2024-03-01T12:31:23.136Z

Ligavorschau
Den Nord-Bezirksligisten stehen Schlammschlachten ins Haus.
Den Nord-Bezirksligisten stehen Schlammschlachten ins Haus. – Foto: Josef Trummer

In der Bezirksliga Nord geht nichts mehr

In Schmidmühlen, Vorbach, Schwarzhofen und Vilseck hätte am Wochenende nochmals der Ball rollen sollen – doch das Wetter spielt nicht mit

Es war zu befürchten: Alle vier, fürs kommende Wochenende angesetzten Nachholspiele in der Bezirksliga Nord wurden abgesagt und werden erst im neuen Jahr nachgeholt. Als Letztes traf es das Heimspiel des FV Vilseck gegen die SpVgg Pfreimd. Das wären die Vorberichte gewesen:


Hinspiel: 1:5. In Schmidmühlen will man dreiwöchiger Spielpause nochmal spielen. Und strebt einen versöhnlichen Jahresabschluss an. Die vergangene Herbstrunde lief beim Liganeuling nicht ganz glatt, keine Frage. Zwischendrin gab es einen Trainerwechsel. Unter „Guti“ hat sich die Mannschaft des SVS (14., 14) stabilisiert, steckt jedoch nach wie vor in der direkten Abstiegszone. In der Rückrunde ist man bislang noch sieglos (0/1/2). Ein Heimerfolg gegen den FC Schlicht (11., 24) täte da Abhilfe. Indes hinken die Gäste als Vorjahresdritter weiterhin den Erwartungen und sicherlich auch den eigenen Ansprüchen hinterher. Auch für die Hegenbart-Elf ist der letzte Auftritt bereits drei Wochen her – das war eine knappe Niederlage in Pfreimd. Auf schwierigem Geläuf wird von beiden Partien Kampfgeist und Robustheit gefragt sein. Überdies haben die Hausherren noch was aus dem Hinspiel gutzumachen. Dort geriet man nach früher Führung mit 1:5 unter die Räder.



Hinspiel: 2:2. Die Siege gegen Amberg und Schmidmühlen waren Hoffnungsschimmer. Genau wie das achtbare Remis in Schwarzhofen von Anfang November. Ansonsten war der FC Vorbach (16., 8) im bisherigen Saisonverlauf allerdings vom (Spiel)-Glück verlassen. Der von Michael Kaufmann trainierte Aufsteiger hat große Schwierigkeiten, sich in der neuen Liga zu akklimatisieren. Die Lage ist prekär, Punkte müssen her. Ob gegen den SV 08 Auerbach (12., 18) nochmals gespielt werden kann? Das jüngste Heimspiel der Vorbacher gegen Weiden-Ost wurde jedenfalls auch schon abgeblasen worden. Mut und Leidenschaft müssen die Hausherren an den Tag legen, damit der dritte Saisonsieg möglich ist. Unterdessen haben die Gäste zwei Spielabsagen hinter sich. Davor wiederum blieb man fünfmal sieglos (0/2/3). Dass es sich zumindest um ein gefühltes Derby handelt, bringt einen gewissen Prestige-Faktor ins Spiel. Kein Sieger fand das Hinspiel.



Hinspiel: 1:2. Rollt die SpVgg Pfreimd (6., 33) das Feld von hinten auf? Diesen Eindruck hatte man jedenfalls zuletzt, nachdem Busch, die Lobingers und Co. dreimal hintereinander mit 1:0 gewannen. Am vergangenen Wochenende wies man Topteam SV Etzenricht dank eines relativ frühen Kopfballtores von Dennis Lobinger in die Schranken. Zum Spitzenduo sind noch sieben Punkte aufzuholen. Folglich wären es bei einem Erfolg in Vilseck nur noch vier. Allerdings hat Pfreimds Spielertrainer Bastian Lobinger schon so eine Vorahnung: „Wir rechnen mit einer Absage“, sagt er. Unter Druck stehen die Gastgeber (15., 13), die vor zwei Wochen in Etzenricht unterlagen und davor wiederum dem FC Weiden-Ost eine „wilde Schlacht“ (4:5) lieferten. „Wir wollen mit allen Mitteln die Liga halten“, machte FV-Trainer Daniel Liermann zuletzt unmissverständlich klar. Aufs Match gegen Pfreimd blickt er wie folgt: „Das Hinspiel gegen Pfreimd war eine enge Kiste, ein Punkt wäre drin gewesen. Wenn wir im Defensivbereich ordentlich arbeiten, ist ein Punkt drin.“

Aufrufe: 024.11.2023, 07:58 Uhr
Florian WürtheleAutor