2026-04-16T10:11:10.190Z

Allgemeines

Martin Sobczyk erklärt die Trennung vom Oststeinbeker SV

Landesliga Hansa: Nach seinem Abschied vom Oststeinbeker SV äußert sich Martin Sobczyk ausführlich zu den Gründen - und findet deutliche Worte. Während der Klub im Abstiegskampf steckt, richtet der Trainer den Blick bereits nach vorne.

von red · Heute, 07:30 Uhr · 0 Leser
Das ist Martin Sobczyk.
Das ist Martin Sobczyk. – Foto: FC Süderelbe.

Die Trennung zwischen dem Oststeinbeker SV und Martin Sobczyk hat in den vergangenen drei Wochen für Aufmerksamkeit gesorgt. Nun hat sich der Trainer bei Transfermarkt ausführlich zu seinem Abschied geäußert - und dabei vor allem strukturelle Themen in den Mittelpunkt gestellt.

>>> Folge FuPa Hamburg auf WhatsApp

„Die Entscheidung ist über einen längeren Zeitraum gewachsen“, erklärt Sobczyk und macht deutlich, dass es sich nicht um eine kurzfristige Reaktion gehandelt habe. Rückblickend sei er selbstkritisch: „Rückblickend hätte ich bereits zu einem früheren Zeitpunkt konsequenter reagieren müssen, gerade bei Themen, die ich schon zu Saisonbeginn kritisch gesehen habe.“

Zwar habe es noch einmal ein Gespräch mit den Verantwortlichen gegeben, „in dem auch Fehler eingeräumt wurden“, doch aus seiner Sicht sei dieser Schritt „zu spät“ gekommen. Besonders deutlich wird Sobczyk bei den grundlegenden Rahmenbedingungen: „Hinzu kamen wiederholt Situationen, in denen es an grundlegenden Dingen wie Vertrauen, Verlässlichkeit und klaren Absprachen gefehlt hat.“

Sein Fazit fällt entsprechend klar aus: „Irgendwann erreichst du als Trainer den Punkt, an dem du merkst, dass es nicht mehr zu deinen eigenen Ansprüchen passt. Und bevor man anfängt, sich zu verbiegen oder Dinge schönzureden, ist ein klarer Cut die einzig konsequente Entscheidung.“

Rückblick auf drei intensive Jahre

Ende März hatte der Verein die Trennung offiziell bestätigt. In einer Mitteilung hieß es: „Nach intensiven und ereignisreichen drei Jahren endet die gemeinsame Zeit mit unserem Cheftrainer Martin Sobczyk.“ Gleichzeitig dankte der Klub ausdrücklich für die geleistete Arbeit.

Sobczyk hatte den Wunsch geäußert, sein Amt niederzulegen, während der Verein im Zuge der sportlichen Entwicklung ebenfalls eine „neue Richtung“ einschlagen wollte. Besonders bemerkenswert: Nach dem Abstieg aus der Landesliga Hansa 2023/24 führte Sobczyk den OSV direkt zur Meisterschaft in der Bezirksliga - und damit zurück in die Liga. In der aktuellen Saison kämpft der Aufsteiger jedoch um den Klassenerhalt. Mit nur 21 Punkten und einer sieglosen Bilanz im Jahr 2026 rutschte die Mannschaft auf Rang zwölf ab.

Blick nach vorne: Klarer Anspruch

Trotz der schwierigen Phase blickt Sobczyk bereits nach vorne. „Ich bin grundsätzlich offen für eine neue Aufgabe, treffe meine Entscheidung aber sehr bewusst“, betont er bei TM. Dabei gehe es ihm nicht nur um sportliche Aspekte: „Für mich zählt nicht nur das Sportliche, sondern vor allem das Gesamtpaket. Klare Strukturen, ehrliche Kommunikation und ein gemeinsames Verständnis davon, wie man arbeiten will, sind für mich entscheidend.“

Zeitdruck verspürt der Trainer dabei nicht: „Ich habe keinen Zeitdruck, es geht nicht darum, die schnellste, sondern die richtige Entscheidung zu treffen.“

Shir übernimmt im Abstiegskampf

Beim Oststeinbeker SV hat unterdessen Farid Shir das Traineramt übernommen und soll die Mannschaft durch die entscheidende Saisonphase führen. Nachdem die Partie bei Hamm United trotz 2:0-Führung verloren wurde, muss gegen den Sport-Club Eilbek am Sonntag dringend ein Sieg her.

____

FuPa Hamburg startet im Jahr 2026 neu durch - mit dir und deiner Mannschaft! Schickt uns bitte eure Neuigkeiten und Texte an hamburg@fupa.net oder nehmt direkt Kontakt zu uns per E-Mail oder WhatsApp auf. Unsere WhatsApp-Nummer lautet: +49 163 1979449

____

📰 Alle aktuellen Nachrichten: https://www.fupa.net/region/hamburg/news

📝 Alle aktuellen Transfers: https://www.fupa.net/region/hamburg/transfers

⚽ Die Spiele des Tages: https://www.fupa.net/region/hamburg/matches

____

Dein Kontakt zur FuPa-Redaktion: