2024-02-22T15:00:42.116Z

Ligavorschau
"Infight" Karlsdorf II nun in Langenbrücken
"Infight" Karlsdorf II nun in Langenbrücken – Foto: Y. Le Madon

Rückrundenauftakt mit ultimativem Spitzenspiel

Zweiter Langenbrücken vs. Erster Karlsdorf II +++ Verfolger lauern +++ Enges Rennen im Abstiegskampf

Das Topduell zwischen dem nur 2 Punkte zurückliegenden Herausforderer Langenbrücken gegen Spitzenreiter Karlsdorf steht am 1. Rückrundenspieltag über allem. Kann sich Karlsdorf absetzen? Stürzt Langenbrücken den Tabellenführer? Oder spielt etwa ein Unentschieden in die Karten der Verfolger Huttenheim und Forst II? Am Tabellenende trennen 5 Teams nur 2 Punkte. Aus diesem Kreis treffen Weiher II und Oberhausen II direkt aufeinander.

(Hinrunde 0:1)

Der FC Weiher II befindet sich in einer „Englischen Woche“. Aus den hier bisher 2 Begegnungen stehen ein Sieg, am Sonntag gegen Graben-Neudorf II mit 2:1, und am Mittwoch im Nachholspiel eine Niederlage gegen Huttenheim (0:3) zubuche. FCW-Coach Rafael Kiwis zur Mittwochbegegnung: „Das Spiel gegen Huttenheim war so zu erwarten und bestätigte sich dann auch so. Eine hervorragende Truppe, welche uns deutlich überlegen war. Allerdings machten wir es ihnen an mancher Stelle auch zu einfach. Glücklicherweise waren diese Gäste im zweiten Durchgang nicht mehr ganz so zielstrebig und die Niederlage hielt sich einigermaßen in Grenzen. Das Spiel abhaken und mit neuem Schwung in die nächste Partie.“ Zum 3. Heimspiel binnen 8 Tagen begrüßen die Weiherer nun den Tabellennachbarn Spvgg Oberhausen II. Kiwus dazu: „Am Sonntag empfangen wir mit Oberhausen den ersten Gegner in der Rückrunde. Dies wird ein völlig anderes Spiel und die Karten werden neu gemischt. Wir müssen schauen, welche Spieler wir zur Verfügung haben, da das Nachholspiel durchaus seine Spuren hinterließ. Wir werden zu einhundert Prozent an unsere Leistungsgrenze kommen müssen. Der Wille wird dabei eine entscheidende Rolle spielen.“

