2024-05-29T06:38:12.186Z

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Die Spieler vom TSV Höchst können am Wochenende einen weiteren wichtigen Schritt Richtung Klassenerhalt gehen.
Die Spieler vom TSV Höchst können am Wochenende einen weiteren wichtigen Schritt Richtung Klassenerhalt gehen. – Foto: Dirk Affeldt

Gruppenliga: Odenwälder Teams spielen dreimal auswärts

In der Gruppenliga kämpfen Hummetroth, Höchst und Seckmauern um die nächsten Punkte

Odenwaldkreis. In der Gruppenliga Darmstadt ist der SV Hummetroth am Sonntag beim FC 07 Bensheim zu Gast, der TSV Seckmauern gastiert beim VfB Ginsheim. Der TSV Höchst muss beim Aufstiegskandidaten VfR Groß-Gerau ran.

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Am 24. März war der SV Hummetroth zuletzt in einem Pflichtspiel im Einsatz, seitdem wurde nur trainiert, ein geplantes Freundschaftsspiel gegen Verbandsliga-Tabellenführer SV Unter-Flockenbach zudem abgesagt. „Vorher hatten wir einen Lauf und haben alles gewonnen. Ob die Pause jetzt so gut war, werden wir sehen“, sagt Trainer Richard Hasa. Zu allem Übel hat sich auch noch Julian Ludwig im Training die Achillessehne gerissen. Die ebenfalls angeschlagenen Jannik Sommer, Giuseppe Burgio und Mehmet Yildrim stehen weiter nicht zur Verfügung.

Mit seinem 6:1-Sieg gegen den TSV Seckmauern schien der FCB nach turbulenten Wochen zuletzt wieder auf dem richtigen Weg, das 2:5 gegen Dersim Rüsselsheim hat den Optimismus jedoch gleich wieder zunichte gemacht. Dennoch rangiert Bensheim weiterhin auf Tabellenplatz vier und konnte Hummetroth im ersten Aufeinandertreffen ein 3:3 abringen. „Bensheim ist zuhause sehr gut, kennt seinen kleinen Kunstrasen genau. Die Partie wird unberechenbar, das haben wir schon im Hinspiel erlebt und unnötig Punkte abgegeben. Das darf nicht noch einmal passieren“, warnt Hasa, der vor allem Standardsituationen und Angreifer Florian Budimir, mit 20 Saisontoren aktuell der beste Angreifer der Liga, als Bensheimer Stärken hervorhebt.

Höchst kann weiteren wichtigen Schritt gehen

Vom Abstiegskandidaten in die Top Fünf der Liga: Diesen Sprung hat der TSV Höchst in den vergangenen Wochen dank acht Punkten aus vier Spielen geschafft. Die Abstiegsplätze sind bei neun Punkten Vorsprung erst einmal in weite Ferne gerückt. Nach dem 2:1-Sieg gegen die SG Modau sprach Spielertrainer Christian Remmers entsprechend von einem großen Schritt in Richtung Klassenerhalt.

Ein weiterer soll am Sonntag folgen, wenn der TSV beim Tabellenzweiten VfR Groß-Gerau antreten muss. Im Hinspiel reichte es für die Höchster immerhin zu einem 2:2-Unentschieden, mit dem der TSV wohl auch am Sonntag gut leben könnte. Patrick Kepper wird nach seiner Gelb-Rot-Sperre am Sonntag in den Kader zurückkehren, dafür fehlt Kevin Seiler (Kniescheibe herausgesprungen).

Seckmauern muss defensiv stabil stehen

Das größte Problem des TSV Seckmauern bleibt in dieser Saison die Defensive, wie die 4:5-Niederlage zuletzt gegen die FSG Riedrode einmal mehr verdeutlichte. Nach einer 3:1-Führung ließ sich der TSV den Sieg durch drei Gegentore binnen einer Viertelstunde wieder entreißen. Somit hat Seckmauern bereits 83 Gegentore auf dem Konto – so viel wie kein anderes Team der Liga. Zudem kassierte Jannik Beck eine Gelb-Rote Karte und muss im kommenden Duell beim VfB Ginsheim zusehen.

Auch hinter Aljosha Klewar und Luca Siebenlist, die bereits die vergangenen Spiele verpassten, steht ein Fragezeichen. Ginsheim ist aktuell Tabellenvorletzter, hat aber bereits 14 Zähler mehr gesammelt als Seckmauern und bei fünf Punkten Rückstand aufs rettende Ufer durchaus noch Chancen auf den Klassenerhalt. Beim 3:1 im Hinspiel feierte der TSV aber einen seiner beiden Saisonsiege, sodass die Erinnerungen an den Tabellennachbarn durchaus gut sind.


Aufrufe: 012.4.2024, 16:00 Uhr
Susanne MüllerAutor