Die DJK Vilzing (in Gelb-Schwarz, hier gegen Feucht) empfängt die SpVgg Hof.
Die DJK Vilzing (in Gelb-Schwarz, hier gegen Feucht) empfängt die SpVgg Hof. – Foto: Florian Würthele

Eibl beschwört Vilzings großes Ziel

Sportlich gesehen hat die DJK den Aufstieg in der eigenen Hand. Das Heimspiel gegen Hof muss gewonnen werden.

Die DJK Vilzing kommt ihrem Ziel, dem Aufstieg in die Regionalliga Spieltag für Spieltag näher. Nun sind es noch 180 Saisonminuten, in der die Eibl-Elf bestehen muss. Die Aufgabe an diesem Samstag (14 Uhr) ist aber keinesfalls einfach, denn zu Gast im Manfred-Zollner-Stadion ist die SpVgg Bayern Hof. Die Gäste sind mit ihren 39 Saisonpunkten auf Rang 12 das letzte Team in der Liga, dass sich keine Sorgen mehr um den Klassenerhalt machen braucht. Allerdings ist die DJK gut beraten, die Franken nicht nach ihrem Tabellenplatz zu beurteilen. Schon im Hinspiel tat sich Vilzing extrem schwer und ging am Ende hauchdünn mit 1:0 als Sieger vom Feld.

Auch wenn Vilzing derzeit sehr gut drauf ist – das zeigen sechs Siege in Folge. Diese sind wohl nichts wert, wenn das Team in den letzten beiden Partien noch schwächelt und einen Punkt liegen lässt. Trainer Josef Eibl weiß, was auf die Schwarz-Gelben zukommt: „Die SpVgg Bayern Hof ist eine kompakte Mannschaft, die sehr robust zu Werke geht und sich über ihre Zweikämpfe in die Partie rein arbeitet.“ Auch gute Einzelspieler gibt es in deren Reihen, wie Stürmer Kyndl. „Das ist auf jeden Fall eine sehr schwer zu bespielende Mannschaft“, sagt Eibl.

Dass die DJK diese Partie gewinnen muss, steht eigentlich außer Frage. Denn es ist kaum vorstellbar, dass die SpVgg Ansbach zeitgleich schwächelt.

Allerdings könne von Druck am Huthgarten keine Rede sein: „Ich habe es der Mannschaft gesagt. Wir haben noch zwei Spiele und haben die Meisterschaft in der eigenen Hand. Ich sehe das eher als positiv, dass wir kurz vor Saisonende so gut dastehen. Gemeinsam können wir ein großes Ziel erreichen“, sagt Eibl. Hof reist natürlich mit großer Vorfreude an den Huthgarten. Aus den letzten vier Spielen holte die SpVgg zwei Siege, ein Unentschieden und kassierte nur eine knappe Niederlage gegen Ansbach. Hofs sportlicher Leiter Fulvio Bifano sagt: „Wir spielen beim Tabellenersten, für die Vilzinger geht es um die Meisterschaft.“

Die SpVgg selbst habe mit dem Klassenerhalt das Soll erfüllt. Dass es natürlich in Vilzing ganz schwer werden dürfte, etwas Zählbares einzufahren, ist auch Bifano klar: „Die Trauben hängen natürlich schon sehr hoch.“ Zumal Hof wohl nicht in Bestbesetzung antreten könne. Allerdings werde man die weite Reise in den Landkreis Cham nicht antreten, um sich dort gleich von der ersten Minute an geschlagen zu geben. „Ich bin überzeugt, die Jungs werden da unbeschwert rangehen und dann schauen wir am Ende der 90 Minuten einfach mal, was dabei herauskommt“, sagt Bifano.

Sollte die DJK Vilzing am Ende der 90 Minuten das Feld als Sieger verlassen können, wird sicherlich dann der erste Blick in Richtung Anzeigentafel gehen, wo man gespannt auf die Einblendung des Ergebnisses aus Ansbach warten wird. Denn: Auch wenn es im Parallelspiel „David gegen Goliath“ heißt, ist es im durchaus möglich, dass der ASV Cham die SpVgg Ansbach schlägt. Dann wäre die DJK vorzeitig Meister. Allerdings muss man dafür die eigene Partie definitiv gewinnen. Sollte auch Ansbach gewinnen, geht es zum Showdown nach Seligenporten.

Vilzings Trainer Josef Eibl kann für die vorletzte Partie in dieser Saison auf den kompletten Kader zurückgreifen. So gibt es gegenüber der Vorwoche keine Veränderungen.

Aufrufe: 014.5.2022, 07:00 Uhr
Thomas MühlbauerAutor