2024-04-20T08:00:28.265Z

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Die Hornauer Defensive ist seit Wochen in starker Form - gegen Marburg stand nach 90 Minuten die Null
Die Hornauer Defensive ist seit Wochen in starker Form - gegen Marburg stand nach 90 Minuten die Null – Foto: Björn Franz - Archiv

Sieg in Marburg: TuS Hornau über Ostern Verbandsliga-Zweiter

TuS entscheiden Verfolgerduell mit 2:0 dank starker Defensive und Doppelpack von Krish Raweri für sich

Marburg. Frohe Ostertage in Hornau: Im Verfolgerduell der Verbandsliga siegten die TuS mit 2:0 bei SF/BG Marburg und katapultierten sich dadurch über die Feiertage vom vierten auf den zweiten Tabellenplatz - der zur Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur Hessenliga berechtigen würde. Angesichts der aktuellen Form und Reife der Mannschaft, ist der zweite Aufstieg in Serie längst keine Utopie mehr.

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"Wir sind anscheinend wirklich so gut, wie wir im Moment dastehen. Es macht uns einfach Spaß, gegen solche Top-Mannschaften zu spielen und dann auch den Respekt der anderen Teams zu bekommen. Das pusht meine Jungs nochmal zusätzlich. Die Art und Weise unseres Sieges war schon echt stark", sagt Hornaus Trainer Andreas Klöckner. Dessen Startelf am Donnerstagabend im Schnitt 22,67 Jahre jung war.

Bockstarke Defensive

Beim Sieg in Marburg war einmal mehr auf die seit Wochen bockstarke Defensive Verlass: Vor Keeper Jakob Archut, der die einzige große Marburger Chance mit einem starken Reflex vereitelte, war an der Dreierkette Samuel Baltes, Jan Neukum und Nikola Schulze Solano nur selten ein Vorbeikommen. Auch der eingewechselte Karim Bounour fügte sich gut ein. Davor verbarrikadierten die Sechser Lukas Wintermeier (nach Urlaub zurück) und Jafet Redai das Zentrum. "Hinten machen es die Jungs sensationell, egal wer spielt", sagt Klöckner.

Dazu sorgten die Gäste auch vorne immer wieder für Gefahr, zum Beispiel gleich zu Beginn durch Hendrik Sexauer, der im Eins-gegen-Eins an einer Sensationsparade des Marburger Keepers Florian Eidam scheiterte. Für Treffer sorgte Doppelpacker Krish Raweri. Beim 1:0 verwertete der 20-Jährige eine Flanke von Steven Bruni per Kopf, vergab wenig später aus einem Meter nach Ecke von Hendrik Sexauer per Kopf das mögliche 2:0.

Doch seinen zweiten Treffer holte Raweri in der zweiten Halbzeit nach: In der 60. Minute zog er von außen nach innen und schlenzte den Ball ins lange Eck. Für Raweri waren es die Saisontore 17 und 18 der laufenden Runde, nach Marburgs Sascha Huhn (gegen Hornau nicht im Kader) ist er damit derzeit der zweitbeste Torjäger der Liga. Der Abschied des Hornauer Topscorers im Sommer in Richtung höherklassiger Teams gilt als sicher, sein neuer Verein steht jedoch noch nicht fest. "Er sondiert noch", sagt Klöckner.

Der seinen Jungs über Ostern frei gegeben hat, ehe am Dienstag die Vorbereitung auf das nächste Kracherspiel ansteht: Mit einem Sieg in Waldbrunn könnten die Hornauer den nächsten Verfolger ein wenig distanzieren.

Aufrufe: 029.3.2024, 09:27 Uhr
Philipp DurilloAutor