2024-06-19T10:33:50.932Z

Allgemeines
Nicht der Schlusspunkt für die Beurer: Benedikt Veicht (li.) erzielt das 3:2 nach schöner Vorarbeit von Benedikt Guggemos (2.v.re.). Doch die Eurasburger melden sich mit dem 3:3 in der Nachspielzeit zurück.
Nicht der Schlusspunkt für die Beurer: Benedikt Veicht (li.) erzielt das 3:2 nach schöner Vorarbeit von Benedikt Guggemos (2.v.re.). Doch die Eurasburger melden sich mit dem 3:3 in der Nachspielzeit zurück. – Foto: Ewald Scheitterer

„Neue Erkenntnisse gewinnen“ – Eurasburg testet für die Relegation

Kreisklasse kompakt

Eurasburg trennt sich in der Generalprobe für die Relegation Unentschieden von Benediktbeuern, Otterfing mit Kantersieg gegen Geretsried.

TSV Benediktbeuern - SV Eurasburg-Beuerberg 3:3 (1:2)

Als Testspiel für die kommende Relegationsrunde sah Gästecoach Felix Jung die Partie in erster Linie: „Wir haben das Match in drei Drittel aufgeteilt und jeweils fünf Mann gewechselt, um neue Erkenntnisse zu gewinnen. Der erste Wechsel (28.) brachte auf jeden Fall die Wende zum Positiven. Bis dahin hatten die Hausherren mit 1:0 geführt, weil Lukas Schmid eine Blitzidee hatte und Benedikt Veicht steil schickte. Der wiederum gewann das Laufduell und schob das Leder an Torhüter Stefan Klostermair vorbei in die Maschen (8.).

Nach dem großen Wechsel „haben wir für eine Viertelstunde gar keinen Zugriff mehr aufs Mittelfeld gehabt“, musste TSV-Coach Thomas Neumeier zugeben. Angriffswelle auf Angriffswelle rollte da auf das Beurer Gehäuse zu. Zuerst hatten sie noch Glück, als Florian Ketterl einen Ball von der Linie kratzen konnte. Doch dann traf Julian Jäger (43.) zum Ausgleich und wenig später Christian Bauer zur Gästeführung (45. + 1).

Der zweite große Blockwechsel bei Eurasburg (61.) verpuffte hingegen vollkommen. „Da haben wir einfach selbst in Überzahl schlecht verteidigt“, grummelte Jung. Dies nutzten die Hausherren und gingen ihrerseits nach Treffern von Florian Huber (68.) und noch einmal Veicht (78.) in Führung. Die hielt allerdings nur bis kurz vor Spielende.

Da erkannte der Referee nach einem Freistoß auf Handspiel in der Mauer, gab einen Strafstoß und Christian Bauer traf vom Punkt aus zum 3.3-Endstand (90.+3.). „Das ist schon extrem bitter, zweimal in der Nachspielzeit Treffer zu kassieren“, ärgert sich Neumeier, der seiner Mannschaft insgesamt eine gute Leistung bescheinigte. „Das war ein Saisonabschluss, mit dem man durchaus leben kann.“ (esc)

SG Gaißach/Wackersberg - FC Deisenhofen III 1:1 (1:0)

Bereits vor einigen Wochen merkte SG-Coach Tom Angermeier an, dass „wir noch eine Rolle spielen im Aufstiegsrennen“. Und so kam es auch am letzten Spieltag. Zwar hatte seine eigene Elf keine Chance mehr auf einen der beiden ersten Plätze, durch das Remis gegen Deisenhofen III konnte aber die SG Aying/Helfendorf die Deisenhofener noch überholen und sich die Meisterschaft sichern. „Das war aber gar nicht unser Ziel, wir wollten einfach nur einen schönen Abschluss haben“, sagt Angermeier.