Oberhausens Spielausschuss Frank Rathnau bemüht u. a. den Spruch "Hätte, hätte, Fahrradkette", denn beim Tabellenzweiten Langenbrücken trat man besser auf, als dies so manche/r zuvor erwartet hätte, auch wenn die Spvgg II am Ende mit 1:3 den Kürzeren zog: „Die erste Mannschaft des TSV Langenbrücken hatte sich den Sonntag wohl etwas einfacher vorgestellt. Nach anfänglichem Druck der Heimmannschaft nahm unsere Zweite das Spiel an und besaß auch ein teilweise spielerisches Übergewicht. Immer wieder wurden Angriffe über die beiden schnellen Spitzen Dominik Gilliar und Erhan Sahiti eingeleitet, die jedoch final hängenblieben oder deren Abschlüsse vom Torwart gehalten wurden. Leider fiel dann kurz vor der Halbzeit das 1:0 für den Gastgeber. Zwei unglückliche 'Ausrutscher' auf tiefem Geläuf führten in der gefährlichen Zone zum Ballverlust und zum Geschenk für den TSV. Die zweite Hälfte begann wie die erste endete. Mit viel Druck und Motivation drückte man nun auf den Ausgleich. Dann nahm sich Erhan Sahiti den Ball an der Mittellinie, umdribbelte mehrere Gegner mit einem unnachahmlichen Solo und schloss mit sattem Schuss zum umjubelten Ausgleich ab. Nun wollte man mehr … Chancen wurden erarbeitet, jedoch blieb der zählbare Erfolg noch aus. In dieser Druckphase befreite sich der TSV über die linke Seite mit einer Flanke, welche ein Spieler aus circa 22 Metern direkt abnahm und der Ball für unseren Torhüter Vincent Joseph unhaltbar im langen Eck einschlug. 2:1 für den TSV. Die Jungs der Spvgg, kurz geschockt, blieben dran und wollten den erneuten Ausgleich. Man rückte auf, stand hoch, aber leider übersah der ansonsten gut leitende Schiedsrichter ein klares Handspiel, Stefan Rucks Kopfball konnte nur mit der Hand geklärt werden. Hätte, hätte ... Fahrradkette. Kurz vor Ende entstand aus der totalen Offensive ein Konter, im Zweikampf kam Vincent Joseph etwas zu spät und der Schiedsrichter hatte keine andere Möglichkeit als den Elferpfiff. Unser gut aufgelegter Schlussmann hielt den Elfer, wie aber schon beim 0:1 waren wohl die Stollen zu kurz, um danach schnellstens den Ball zu klären. Der abgezockte Alex Pinter ließ sich die Chance nicht nehmen und netzte im Nachschuss zum 3:1-Endstand ein." Christoph Becker, Trainer der Spvgg Oberhausen II weiß natürlich um die Wichtigkeit des Kellerduells in Weiher: „Im kommenden Spiel beim FC Weiher II gilt die Devise „Verlieren verboten!“ Nach dem Sieg von Weiher letzten Sonntag ist es sehr eng im Tabellenkeller geworden. Den Tabellenzehnten trennen lediglich zwei Punkte vom letzten Platz. Mit einem Sieg wollen wir den Abstand nach ganz unten wieder etwas ausbauen. Nach dem 1:0-Hinspielsieg zuhause wollen wir es unbedingt in Weiher wiederholen und die drei Punkte mit nach Oberhausen mitnehmen."

Prognose: Weiher II besitzt gute Chancen, für die knappe Vorrundenniederlage Revanche zu nehmen.

(Hinrunde 0:1)

Jonas Braunbarth, Spieler des FC Untergrombach II, beginnt seine Ausführungen zum kommenden Heimspiel gegen Graben-Neudorf II mit dem Blick auf die Vorrundenbegegnung: „Wie bereits im Hinspiel erwarten wir wieder ein knappes Spiel gegen Graben-Neudorf. Damals haben wir keine gute Leistung gezeigt und das Spiel verloren." Nachdem man am vergangenen Sonntag ungewollt spielfrei war (Spielausfall gegen FV Wiesental), schöpfen Braunbarth und Co. Kraft aus der davor bis dato letzten Begegnung: „Unser Ziel ist es, an die gute Leistung aus dem Spiel gegen Huttenheim anzuknüpfen und dieses Mal einen Sieg einzufahren. Durch die Pause am letzten Spieltag werden uns hoffentlich auch wieder ein paar der zuletzt angeschlagenen Spieler zur Verfügung stehen."

Die SpG Graben-Neudorf II war am Mittwochabend zum Nachholspiel beim TSV Wiesental II gefordert. Ob des dort 4:2-Sieges ging es mit drei Punkten im Gepäck wieder auf die Heimreise. SpG-Trainer Tugrul Firat zeigt sich zufrieden: „Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge, haben wir im Nachholspiel beim TSV Wiesental dreifach gepunktet. Maßgeblich war hierbei die taktisch disziplinierte Spielweise meiner Jungs. Dadurch konnten wir uns insbesondere in der ersten Hälfte einige Torchancen herausspielen, sodass es mit einem verdienten 4:1 in die Halbzeitpause ging. In der zweiten Hälfte wollten wir dann das Ergebnis halten und haben uns auf die Defensive fokussiert. Bis auf die ersten 10, 15 Minuten in Hälfte Zwei haben wir es auch sehr gut gemacht und haben kaum Torchancen zugelassen. Am Ende war es ein verdienter Sieg.“ Damit hat man punktemäßig zum Tabellenachten Untergrombach aufgeschlossen, bei dem man nun auch am Sonntag gastieren wird. Tugrul spricht nachfolgend von „Augenhöhe“, was es anhand der gleichen Punktzahl natürlich absolut trifft: „Am kommenden Sonntag gastieren wir beim FC Untergrombach. Das Spiel in der Hinrunde war ein ausgeglichenes Spiel, welches wir mit einem 1:0 für uns entscheiden konnten. Ich erwarte erneut eine Partie auf Augenhöhe. Unserem Team ist die Schwere der Aufgabe bewusst und es wird sich dementsprechend präsentieren.“

Prognose: Es riecht nach einer engen Auseinandersetzung, an deren Ende ein Unentschieden stehen könnte.

