2024-07-22T11:49:03.802Z

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Krish Raweri läuft in der kommenden Saison für den FC Gießen auf.
Krish Raweri läuft in der kommenden Saison für den FC Gießen auf. – Foto: Marcel Lorenz - Archiv

Hornaus Krish Raweri wechselt in die Regionalliga

Ausnahmespieler der TuS gibt nach dem Hessenliga-Aufstieg seinen Transfer zum FC Gießen bekannt

Kelkheim/Hanau. Seit Monaten war es ein mehr oder weniger offenes Geheimnis, dass Krish Raweri die TuS Hornau im Sommer verlassen würde. Diverse Vereine aus der Region hatten ihre Fühler nach dem hochtalentierten Angreifer ausgestreckt. Nun ist klar: Der 20-Jährige wechselt zum FC Gießen. Damit steigt Raweri gleich zwei Ligen auf einmal auf, denn Gießen spielt als Hessenliga-Meister in der kommenden Saison in der Regionalliga Südwest.

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Erst im vergangenen Sommer war Raweri von seinem Ausbildungsverein 1.FC-TSG Königstein nach einer Aktivensaison in der Gruppenliga Frankfurt West nach Hornau gewechselt. Schnell entpuppte sich der Transfer als Volltreffer für beide Seiten. "Wir haben natürlich schon gesehen, welche Qualitäten in ihm stecken. Dass er dann so explodiert, war nicht abzusehen", sagte sein Trainer in Hornau, Andreas Klöckner.

Attribute eines "Unterschiedsspielers"

Raweri vereint viele Attribute, die die vielzitierten und heiß begehrten "Unterschiedsspieler" ausmachen: Er ist pfeilschnell, ballgewandt, dribbelstark und eiskalt im Abschluss. In Hornau wurde er sowohl über die Außen als auch im Sturmzentrum eingesetzt und war vor allem im Hornauer Umschaltspiel eine echte Waffe. Weil natürlich irgendwann auch die Gegner sich versuchten, auf ihn zu fokussieren, bot das oft auch Freiräume für seine Mitspieler. 31 Tore und 15 Assists steuerte er im Laufe der regulären Runde bei, dank einem Siebenerpack im letzten Saisonspiel in Wieseck wurde er damit auch Torschützenkönig der Verbandsliga. In der Relegation traf er in drei Spielen sechs Mal. Mit der Krönung am Dienstagabend, der Aufstieg in die Hessenliga nach dem 3:1-Erfolg über die SG Bad Soden (den Spielbericht lest ihr hier). Nach dem Spiel verkündete er der Mannschaft dann, wohin es ihn kommende Runde zieht.

Neue Transfers seit Wochen fix

Für Hornau ein großer Verlust, andererseits könne man Raweris Weg auch bei der Akquise von neuen jungen, talentierten Spielern als Argument aufzeigen, an den Reis zu wechseln, hatte Klöckner vor ein paar Wochen im Gespräch gesagt, als sich der Wechsel bereits abzeichnete. Ohnehin hatten die Hornauer mit den Wechseln von Mika Leifermann (FC Eddersheim), Leon Krönert (VfB Unterliederbach), Luis Raul Vazquez Kundel (TSV Bad Nauheim), Noah Dietze (U19 SV Gonsenheim), Finn Zacharidis, Benedikt Rachor und Noah Schlaht (alle1.FC-TSG Königstein) frühzeitig die Weichen für die neue Saison gestellt.

Aufrufe: 012.6.2024, 10:00 Uhr
Philipp DurilloAutor