kareth-Lappersdorf, Niklas Jürss zum ASV Burglengenfeld und Erik Nicklaus zum FC Viehhausen. Das Ziel von Besmir Terakaj ist noch unbekannt.

„Die Kaderplanung ist so gut wie abgeschlossen. Einen Kaderplatz haben wir bewusst noch offengelassen. Hier halten wir Augen und Ohren nach einem Innenverteidiger oder Offensivspieler offen“, verrät Michael Fischer, der nächste Woche die vier weiteren feststehenden Neuzugänge an die Öffentlichkeit trägt. Fischer sieht die Mannschaft für die kommende Saison in der Bezirksliga Süd gut aufgestellt: „Wir sind froh, dass wir sehr viele Spieler halten konnten. Das war sehr wichtig für uns, weil wir keinen großen Umbruch wollten. Ich glaube, wir erfahren durch die Neuzugänge eine deutliche Steigerung in puncto Qualität“, klingt der 34-jährige Trainer überzeugt. Natürlich will man bei Tegernheim nächste Saison nicht um die Goldene Ananas mitspielen: „Unser Ziel ist es, ganz vorne mit dabei zu sein. Ob es zum Schluss reicht, wird man sehen – die Saison ist lang.“

Aufrufe: 029.5.2024, 11:40 Uhr
Florian WürtheleAutor