2024-02-23T08:22:50.674Z

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Wacker-Neuzugang Alexis Fambo (vorne) durfte zum Abschluss in Aschaffenburg gleich ran. Er wird nicht das einzige neue Gesicht an der Salzach bleiben, der Verein will im Winter personell nachlegen.
Wacker-Neuzugang Alexis Fambo (vorne) durfte zum Abschluss in Aschaffenburg gleich ran. Er wird nicht das einzige neue Gesicht an der Salzach bleiben, der Verein will im Winter personell nachlegen. – Foto: Moritz Hahn

Neuzugänge-Casting, Trainerfrage: Intensive Winterpause in Burghausen

Unzufriedenheit beim SV Wacker: Verstärkungen sollen her +++ Langfristige Zusammenarbeit mit Coach Robert Berg geplant

Der SV Wacker Burghausen hat sich mit einem 1:1 in Aschaffenburg in die Winterpause verabschiedet. Wobei, die Füße hochlegen können die Burghauser Kicker noch nicht. Cheftrainer Robert Berg bittet diese Woche sein Ensemble noch auf den Trainingsplatz. Und das aus einem guten Grund: Denn der SV Wacker veranstaltet sozusagen ein Spieler-Casting. Warum?

"Wir haben diese Woche mehrere Spieler zum Probetraining bei uns zu Gast. Am gestrigen Dienstag waren es beispielsweise vier", verrät Wackers Sportlicher Leiter Karl-Heinz Fenk. Das Schaulaufen von Interessenten hat einen einfachen Hintergrund: "Wir wollen und werden uns in der Winterpause qualitativ verstärken", verspricht Fenk dem schwarz-weißen Anhang, der in der bisherigen Saison bislang mit viel Magerkost auskommen musste. Daran ändert auch der versöhnliche Abschluss mit vier ungeschlagenen Partien hinten raus nicht viel. "Diese kleine Serie kann nur der Auftakt gewesen sein", betont Fenk und wird deutlich: "Platz 13 mit 25 Punkten, das ist nicht Wacker-like. Das ist nicht unser Anspruch, damit können wir ganz einfach nicht zufrieden sein. Wir sind es dem Verein und den Fans schuldig, dass wir nicht nur schnellstens da unten rauskommen, sondern uns auch in der Tabelle gehörig verbessern. Wir wollen im Frühjahr noch ins obere Drittel vorstoßen."

Mit Alexis Fambo haben die Burghauser bereits vergangene Woche einen Neuen präsentieren können. Der zuletzt vereinslose 23-Jährige durfte gegen Aschaffenburg auch gleich noch eine Halbzeit ran. Der Transfer war auch eine Reaktion auf die Verletzung von Außenverteidiger Moritz Sommerauer. Der Österreicher hat sich einen Muskelbündelriss zugezogen. Laut Fenk wird derzeit noch abgeklärt, ob eine Operation notwendig ist oder nicht.

Robert Berg wird seitens des Vereins gute Arbeit attestiert.
Robert Berg wird seitens des Vereins gute Arbeit attestiert. – Foto: Moritz Hahn


Nach der Winterpause will der SV Wacker also richtig angreifen - mit Robert Berg auf der Kommandobrücke. Der 48-Jährige hatte im September nach der Trennung von Hannes Sigurdsson den Cheftrainer-Posten übernommen. Mit ihm ist Fenk sehr zufrieden: "Robert und sein Trainerteam leisten hervorragende Arbeit." Fenk und sein Mitstreiter, Geschäftsführer Andreas Huber, sind überzeugt, mit Berg den richtigen Mann an der Seitenlinie zu haben: "Wir werden uns in der Winterpause zusammensetzen und die Zukunft planen. Wir sind sehr an einer langfristigen Zusammenarbeit mit Robert interessiert. Kontinuität auf der Trainerposition ist aus unserer Sicht elementar wichtig."

Ab der kommenden Woche ruht dann der Ball beim SV Wacker. "Die Jungs sollen vier Wochen mal richtig abschalten können", betont Fenk. Ab dem 2. Januar geht´s dann wieder los, zunächst mit individuellen Trainingsplänen, die jeder Spieler abzuarbeiten hat. Der Start in die Vorbereitung ist dann für den 21. Januar geplant, wenn Robert Berg die Kicker des SV Wacker wieder auf den Platz bittet.

Aufrufe: 029.11.2023, 09:45 Uhr
Mathias WillmerdingerAutor