„Wir haben es gut gemacht, wir standen defensiv gut, haben kämpferisch gut dagegengehalten“ war der SG-Coach zufrieden. In der 30. gingen die Isarwinkler sogar in Führung. Michael Lugmair war nach einer zu kurz abgewehrten Ecke zur Stelle und schoss den Ball zum 1:0 ins Eck. Die Gäste konnten in der 50. Minute per Foulelfmeter durch Yannic Asael ausgleichen. Mehr ließen Angermeiers Burschen aber nicht mehr zu. Vor allem Torhüter Klaus Ertl erwies sich als umsichtiger und bärenstarker Rückhalt für die SG. (sd)

TSV Otterfing - FF Geretsried 5:1 (3:1)

Gegen die Otterfinger gab es für die FF nichts zu holen. Thomas Meier brachte den TSV in Führung (6.). Die Geretsrieder konnten diese aber ausgleichen, da sich Otterfings Torhüter Kruck nurmehr regelwidrig zu helfen wusste und einen Foulelfmeter verursachte – Marcel Ludsteck verwandelte (19.). Bis zur Pause hatten Alexander Küfler (27.) und Maximilian Dengler (36.) allerdings wieder erhöht.

Dengler erzielte auch den vierten Treffer (65.), ehe Simon Eder den Schlusspunkt setzte (82.). Geretsried kann dennoch auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken. Vor allem dank einer starken Hinrunde mit nur drei Niederlagen konnten sie mit dem Einzug in die Meisterrunde frühzeitig für Klarheit sorgen. (cga)

SG Ascholding/T. - SG Aying/Helfendorf 0:4 (0:2)

Am Ende gab es sogar eine Meisterfeier auf dem Ascholdinger Fußballplatz. Allerdings waren es die Gäste, die den ersten Platz bejubeln durften. Auch im letzten Match ließen die Ayinger keine Zweifel daran aufkommen, dass sie ihre Hausaufgaben erledigen würden. Jakob Lechner (22.) und Florian Paul (40.) schossen eine 2:0-Halbzeitführung heraus. Das 3:0 von Leon Paus (51.) war dann eine kleine Vorentscheidung, ehe Michael Demmel noch nachlegen konnte (64.).

Ascholding dürfte sich nun auf die Sommerpause freuen und auf eine anschließende Rückkehr einiger Langzeitverletzter hoffen. Trotz der Niederlagenserie zum Ende der Saison absolvierte die SG eine bemerkenswerte Saison und schneidet mit einem besseren Ergebnis als in der Vorsaison ab. (cga)

FC K. Schlehdorf - SG Hungerbach 2:1 (2:0)

Einen schöneren Ausstand hätte sich Maximilian Jochner kaum vorstellen können. Im letzten Saisonspiel feierte der scheidende Trainer des FCKS nochmals einen Erfolg: Einen Sieg gegen Meister und Kreisligaaufsteiger SG Hungerbach. „Die Partie stand ganz im Zeichen des Abschieds“, berichtete Jochner. „Fünf Spieler hatten ihren letzten Auftritt.“ Neben Jochner sagen auch Oliver Fastenrath, Thomas Pfaffenzeller, Stefan Raffeiner, Markus Kröner und Yuri Schindler Servus. Zumindest als Spieler, denn Pfaffenzeller wird ja der neue Mann an der Seitenlinie.

Schindler schaffte es sogar, seine finale Partie mit dem 1:0 zu krönen. Das zweite Tor legte drei Minuten nach seiner Einwechslung Julius Probst nach. „Wir haben wieder mal mit Libero gespielt“, berichtet Jochner, „und es hat richtig gut funktioniert.“ Der Coach gab aber auch zu, dass die Gäste im ersten Abschnitt überlegen waren. „Wir konnten zwei Konter verwandeln, aber dem Spielverlauf hat das nicht entsprochen.“ Die erste halbe Stunde in Halbzeit zwei gehörte aber dem FCKS. Nach dem Gegentreffer ging das Zittern zwar nochmals los, „aber wir haben den Sieg dann doch ins Ziel gerettet“. (ak)

Aufrufe: 027.5.2024, 12:32 Uhr
Redaktion Isar-LoisachboteAutor