2024-07-12T13:30:11.727Z

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Die Spielertrainer Leutrim Beqaj (l.) und sein Assistent Mathias Gasch bilden künftig das Trainerduo des VfR Regensburg.
Die Spielertrainer Leutrim Beqaj (l.) und sein Assistent Mathias Gasch bilden künftig das Trainerduo des VfR Regensburg. – Foto: Verein

Leo Beqaj wird Spielertrainer beim VfR Regensburg

Beim Kreisklassisten, für den bereits sein Bruder Jetmir kickt, betritt der 29-jährige Stürmer Neuland – Mathias Gasch bleibt Co-Trainer

Der VfR Regensburg hat die Trainerfrage für die neue Kreisklassensaison geklärt. Bereits im Winter hatte „Mr. VfR“ Andreas Grübl kommuniziert, dass er sein Amt nach fünf Jahren zum Saisonende abgeben werde. Jetzt steht fest, wer in Grübls große Fußstapfen treten wird. Und zwar Leutrim Beqaj (29), der in den vergangenen Jahren für den Bezirksligisten FC Viehhausen auf Torejagd ging und sich als Spielertrainer des VfFB erstmals im Trainerbereich versucht.

Das Ganze kam relativ spontan zustande. Durch den Umstand, dass Beqajs jüngerer Bruder Jetmir bereits für den VfR spielt, schaute Leutrim immer wieder bei Spielen der Ost-Regensburger vorbei. Auf der Suche nach einem neuen Trainer kam die Abteilungsleitung um Reinhard Radler und Andreas Meindl schlussendlich auf Beqaj zu sprechen. In gemeinsamen Gesprächen war man schnell auf einer Wellenlänge. Fortan geht man den Weg gemeinsam.

„Ich kenne bereits einige Spieler des VfR, habe etwas Neues gebraucht. Diese neue Herausforderung als Spielertrainer hat mich schon gereizt. In den Gesprächen hat alles gepasst und wir haben uns entschlossen, diesen Weg zu gehen“, sagt „Leo“ Beqaj, der vorm den Einstieg ins Trainerschaffen keinerlei Bammel verspürt. „Wer mich kennt weiß, dass ich kein schüchterner Mensch bin“, schmunzelt der zweifache Familienvater, der in Sachen Zielsetzung erklärt: „Eine bessere Platzierung als in diesem Jahr mit Platz zehn soll es auf jeden Fall werden. Oben mitspielen wäre schön, mal abwarten, wie die Qualität der Mannschaft sein wird.“ Den FC Viehhausen verlässt Beqaj nach sechs Jahren, 59 Ligatoren und zwei Aufstiegen in die Bezirksliga mit einer Schippe Wehmut. Hier fühlte er sich schnell heimisch. „Das war für mich eine sportlich schöne Zeit. Mit der Mannschaft und den Vereinsverantwortlichen hat es nie Probleme gegeben. Den damaligen Wechsel vom FC Kosova nach Viehhausen habe ich nie bereut.“

Beim VfR Regensburg freut man sich, den erfahrenen und großgewachsenen Stürmer als neuen Spielertrainer für sich gewonnen zu haben. Als Assistent steht Beqaj mit Mathias Gasch (26) ein mittlerweile eingefleischter VfR’ler zur Seite. Nachdem Gasch bereits in der vergangenen Saison teilweise die Trainingseinheiten vom berufsbedingt verhinderten Andreas Grübl übernommen hatte, waren sich alle Verantwortlichen und Spieler einig, dass Gasch im neuen Trainerteam seinen Platz behalten soll. Der mit einem Trainerschein ausgestattete 26-Jährige freut sich bereits auf die Zusammenarbeit mit Beqaj.

„Nachdem Andreas Grübl seinen Rücktritt zum Saisonende bekanntgegeben hatte, haben die Verantwortlichen um Reinhard Radler und Andreas Meindl bereits im Winter mit der Trainersuche begonnen. Da ein Trainerkandidat absagte, kam die Überlegung auf, einen Spielertrainer zu installieren. Hier wurde bereits im ersten Gespräch mit Leo Beqaj klar, dass die Chemie zwischen allen Beteiligten passt. Zudem kommt hinzu, dass sein kleinerer Bruder Jetmir bereits die Farben des VfR trägt“, heißt es von Seiten des Vereins in einer Mitteilung. „Beide Trainer wollen so weit möglich auch als Spieler agieren und dazu beitragen, dass die Mannschaft wieder im vorderen Tabellendrittel der Kreisklasse anzufinden ist.“

Aufrufe: 01.6.2023, 10:27 Uhr
Florian WürtheleAutor