2024-05-22T11:15:19.621Z

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Gegen den FC Hennef 05 sollen für den SV Bergisch Gladbach 09 um Kapitän Claudio Heider (re.) wieder drei Punkte her.
Gegen den FC Hennef 05 sollen für den SV Bergisch Gladbach 09 um Kapitän Claudio Heider (re.) wieder drei Punkte her. – Foto: Boris Hempel

Lösungen mit Ball: Bergisch 09 peilt gegen Hennef siebten Heimsieg an

Beim Bonner SC im Mittelrheinliga-Spitzenspiel zeigte der SV Bergisch Gladbach 09 eine gute Leistung, verlor aber mit 0:1. Nun möchte die Mannschaft von Trainer Mike Wunderlich im Match gegen den FC Hennef am Sonntag (15 Uhr) in der BELKAW Arena wieder in die Erfolgsspur zurückkehren.

"Mit der Leistung in Bonn war ich einverstanden", blickt der Coach auf das Match beim Zweiten zurück, „aber es hat sich auch gezeigt, warum es noch nicht für ganz oben reicht.“ Dafür hat Mike Wunderlich ausgemacht, dass mit dem Ball zu unsauber gespielt wurde und vor dem Tor die Durchschlagskraft fehlte. Für den Trainer ist das aber kein Beinbruch gegen eine Spitzenmannschaft, schließlich befinde sich seine „junge Mannschaft in einem Prozess, um auch dafür Lösungen zu finden.“

Ziel: 50-Punkte-Marke knacken

Lösungen mit dem Ball sind sicherlich auch gegen den FC Hennef gefragt, da die Nullneuner in dem Spiel, das wieder in der BELKAW Arena stattfinden kann, viel den Ball haben werden. Der FCH soll mit Tempo und Ballsicherheit bespielt werden, woran im Training gearbeitet wird. Grundlage für den Erfolg ist aber, engagiert gegen den Ball zu verteidigen und gut organisiert zu stehen. Für die verbleibenden fünf Spiele in der Mittelrheinliga hat sich die Mannschaft das Ziel gesetzt, die 50-Punkte-Marke zu knacken. Derzeit sind 40 Zähler auf dem Konto, was den 5. Platz bedeutet. Und gerne möchte das Team auch noch Plätze gutmachen. An der Spitze ist Eintracht Hohkeppel mit 53 Zählern enteilt. Der Bonner SC (46 Punkte), Frechen 20 (45) und der VfL Vichttal (43) sind aber durchaus noch in Schlagdistanz.

Um noch zu klettern, ist aber ein Dreier gegen den FC Hennef notwendig. Die Mannschaft aus dem Siegkreis spielt bislang eine wechselhafte Saison und liegt im gesicherten Mittelfeld. Auf überzeugende Siege folgte häufig eine Niederlage. In der Defensive präsentiert sich der FCH oftmals etwas wackelig und hat schon 50 Gegentore kassiert.

Dass noch einige dazukommen, dafür möchte auch Metin Kizil sorgen. Der Stürmer feierte am letzten Freitag in Bonn sein Comeback, als er eingewechselt wurde. Nach seiner Muskelverletzung ist er wieder eine Option für das Team. Damit fehlt mit dem gesperrten Linksverteidiger Nils Lück nur noch ein Spieler für das Duell mit Hennef und Mike Wunderlich kann fast aus dem Vollen schöpfen.
Aufrufe: 017.4.2024, 07:58 Uhr
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