2024-05-24T11:28:31.627Z

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Zurück an der Regenstaufer Seitenlinie: Stefan Wagner.
Zurück an der Regenstaufer Seitenlinie: Stefan Wagner. – Foto: Redaktion Schwandorf

Stefan Wagner ist wieder Trainer in Regenstauf

Der 55-Jährige springt an alter Wirkungsstätte in die Bresche und will die Mannschaft zum Landesliga-Erhalt führen

Der TB/ASV Regenstauf hat wenige Tage nach dem Rücktritt von Matthias Eglseder einen neuen Chef-Trainer für seine Landesligamannschaft gefunden: Mit Stefan Wagner (55) übernimmt ein Altbekannter ab sofort die Geschicke an der Jahnstraße. Wagner, der in der Vergangenheit in Bach, Bad Abbach, Straubing und Donaustauf an der Seitenlinie stand, zeichnete sich nämlich bereits zu Beginn der Saison 22/23 für die Geschicke des damaligen Bezirksligisten verantwortlich – ehe es ihn im September in die Bayernliga zum SV Donaustauf verschlug. Den Regenstaufer Spielern wurde Wagner nach dem gestrigen Heimspiel (0:2 gegen Weiden) als neuer Trainer präsentiert.

Der Aufgabe an alter Wirkungsstätte, beginnend mit der ersten Trainingseinheit am Dienstag, blickt Stefan Wagner mit Tatendurst entgegen. „Als mich die Verantwortlichen kontaktiert hatten, habe ich mich relativ schnell dazu entschlossen auszuhelfen. Bis zum Saisonende mache ich es unentgeltlich, weil ich etwas zurückgeben möchte. Damals wurde mir nämlich sehr kurzfristig die Möglichkeit eröffnet, als Trainer zum SV Donaustauf in der Bayernliga zu gehen“, sagt Wagner, der nur einen Steinwurf vom Regenstaufer Sportgelände entfernt wohnt.

Der 55-Jährige freut sich auf eine „schöne Aufgabe“ und führt aus: „Für uns ist im Abstiegskampf noch alles möglich, in keine Richtung ist etwas entschieden. Das macht auch das Spannende an der Thematik aus. Die Mannschaft ist charakterstark und intakt. Ich habe ein gutes Gefühl, dass wir gemeinsam den Klassenerhalt schaffen können. Ich bin bekannt dafür, dass ich mit meiner Mannschaft solch eine Aufgabe meistern kann.“ Mit einem guten Bauchgefühl blickt Wagner gleichzeitig in die Zukunft des Landesliga-Neulings: „Der Verein ist gut aufgestellt, fast alle Spieler haben verlängert. In Sachen Neuzugänge werde auch ich ab sofort meine Fühler ausstrecken. Jetzt liegt das Augenmerk aber erstmal auf der aktuellen Saison und dem großen Ziel Klassenerhalt.“

Beim gestrigen Heimspiel gegen die SpVgg SV Weiden war Stefan Wagner bereits als Zaungast auszumachen. Hier standen die Co-Trainer Sven Leppien und Sven Hofmann gemeinsam mit Torwart-Trainer Sven Pensl, der von außen coachte, in der Verantwortung. „Wir sind sehr froh, dass die drei Svens für das Spiel übernommen haben. Sie haben die Mannschaft top eingestellt, wir haben ein gutes Spiel gemacht“, lobt Abteilungsleiter Hans Kirnberger. Gleichzeitig freuen sich die Verantwortlichen der „Blitzer“ natürlich, die Trainerlösung für die Restsaison so rasch festgezurrt haben zu können. Leppien und Hofmann bleiben auch an der Seite von Stefan Wagner weiterhin spielende Co-Trainer, Pensl Torwart-Trainer.

„Von unserer Seite aus hätten wir gern die Saison mit den Svens zu Ende gebracht. Das Interimsgespann würde sich aber gern voll und ganz auf das Spielen und das Thema Abstiegskampf konzentrieren. Zudem war der Wunsch da, mit einem neuen Chef-Trainer neuen Wind und Ideen reinzubringen. Dem würden sich die Svens nicht entgegenstellen“, erläutert Spartenleiter Kirnberger. „Für uns war wichtig, dass der Trainer sofort verfügbar ist, dass er Fachwissen hat und mit den Rahmenbedingungen in Regenstauf zurechtkommt. Stefan war da die vernünftigste aller Lösungen. Wir waren uns schnell handlungseinig und wollen mit ihm auch in die neue Saison gehen. Zunächst geht es jetzt darum, die laufende Saison sauber zu Ende zu spielen, um hoffentlich den Traum vom Klassenerhalt zu erfüllen.“

Aufrufe: 015.4.2024, 15:30 Uhr
Florian WürtheleAutor