2024-02-29T12:18:27.553Z

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Nach einigen Abgängen hat Verbandsligist Dersim den Kader augestockt und hofft in der Rückrunde auf Erfolgserlebnisse.
Nach einigen Abgängen hat Verbandsligist Dersim den Kader augestockt und hofft in der Rückrunde auf Erfolgserlebnisse. – Foto: Archiv

SV Dersim: Zurück mit ganz anderer Mannschaft

Mit elf Neuzugängen will Verbandsliga-Schlusslicht Rüsselsheim noch einige Plätze gutmachen

RÜSSELSHEIM. „Das war sehr viel Arbeit. Aber es hat sich gelohnt.“ Hakan Karakoc kann aufatmen. Dem Trainer von Verbandsligist SV Dersim Rüsselsheim ist es gelungen, mit Unterstützung des neuen Vorstandes gleich elf neue Spieler in der Winterpause zu holen. „Und mit einem anderen sind wir noch im Gespräch“, hofft der Coach auf weitere Verstärkung. Bei einer dünnen Personaldecke und sechs Abgängen war dies allerdings auch bitter nötig. Zudem plant der Verein schon für die Zukunft und will mit dem neu zusammengestellten Kader dann auch in die kommende Saison gehen. „Wir haben jetzt noch fünf Wochen Zeit, bis die Runde weiter geht. Da müssen wir zusammenfinden und die neue Mannschaft formen“, gibt Karakoc die Richtung vor. Mit drei Trainingseinheiten pro Woche und mehreren Testspielen will er sein Team gut vorbereiten, ehe am 5. März um 15 Uhr gegen den Tabellendritten von der SG Bornheim/GW Frankfurt gleich ein schweres Heimspiel wartet.

Frischer Wind für Rüsselsheim

Die Zuschauer werden dann viele neue Gesichter und eine andere Mannschaft sehen. So wechselte vom Klassennachbarn VfB Ginsheim mit Oualid Garte ein offensiver Mittelfeldmann zum Tabellenletzten. In Mambe Camara (Sokol Slopnice/Polen), Rayen Monzer (Concordia University Kanada) und Nedim Demirovic (FC Calgary Villains) fanden sich drei Zugänge, die zuletzt im Ausland im Einsatz waren. Camara und Monzer sollen den Angriff stabilisieren, Demirovic die Innenverteidigung. Babalola Salis stieß als Sechser vom Landesligisten SV Vatanspor Aschaffenburg dazu. Vasilios Frenkos kehrte vom Kreisoberligisten Hellas Schierstein ins offensive Mittelfeld von Dersim zurück. Zudem wurden Innenverteidiger Berkan Acabay und Allrounder Ibrahim Aslan nach längeren Pausen reaktiviert. Der junge Abinezer Berhane und der erfahrene Andreas Papathanasioy kommen aus der A-Liga von Kelkheim hinzu. Und Pedro Difuidi vom SV Beienheim steigt wieder ein.

Dersim hat „das Optimale rausgeholt “

Mit Marcus Weinhardt (zum FCA Darmstadt), Donko Donkov (zum FC Ilirida Offenbach), Dennis Halilovic (unbekanntes Ziel) und Younes Laguenaoui, der nun bei TeBe Berlin sein Glück in der Regionalliga versucht, hat Dersim gleich vier Stürmer verloren. Dazu wechselten Tolga Memet und Enis Arikan zum VfB Ginsheim. Weiter dabei geblieben sind dagegen Jannik Kraft, Cenk Celik, Antonio Pascali, Dennis Hornung, Zakaria El Ouasdi, Ercan Askinartar, Mehmet Gül, Shun Nishida und Franchesco Lukas-Marless. „Wir konnten den Kader aber jetzt zum Glück aufstocken und sind nun breiter aufgestellt“, erklärt Trainer Karakoc. „Da wir bisher viele Tore kassiert und zu wenige geschossen haben, war es uns wichtig, neue Leute für den Angriff wie auch für die Abwehr zu holen.“ Dabei sei es „eine Riesenherausforderung“ gewesen, „mitten in der Runde innerhalb von vier Wochen so viele neue Leute zu finden. Da haben wir das Optimale rausgeholt.“ Für den restlichen Saisonverlauf hofft der 47-jährige Coach, der den SV Dersim zusammen mit Dogan Erdogan als Trainerduo in der Saison 2019/20 in die Verbandsliga geführt hat, noch auf einige Erfolgserlebnisse. Der Klassenerhalt ist zwar bei 18 Punkten auf den Relegationsplatz in weite Ferne gerückt. „Aber wir wollen noch einige Punkte holen und ein paar Plätze gut machen.“



Aufrufe: 030.1.2023, 13:00 Uhr
Gabi Wesp-LangeAutor