Der SSV Grefrath muss dringend punkten.
Der SSV Grefrath muss dringend punkten. – Foto: Sascha Hohnen

SSV Grefrath fährt am Freitag zum Kellerduell

Bezirksliga: Spannende Duelle stehen in der Gruppe 3 auf der Agenda.

Elf Tore schoss der SSV Grefrath in den vergangenen beiden Partien. Ein Grund mehr am Freitagabend das Duell der Kellerkinder der Gruppe 3 der Bezirksliga bei Teutonia Kleinenbroich, dem auch eine Klasse tiefer das Wasser schon wieder bis zum Hals steht, optimistisch in Angriff zu nehmen. Achten muss die Gästedefensive in erster Linie auf den schon zwölf Mal erfolgreichen Angreifer Dominik Klouth. Bleibt der SV Vorst weiter im vorderen Mittelfeld platziert?

Diese Frage findet eine Beantwortung, wenn im Heimspiel gegen den besser stehenden SC Waldniel nicht der Kürzere gezogen wird. Gut gemausert hat sich der SC Schiefbahn. Nun geht es zum TSV Meerbusch II, wie Kleinenbroich Vorjahresabsteiger und bei weitem nicht so überzeugend, wie zu Saisonbeginn erwartet. Deshalb lautet die einfache Vorgabe bei der Klinger-Elf: „Auf jeden Fall einen Zähler mitnehmen.“

Heimrecht und mit zuletzt überzeugenden Aufsteigern zu tun haben es der VfL Willich und VfB Uerdingen. Das Glasmacher-Team erwartet den ASV Süchteln II, der nicht selten auf Spieler aus dem Kader der Landesliga bauen kann, was die Sache nicht gerade leichter macht. Der VfB empfängt TuS Wickrath, der sich mittlerweile auf Platz vier vorgearbeitet hat und noch weiter nach oben schielt. Wobei bei nur einem Aufsteiger am souveränen Spitzenreiter Fortuna Dilkrath wohl kein Weg vorbeigeht. Die Truppe des ehemaligen Fischelner Trainers Fabian Wiegers eilt nämlich von Sieg zu Sieg und gewann von 14 Begegnungen zwölf. Beim Hülser SV zeigt der Trend nach tollem Beginn abwärts. Viermal hintereinander wurde nicht gewonnen. Da scheint mit Schlusslicht SV Mönchengladbach 10 ein Gegner zu kommen, wo ein Richtungswechsel möglich sein müsste. Aber Vorsicht: Bei den Gästen hat Trainer Norbert Müller hingeschmissen und neue Besen kehren ja bekanntlich gut.

Der VfL Tönisberg hat die Pokalschlappe, weil da personell auch nicht gut aufgestellt, abgehakt. Nun richtet sich der Blick auf den Gang zum Aufsteiger in die Gruppe 4, Alemannia Pfalzdorf. Der hat in der neuen Umgebung zwar erwartungsgemäß noch keine Bäume ausreißen können, steht aber auf Grund des Torverhältnisses noch über dem Strich vor Kevelaer.

Aufrufe: 024.11.2022, 20:00 Uhr
RP / WeFUAutor