Neue Nationaltrainerin: Inka Grings
Neue Nationaltrainerin: Inka Grings – Foto: SFV

Inka Grings wird Cheftrainerin des Frauen-Nationalteams

Vom FCZ zur SFV-Auswahl

Die Nachfolge von Nils Nielsen ist geregelt: Inka Grings übernimmt per 1. Januar 2023 die Nachfolge des Dänen als Cheftrainerin des Schweizer Frauen-Nationalteams. Die 44-jährige Deutsche wechselt nach knapp zwei Jahren als Trainerin der FC Zürich Frauen mit einem unbefristeten Vertrag zum Schweizerischen Fussballverband (SFV).

Ihre Karriere als Trainerin hatte Grings 2014, direkt im Anschluss an ihre Zeit als Spielerin, beim MSV Duisburg in der deutschen Frauen-Bundesliga begonnen. Dort war sie während drei Jahre tätig und absolvierte den deutschen Fussball-Trainer-Lehrgang (UEFA Pro Lizenz).

Später übernahm sie die U-17-Junioren des FC Viktoria Köln und wurde 2019 bei den Männern des Regionalligisten SV Straelen die erste weibliche Trainerin eines Vereins in den höchsten vier Ligen Deutschlands.

Per 1. Februar 2021 wechselte Grings dann zum FC Zürich Frauen, wo sie bereits als Spielerin mit dem Gewinn von zwei Doubles in zwei Saisons und einem Titel als Torschützenkönigin ihre Spuren hinterlassen hatte. 2021 schlossen die FCZ-Frauen die Women’s Super League als Zweite ab und stiessen in den Final des Women’s Cup vor. In der letzten Saison holte der FCZ unter Grings dann das Double.

«Ich bin wahnsinnig stolz, mit den besten Spielerinnen des Landes zusammenarbeiten zu können und freue mich sehr auf die spannende und herausfordernde Aufgabe», sagt die neue Nationaltrainerin. «Die Zielsetzung ist klar: Wir wollen erfolgreich sein und nach einer kurzen, intensiven Vorbereitungszeit alles investieren, um an der WM die Gruppenphase zu überstehen. Das entspricht meiner Mentalität.»

Grings’ Status als Spielerin auf höchstem Level und die Erfolge als Trainerin waren gewichtige Argumente für die Verpflichtung. «Inka hat auf Weltklasse-Niveau Fussball gespielt und bringt unglaublich viel Erfahrung mit. Mit ihrer engagierten, zielstrebigen und ehrgeizigen Art ist sie die richtige Person zur richtigen Zeit am richtigen Ort», sagt SFV-Präsident Dominique Blanc.

Inka Grings mit Tatjana Haenni, der scheidenden Direktorin Frauenfussball
Inka Grings mit Tatjana Haenni, der scheidenden Direktorin Frauenfussball – Foto: SFV

Für Tatjana Haenni, Direktorin Frauenfussball, ist klar: «Inka wird für frischen Wind sorgen und kann die Dynamik auf das Team übertragen. Wir wollen uns weiterentwickeln und gleichzeitig gute Resultate erzielen. Auch ihre kommunikativen Fähigkeiten werden eine wichtige Rolle spielen.»

Als Spielerin hatte Inka Grings in und mit Deutschland für Furore gesorgt. Mit der DFB-Auswahl wurde sie zweimal Europameisterin (2005, 2009) und nach beiden Turnieren als beste Torschützin ausgezeichnet. Dazu holte sie 2000 Olympia-Bronze mit Deutschland. In der deutschen Frauen-Bundesliga ist die sechsfache Torschützenkönigin noch immer mit grossem Vorsprung die erfolgreichste Goalgetterin aller Zeiten.

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Aufrufe: 021.11.2022, 12:22 Uhr
SFV/redAutor

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