(Hinrunde 0:4)

„Unnötige Niederlage gegen die SpG Graben-Neudorf!" So überschreitet Michael Feuerstein, der Trainer des TSV Wiesental II die 2:4-Niederlage im Mittwoch-Nachholspiel. „Wir hatten mehr Spielanteile, waren aber im letzten Drittel nicht griffig genug. Durch unnötige Fehler und Ballverluste haben wir der SpG somit zwei Chance gegeben, die sie auch konsequentausgenutzt hat. Durch auch noch einen Sonntagsschuss (am Mittwoch) aus 30 Metern in den Winkel und ein Eigentor, haben wir vier Gegentreffer in der ersten Halbzeit kassiert. Durch unsere Tore konnten wir sie SpG nochmals ins Schwanken bringen, haben aber das dritte Tor versäumt. Somit geht der Sieg für die Gäste nach 90 Minuten in Ordnung." 2 von 3 Versuchen in dieser Woche zuhause zum Verlassen des letzten Tabellenrangs sind verstrichen, nun gibt es Chance Nr. 3 im 3. Heimspiel binnen 8 Tagen gegen Rheinsheim: „Das Hinspiel haben wir klar mit 4:0 verloren. Bei uns geht es nur noch ums kämpfen, damit wir zumindest Punkte holen, um nicht die Winterpause auf dem letzten Platz verbringen zu müssen. Der VfR Rheinsheim hat einige überraschende Niederlagen einstecken müssen, vielleicht nun auch eine gegen uns? Wer weiß, was der Sonntag bringen wird!"

Durchatmen im Rheinsheimer Lager. Nachdem man Anfang Oktober dem FC Huttenheim noch ein torloses Remis abgerungen hatte und zu diesem Zeitpunkt noch auf dem 1. Tabellenplatz gestanden war, gab es seither 4 Niederlagen. Nun endlich mit einem 4:2 über Kronau II Saisonsieg Nr. 6, über welchen VfR-Trainer Marcel Gentner Folgendes berichtet: „Einen verdienten Sieg feierte meine Mannschaft am vergangenen Wochenende gegen Kronau. Bis auf 5 bis 10 Minuten in der ersten Halbzeit, hatten wir das Spiel komplett im Griff und konnten so nach fünf sieglosen Spielen endlich wieder den Platz als Sieger verlassen. Eine klasse Mannschaftsleistung, die nun gegen den TSV Wiesental bestätigt werden muss.“ Damit leitet Gentner zur nächsten Begegnung über, bei der man als Gast des Tabellenschlusslichts Favorit sein wird: „Sollten wir es schaffen, eine gleiche leidenschaftliche Leistung wie gegen Kronau auf den Platz zu bringen, sollten die Chancen auf Punkte in Wiesental gut stehen.“

Prognose: Rheinsheim scheint seine kleine Krise überwunden zu haben und reist als Favorit zum Tabellenletzten. Dieser Rolle sollte das Gentner-Team gerecht werden.

(Hinrunde 1:2)

