2024-05-24T11:28:31.627Z

Allgemeines
Der SC Erkelenz will in die Landesliga.
Der SC Erkelenz will in die Landesliga. – Foto: Stefan Grates

Mittelrhein: Auf- und Abstieg in der Bezirksliga

So sieht es für die Erkelenzer Teams aus.

Bezirksliga Die Spielzeit 2023/24 befindet sich auf den letzten Metern. Am Wochenende steht in den Spielklassen der Region fest, wer sich als Aufsteiger feiern und als Absteiger trösten lassen muss. Doch welche Teams am Ende auf- und absteigen, das ist in der Tabelle nicht immer sofort zu erkennen – und hängt mitunter vom Abschneiden anderer Teams in den höheren Spielklassen ab. Entsprechend können zu viele Absteiger eines Kreises aus der Bezirksliga schon einmal dazu führen, dass auch in der darunterliegenden Liga mehr Teams absteigen müssen. Ein Überblick für die Bezirksliga im Verband Mittelrhein.

Aufstieg Die jeweiligen Meister aus den vier Bezirksligaklassen im Verbandsgebiet haben den Sprung in die Landesliga sicher. Das bedeutet vier fixe Aufsteiger. Allerdings kann diese Zahl im Maximalfall noch auf sieben ansteigen, denn auch die Tabellenzweiten dürfen noch auf die Landesliga hoffen. Dies hängt wiederum von den Absteigern aus der Mittelrhein- und sogar der Regionalliga ab. Und da Borussia Freialdenhoven sich während der Saison freiwillig aus der Mittelrheinliga zurückzog, künftig in der Kreisliga A startet und damit auf seinen Platz in der Landesliga verzichtet, steigen tatsächlich insgesamt sieben Mannschaften aus den vier Bezirksligen auf – also drei der vier Vizemeister. Denn mit dem Verzicht von Freialdenhoven ist ein weiterer Platz frei geworden. Denn ursprünglich wären es sechs Aufsteiger gewesen, da nur ein Verein aus dem Mittelrheingebiet aus der Regionalliga absteigt – der FC Beeck.

Das wiederum eröffnet dem SC 09 Erkelenz gute Chance auf die Landesliga. In der Staffel vier kämpft Erkelenz vor dem letzten Spieltag hinter dem feststehenden Meister Steinstraß um Platz zwei in der Endtabelle. Die Ausgangslage ist einfach: Gewinnt Erkelenz, wäre der SC Tabellenzweiter und Landesligist, da Wachtberg am vergangenen Spieltag in der Staffel zwei überraschend verloren hat. Denn die Reihenfolge der besten Tabellenzweiten wird durch die Quotientenregelung definiert. Erkelenz belegt in diesem Ranking derzeit Platz drei – das würde reichen.

Abstieg Unkompliziert ist derweil die Regelung für den Gang in die Kreisliga A. Es wird am Mittelrhein zwölf Absteiger in die Kreise geben. Bedeutet: Die letzten drei Mannschaften in jeder Bezirksliga-Staffel spielen kommende Saison eine Klasse tiefer. Aus dem Kreis Heinsberg ist die SG Union Würm-Lindern gefährdet, die derzeit den vorletzten Platz in der Staffel vier belegt. Selbst ein Sieg reicht der Union womöglich am letzten Spieltag in Wenau nicht, wenn Roetgen beim abgeschlagenen Schlusslicht Hambach gewinnt. Entsprechend mau ist die Ausgangslage für Würm-Lindern.

Entscheidungsspiele Bei Punktgleichheit gelten laut Angaben des Kreisspielausschusses Heinsberg die Durchführungsbestimmungen des Verbandes FVM: Zunächst wird die Tordifferenz herangezogen, dann die Anzahl der erzielten Tore. Sollte noch immer Gleichheit bestehen, wird der direkte Vergleich der betroffenen Mannschaften gewertet. Sollte dann weiter Gleichheit bestehen, gibt es Entscheidungsspiele. Diese finden auf neutralem Ort mit Hin- und Rückspiel statt.

Aufrufe: 015.5.2024, 08:00 Uhr
RP / Daniel Brickwedde und Mario EmondsAutor