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Ligavorschau
Nach dem Heimspiel-Highlight am Dienstag ist die SpVgg Bayreuth am Samstag in Ansbach gefordert.
Nach dem Heimspiel-Highlight am Dienstag ist die SpVgg Bayreuth am Samstag in Ansbach gefordert. – Foto: Paul Hofer

Nach dem »unvergesslichen Erlebnis«: Kann Bayreuth Alltag?

Samstag - 17. Spieltag: Die Vorrunde wird abgeschlossen +++ Topspiel in Würzburg

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Am Samstag stehen in der Regionalliga Bayern sieben Partien auf dem Programm - womit die Vorrunde abgeschlossen wird. Wir haben für euch die Übersicht:

Die Erwartungen wurden bei der SpVgg Bayreuth am Dienstag weit übertroffen. Die "Oldschdod" hatte die Hoffnung, dass durch den freien Einlass am Dienstagabend vielleicht 5.000 Zuschauer ins Hans-Walter-Wild-Stadion kommen würden. Letztendlich strömten 6.570 Interessierte durch die Stadiontore und bildeten so einen tollen Rahmen für das Heimspiel gegen Hankofen. Die Mannschaft spielte auch mit und fuhr gegen den Aufsteiger einen knappen, am Ende verdiente 1:0-Sieg ein. Geschäftsführerin Dr. Nicole Kalemba sagte im Anschluss fast ein wenig überwältigt von einem "unvergesslichen Erlebnis".

Für die Bayreuther geht`s nun am Samstag in Ansbach bei einer Mannschaft weiter, die jeden Punkt im Kampf um den Klassenerhalt benötigt und daher um jeden Meter kämpfen wird. Die Frage lautet: Kann die Altstadt nach der Sause auch Alltag? "Wir wollen unsere Serie aufrechterhalten. Wir wollen Gas geben und wir wollen vor allem auswärts mal den nächsten Dreier holen", betont Cheftrainer Lukas Kling, der verletzungsbedingt auf Christopher Fenninger und Mittelfeldstratege Nicolas Andermatt verzichten muss.

Ohne 9: Illertissen reist mit einer Rumpfelf zum Topspiel nach Würzburg.

Am heimischen Dallenberg bitten die Würzburger Kickers zum Topspiel der 17. Runde. Der Gegner aus Illertissen hangelt sich derzeit von Woche zu Woche irgendwie durch und hat mit großem Verletzungspech zu kämpfen. Der FVI muss auf neun Spieler verzichten, denn Lasse Jürgensen, Max Zeller, Gökalp Kilic, Marin Pudic, Marco Mannhardt, Luis Pfaumann, David Udogu, Nico Fundel und Franz Helmer können nicht spielen. "Würzburg verfügt über eine absolute Topmannschaft und ist individuell überdurchschnittlich gut besetzt. Spiele gegen Würzburg sind immer eine große Herausforderung, die Verletzungsmisere macht die Aufgabe für uns natürlich momentan nicht leichter", erklärt Illertissens Coach Holger Bachthaler.

Gelingt die Wacker-Wende in Nürnberg?

Wenig zu lachen hat derzeit der SV Wacker Burghausen, der das Toreschießen scheinbar verlernt hat. Dreimal in Folge - gegen Bamberg, Bayreuth und Ansbach - haben die Wackerianer keinen Treffer erzielen können. Gelingt die Wende bei den Club-Amateuren am Valznerweiher?
SVW-Coach Robert Berg vor dem bevorstehenden Match: "Nürnberg ist eine starke Mannschaft. Ich habe aber großes Vertrauen in die Jungs, dass wir eine gute Leistung abrufen und das zuletzt fehlende Glück wieder erzwingen werden."

Bamberg: "Jetzt müssen wir beginnen, Punkte zu sammeln."

In ungewohnter Umgebung in Weismain durfte sich am Dienstag der FC Eintracht Bamberg als moralischer Sieger fühlen: 3:3 nach 1:3-Rückstand gegen den FC Augsburg II. "Die Jungs haben zuletzt wieder zu der Art und Weise gefunden, die uns letztes Jahr in der Liga gehalten hat. Jetzt müssen wir beginnen, Punkte zu sammeln", hofft Domreiter-Coach Jan Gernlein, dass sich seine Jungs für den Aufwand auch belohnen können. In Aubstadt wartet ein Gegner, dessen gute Entwicklung zuletzt mit zwei Niederlagen in Serie ein wenig ins Stottern geraten ist. "Zum Gegner kann man wenig sagen, da es einen extremen Wandel gegeben hat. Die Spieler, die man in den letzten Jahren mit Aubstadt verbunden hat, sind nicht mehr so zahlreich vertreten. Deshalb sind sie sehr schwer einzuschätzen", meint Gernlein, der im Grabfeld auf Andreas Mahr, Ben Olschewski, Luca Ljevsic, Simon Kollmer und Marc Reischmann verzichten muss.



Die Samstagspartien im Überblick:

Aufrufe: 025.10.2024, 12:15 Uhr
Mathias WillmerdingerAutor