„Vorweg muss ich meiner Mannschaft ein großes Lob aussprechen. Jeder hat das Spiel zu 100 Prozent angenommen und alles reingehauen, um gegen Huttenheim zu bestehen." Aus den Eingangsworten von Kai Schrumpf, Coach des TuS Mingolsheim, klingt die Zufriedenheit und der Stolz auf sein Team, welches am vergangenen Sonntag beim 1:0 dem FC Huttenheim dessen 1. Saisonniederlage beigebracht hat. Näheres erklärt er im Fortgang: „In der ersten Halbzeit haben wir keinen Schuss aus dem Spiel heraus auf unser Tor zugelassen und hatten selbst gute Ballbesitzphasen, in denen wir immer wieder gefährlich vors Tor gekommen sind. Durch einen schnellen Spielaufbau haben wir dann Mitte der ersten Halbzeit das 1:0 erzielt und hatten im Anschluss, noch vor der Halbzeitpause, die Chance auf das 2:0. Huttenheim kam aus der Halbzeitpause stärker zurück und hat das Spiel mehr in die Hand genommen. Wir besaßen in der 65. Minute mit einem stark herausgespielten Konter die riesige Chance auf das 2:0. Im Anschluss hatten wir durchaus auch Glück, nicht den Ausgleich zu bekommen, als wir den Ball zweimal von der Linie gerettet haben. Die letzten Minuten waren geprägt von hitzigen Zweikämpfen und einigen Worten, die auf dem Sportplatz nichts zu tun haben. Dann braucht man sich auch nicht wundern, dass der Schiedsrichter noch zwei Spieler von Huttenheim früher zum Duschen geschickt hat." Zusammen mit auch noch Rheinsheim, bilden Mingolsheim II und der kommende Gast FV Wiesental II das 3er-Tabellenmittelfeld. Schrumpf strebt einen Sieg an, durch den sich seine Elf um 6 Punkte von den Zwölfern absetzen und Rang 5 festigen könnte: „Am Sonntag geht es gegen den FV Wiesental um die ersten Punkte der Rückrunde. Wiesentals Spiel letztes Wochenende ist ausgefallen. Ob es für uns ein Vorteil ist, demgegenüber im Rhythmus zu sein oder nicht, wird sich zeigen. Von den letzten fünf Spielen hat Wiesental vier gewonnen und wird dementsprechend mit einer guten Portion Selbstvertrauen zu uns reisen. Im Hinspiel haben wir mit 1:2 den Kürzeren gezogen. Ich erwarte am Sonntag ein Spiel mit zwei Mannschaften auf einem Niveau, bei dem die Tagesform den Ausschlag geben wird. Wir wollen die Hinspielniederlage vergessen machen und sind dementsprechend motiviert, am Sonntag zu punkten."

„Leider ist das Spiel aufgefallen, als einziges aus unserer Liga.", bedauert der Trainer des FV Wiesental II, Marcel Brenneis, die Spielabsage am Sonntag in Untergrombach. Für das nun Gastspiel beim 3 Zähler mehr aufweisenden TuS Mingolsheim II plagen Brenneis Personalsorgen: „Mingolsheim hat am Sonntag Huttenheim geschlagen, das ist schon mal ein richtiges Ausrufezeichen. Wir werden leider sehr ersatzgeschwächt nach Mingolsheim reisen müssen, dennoch werden wir versuchen, alles zu geben, um am Sonntag vielleicht doch etwas Zählbares von dort mitzunehmen."

Prognose: Gerade auch wenn sich die personellen Vorzeichen bestätigen sollten, dürfte Mingolsheim der 4. Sieg im 5. Heimspiel gelingen.

(Hinrunde 1:4)

Für den TSV Rheinhausen II war auch gegen den Spitzenreiter Karlsdorf II nichts zu holen. TSV-Spielausschuss/-Spieler Christian Tittmann zur 1:5-Heimniederlage: „Die ersten 15 Minuten haben wir komplett verschlafen und wir konnten froh sein, dass Karlsdorf einen Elfmeter verschießt. Wer weiß, ob sich dann das Spiel nicht schon früher in die falsche Richtung für uns entwickelt hätte. Unter anderem durch die vielen Auswechslungen geschuldet, haben wir dann in der zweiten Halbzeit nicht mehr viel entgegenzusetzen gehabt und somit dann auch verdient in der Höhe verloren.“ Gegen den Tabellenführer kann man verlieren, dies ist aus Rheinhausener Sicht sicherlich kein Beinbruch und dennoch hat man nun die letzten 5 Spiele verloren und seit deren 7 nicht mehr gewonnen. Alles andere als leicht wird auch die kommende Begegnung gegen den Tabellenvierten Forst II, sodass Tittmann auch bereits an das Nachholspiel eine Woche später denkt: „Es wird auch gegen Forst ein schwieriges Spiel werden. Vielleicht packen wir es, die aktuell beste Abwehr der Liga zu knacken, ganz optimistisch bin ich allerdings nicht. Viel wichtiger als Forst ist für uns jedoch das Nachholspiel gegen Graben-Neudorf. Wenn wir es schaffen selbstbewusst gegen Forst aufzutreten, wird uns dies sicherlich auch für das letzte Spiel des Jahres helfen.“

