2024-06-14T14:12:32.331Z

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Sieger der Bayerischen Hallenmeisterschaft der U15-Junioren 2024: TSV München-Milbersthofen
Sieger der Bayerischen Hallenmeisterschaft der U15-Junioren 2024: TSV München-Milbersthofen – Foto: BFV

Milbertshofen düpiert Nürnberg - Schaldings Nachwuchs überrascht

Bayerische U15-Hallenmeisterschaft: Oberbayern fertigen Zweitliga-Nachwuchs im Endspiel mit 5:1 ab

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Der TSV München-Milbertshofen hat die Bayerische Hallenmeisterschaft der U15-Junioren gewonnen. In einem torreichen Endspiel unter den Augen von BFV-Präsident Christoph Kern setzte sich das Team von Trainer Zeljko Deprander, das als oberbayerischer Bezirkssieger das Ticket für das Landesfinale im schwäbischen Nördlingen gelöst hatte, vor 395 Zuschauerinnen und Zuschauern mit 5:1 gegen den fünfmaligen Meister, Rekordsieger und diesjährigen Titelfavoriten 1. FC Nürnberg durch.

Der oberbayerische Junioren-Regionalligist fackelte im Finale nicht lange und stellte die Weichen früh auf Sieg. Die Treffer zum Titel für die Nachwuchskicker aus dem Norden Münchens erzielten Makary Marut (1.), Lorenzo Contu (2.), Sanver Karagöz (5.), Marc Zenger (11.) und David Matijevic (12.). Für den Nürnberger Nachwuchs traf Liam Bittner, der mit seinen insgesamt acht Treffern Torschützenkönig bei der Bayerischen Endrunde wurde. Beide Teams haben sich durch den Einzug ins Endspiel das Ticket für die Süddeutsche Hallenmeisterschaft am Samstag, den 2. März in Weißenburg gesichert.

"Es ist ein unglaubliches Gefühl, den Titel gewonnen zu haben. Der TSV Milbertshofen ist seit zehn Jahren mein Verein. Mir bedeutet das sehr viel“, sagte Milbertshofens Trainer Zeljko Deprander kurz nach der Siegerehrung. "Die Mannschaft hat eine außergewöhnliche Leistung gezeigt. Wir wollen diesen Schwung mitnehmen und auch bei der Süddeutschen Meisterschaft erfolgreich sein.“

Milbertshofen und Nürnberg dominieren die Gruppenphase

Milbertshofen, das aktuell in der Regionalliga Bayern auf Platz neun steht, startete mit einem 0:0 gegen die JFG Wendelstein noch mit gemischten Gefühlen in die Bayerische Meisterschaft. Mit der zweiten Partien schalteten die Nachwuchsakteure aus dem Münchner Norden auf Angriff um und gewannen dann alle drei folgenden Gruppenspiele gegen den SV Viktoria Aschaffenburg (5:1), gegen die SpVgg SV Weiden (3:0) und den SV Schalding-Heining aus Niederbayern (4:1) souverän. Die Folge: Gruppenerster mit zehn Punkten und Einzug ins Halbfinale. Dort behielten die Münchner dann mit 2:1 gegen den Nachwuchs des FC Ingolstadt 04 die Oberhand.

In Gruppe B dominierte derweil der spätere Finalist 1. FC Nürnberg, der eindrucksvoll mit vier Siegen gegen den FC Ingolstadt 04 (3:0), den FC Stätzling (2:0), den FC Würzburger Kickers (5:0) und die SpVgg Bayreuth (4:1) die maximale Punkteausbeute einfuhr und seine Favoritenrolle auf den Titel untermauerte. Auf Rang zwei schloss Regionalligist FC Ingolstadt 04 ab, der nach der deutlichen Niederlage gegen den Club-Nachwuchs eine ausgeglichene Bilanz (zwei Siege, ein Remis, eine Niederlage) ablieferte. Nürnberg zog dann mit einem weiteren souveränen Sieg ins Finale ein. 3:0 hieß es am Ende im Halbfinale gegen den SV Schalding-Heining, der sich nach dem 1:2 gegen Ingolstadt im Spiel um Platz drei mit dem vierten Rang im Endtableau zufrieden geben musste.

Ausrufezeichen auf und neben dem Platz

"Heute haben wir alles gesehen, was Futsal so besonders macht: enge Spiele, packende Zweikämpfe, volle Ränge und vor allem technische Finesse. Auch abseits des sportlichen Geschehens sind alle auf Ihre Kosten gekommen, die Organisatoren und Zuschauer*innen haben ihren Teil dazu beigetragen und für ordentlich Stimmung gesorgt – so soll es sein“, sagte BFV-Präsident Christoph Kern. "Herzlichen Glückwunsch an den TSV München-Milbertshofen, der sich in einem torreichen Finale durchsetzen konnte. Auch wenn am Ende nur eine Mannschaft gewinnen kann, können alle Mannschaften stolz auf ihre gezeigten Leistungen sein. Und auch abseits des sportlichen Wettkampfes haben wir heute ein Ausrufezeichen gesetzt. Für Respekt und Toleranz. Gegen Rechtsextremismus.“

Zum Abschluss wünschte der BFV-Präsident beiden Finalisten noch „viel Erfolg bei der Süddeutschen Meisterschaft in Weißenburg“. Dort spielen der TSV München-Milbertshofen und der 1. FC Nürnberg dann um das Ticket für die Deutsche Futsal-Meisterschaft. Aktueller Titelträger ist mit dem Nachwuchs des TSV 1860 München übrigens ein bayerischer Vertreter. Die Junglöwen setzten sich im März vergangenen Jahres im Endspiel souverän mit 3:0 gegen den FC 03 Radolfzell durch und sicherten sich die Deutsche U15-Futsal-Krone.

Aufrufe: 018.2.2024, 08:15 Uhr
PM BFV Autor