„Ein verdienter Auswärtssieg in Wiesental.", so fasst Brian Gerber, Coach des FC Forst II, den zweiten 3:0-Sieg in Folge, diesmal beim TSV Wiesental II, zusammen. „Meine Mannschaft hat keinen einzigen Torschuss zugelassen und dies über die volle Distanz, somit ein weiteres Spiel ohne Gegentor. Unser Gegner war gewillt, uns das Leben schwer zu machen, aber ich denke die Platzwahl hat enorm dessem Spiel geschadet. Ich wusste nicht mal, dass der TSV einen dritten Platz hat und ich bin schon zig Jahre in diesem Fußballkreis aktiv. Ich habe vorne zwei richtig starke Plätze gesehen, die man locker hätte bespielen können, aber es gab wohl den einen oder anderen Grund, warum wir die Maulwürfe um 12:30 Uhr wecken mussten. Das Spiel hatte dementsprechend nicht die beste Qualität, da es ziemlich schwer war, bei dem Untergrund und der Länge des Platzes den Ball schnell zwischen den Reihen laufen zu lassen. Unsere Mannschaft hat es aber über weite Strecken probiert, sauber zu spielen und dies hat auch des Öfteren funktioniert. Unsere ruhenden Bälle waren an diesem Tag auch überragend und immer gefährlich, was man auch beim 1:0 sehen konnte. Beim zweiten Tor haben wir super den Ball laufen lassen, das Spiel gut verlagert und konnten dann schnell in die Spitze spielen und gekonnt einschieben. Das 3:0 entsprang auch einem Ball in die Spitze, diesee aber diesmal vom Gegner selbst. Dunke, der eine Minute zuvor eingewechselt worden war, hat die Chance genutzt und den Ball dann schön ins Tor getragen. Im Großen und Ganzen ein verdienter und zu keinem Zeitpunkt gefährdeter Sieg." Wer weiß, ob am kommenden Sonntag zum Spiel in Rheinhausen der eine oder andere Förster noch die Narrenkappe tragen wird. Gerber gibt nämlich einen Einblick übers Spiel hinaus: „Am kommenden Sonntag sind wir beim nächsten TSV zu Gast. Hier will ich mich bei Marc Becker bedanken. Aufgrund unseres Kappenabends beim FC hätten wir eigentlich gerne zu einem anderen Zeitpunkt gespielt, aber durch den Spielermangel und die schlechte Qualität des Flutlichtplatzes des Gegners konnten wir das Spiel nicht verlegen. Manch anderer hätte, glaube ich, auch zu diesem Zeitpunkt schon längst nicht mehr kooperiert. Ein großes Danke geht trotzdem an dich Marc! Wir freuen uns jetzt erst einmal, zwei ordentliche Trainingseinheiten absolvieren zu können und genießen dann am Wochenende unseren legendären Kappenabend. Was am Sonntag dann auf dem Platz stehen wird, sehen wir dann vor Ort um 13:00 Uhr. Aber das, was auf dem Platz stehen wird, spielt auf Sieg - zu 100 Prozent!"

Prognose: Forst steht vor der doppelten Voraussetzung, gegen den Fastnachtskader und vor allem gegen Rheinhausener, die endlich wieder punkten wollen.

(Hinrunde 2:0)

Huttenheims 3:0 unter der Woche in Weiher war deren 8. Saisonsieg und die richtige Reaktion auf die sonntags zuvor 1. Saisonniederlage in Mingolsheim. FCH-Sportvorstand Levent Özcelik zum Sieg in Weiher: „Im Nachholspiel in Weiher kamen wir vom Anpfiff weg gleich richtig in Fahrt, wobei Selim Bogocli bereits in der ersten und der vierten Minute seinen Doppelpack schnürte und uns mit 2:0 in Führung brachte. Wir spielten weiterhin nach vorne und ließen hinten kaum etwas anbrennen. Folgerichtig legte Selim Corovic in der 28. Minute zum 3:0 nach, was gleichzeitig der Halbzeitstand war. Nach der Pause kämpfte Weiher II nochmals ordentlich darum, einen Anschlusstreffer zu erzielen, aber unsere standsichere Abwehr konnte alles gut verteidigen. Wir hatten noch zwei, drei gute Chancen, die wir aber nicht ganz sauber zu Ende gespielt haben. Der Sieg ging von meiner Sicht aus komplett in Ordnung." Der FC Huttenheim bleibt mit 3 Punkten hinter Rang 1 und einem Zähler hinter Platz 2 oben dran und wird aus der Ferne das direkte Duell der beiden vor ihm stehenden Mannschaften beobachten. Noch wichtiger ist es, aber die eigene Hausaufgabe gegen Kronau II zu erledigen, die Özcelik so einschätzt: „Am Sonntag empfangen wir im Molzaustadion den VfR Kronau II zum ersten Rückrundenspiel. Kronau II ist eine Mannschaft, die 90 Minuten lang kämpft und nicht aufgibt. Dies ist uns natürlich bewusst und dementsprechend müssen wir vor eigenem Publikum ebenfalls 90 Minuten komplett dagegenhalten und ebenfalls die Geduld sowie die Ruhe auf dem Platz bewahren. Der Sieg gegen Weiher war die geforderte Reaktion nach der Niederlage in Mingolsheim. Das Team hatte richtig Bock zu kicken. So wird es auch am Sonntag im Spiel gegen Kronau II sein, indem wir vollen Einsatz zeigen, um dieses zu gewinnen."

Dem VfR Kronau II gelingt es einfach zu selten, sein Potential regelmäßiger in erfolgreiche Bahnen zu lenken, wie auch Spielertrainer Jens Pleger zur 2:4-Niederlage in Rheinsheim anmerkt: „Alles in allem gesprochen, machen wir im Moment schlichtweg zu viele und gravierende Fehler, mit denen wir es uns selbst maximal schwer und dem Gegner zu einfach machen." Unwägbarkeiten begleiten den Kronauer Weg im Hinblick auf das Gastspiel beim Tabellendritten Huttenheim: „Training war diese Woche aufgrund des Wetters nur bedingt möglich für uns. Zudem müssen wir schauen, wie wir am Sonntag aufgestellt sein werden. Also alles andere als optimale Voraussetzungen. Wir werden die Situation annehmen, wie sie ist, und versuchen, das Beste draus zu machen."

Prognose: Aufgrund des direkten Aufeinandertreffens der Konkurrenz kann Huttenheim mit einem Sieg oder evtl. sogar einem Unentschieden möglicherweise auf Rang 2 vorspringen. Diese Chance wird man sich nicht entgehen lassen.

(Hinrunde 2:4)

Der Trainer des TSV Langenbrücken, Sascha Zielinski, berichtet betreffend des 3:1-Heimsieges gegen Oberhausen II von einem harten Stück Arbeit: „Aufgrund der kurzfristigen Spielabsage beziehungsweise Verlegung der Ersten Mannschaft der Spvgg Oberhausen, ergab sich eine ganz andere Ausgangslage für uns. Auf sehr tiefem Boden kamen wir gegen die mit 20 Mann angereisten Oberhausener gut ins Spiel. Erneut waren wir gerade in den ersten 10 Minuten nicht effektiv genug, obwohl wir um viel Spielkontrolle bemüht waren und uns gute Chancen herausspielten. Nach einem schweren Foul und der daraus resultierenden Verletzung, mussten wir die im Vorfeld eh schon provisorische Verteidigung ändern, was unserem Spiel nicht gut tat. Mit dem Pausenpfiff kamen wir dann nach einer schönen Aktion doch zur verdienten Führung. Nachdem wir unser System ein drittes Mal abändern mussten, kam Oberhausen besser ins Spiel und zum verdienten Ausgleich. Der tiefe Boden und der an diesem Tage sehr schmale Kader gingen dann an die Substanz. Trotz allem sind meine Jungs über ihre Grenzen gegangen und durch ein Traumtor und einem im zweiten Anlauf erzielten Elfmeter, haben wir uns die Punkte gegen aufgestockte Oberhausener verdient. Dies war eine Willensleistung." Zielinski beansprucht im anstehenden Topduell gegen Tabellenführer Karlsdorf II für sein Team die Außenseiterrolle, sieht aber auch Chancen, wenn alles passt und seine Mannen die Vorgaben umsetzen: „Mit Karlsdorf kommt der Spitzenreiter und seit Monaten ungeschlagene Primus zu uns. Hier sind die Rollen klar verteilt. Beim Hinspiel war ich persönlich nicht mit dabei, aber wer auf den Saisonverlauf der Gäste schaut, der weiß, was auf uns zukommen wird! Um gegen Karlsdorf bestehen zu können, werden wir auf jeden einzelnen Spieler angewiesen sein und hoffen, dass sich die Erkältungszeit und unsere Verletztensituation verbessern wird. Wir werden diese Woche wieder konzentriert arbeiten und alles geben, um etwas Zählbares aus diesem Spiel mitzunehmen. Es wird die bis jetzt schwerste Aufgabe in dieser Saison, aber wir haben schon einige Male gezeigt, das man auch uns nicht unterschätzen sollte."

Karlsdorf II gewann auch bei Rheinhausen II klar mit 5:1. FCK-Coach Tobias Weschenfelder ist natürlich nicht unzufrieden und dennoch ist er wie gewohnt auf der Suche nach der weiteren Optimierung des Karlsdörfer Spiels: „Die Begegnung in Rheinhausen war aus meiner Sicht ganz okay. Wie in den meisten Spielen von uns, habe ich aber auch da Luft nach oben gesehen. Wieder gab es nach einem ganz kuriosen Gegentreffer zum 1:1 eine Schwächephase. Danach haben wir jedoch den Führungstreffer zum 2:1 erzielt und das Spiel nahm seinen Lauf. In Summe ein verdienter Sieg auf schwierigen Platzverhältnissen. Gute Besserung geht an die Verletzten aus Rheinhausen. Ebenfalls mussten auch wir in Person von Fabian Herling wieder eine schwere Verletzung hinnehmen. Fabi wird uns nun mehr oder weniger bis zum Saisonende fehlen. Gute Besserung an Fabi!" Voll motiviert fährt Weschenfelder mit seiner Mannschaft nun zum Verfolger nach Langenbrücken: „Das nächste Spiel wird ein richtig wichtiges für beide Seiten. Es ist ja bereits das Rückspiel in dieser Saison. Am zweiten Spieltag hatten wir die erste Begegnung für uns entscheiden können. Durch die Niederlage von Huttenheim stehen wir jetzt klar auf Platz 1, das ist schön, aber eben nur eine Momentaufnahme, die man jede Woche erneut bestätigen muss. Im Vergleich zum Hinspiel wird eine ganz andere Mannschaft auf dem Platz stehen. Damals waren einige Spieler im Urlaub oder noch angeschlagen. Für Sonntag sind nun alle Spieler, welche nicht gerade verletzt sind, an Bord. Wir wissen was da auf uns zukommt. Und wir wissen aber auch genau, wo wir stehen und da wollen wir natürlich auch bleiben. In den entscheidenden Momenten konnte mein Team die Leistung nochmals steigern. Genau dies brauchen wir auch am Wochenende, um mit einem Dreier nach Hause fahren zu können. Einfach wird diese Aufgabe nicht, aber mit 24 ungeschlagenen Spielen und der Tabellenführung im Rücken, hoffe ich, dass der Spielausgang ähnlich enden wird wie im Hinspiel."

Prognose: Karlsdorf II wird mindestens einen Punkt holen und somit seine Tabellenführung verteidigen. Spannend und gutklassig wird diese Begegnung ganz bestimmt.

Aufrufe: 024.11.2023, 09:00 Uhr
Eric WagnerAutor