2024-05-22T11:15:19.621Z

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Umkämpft: Im Hinspiel verliert Teveren gegen Fortuna Zweitvertretung (in Rot) mit 1:2.
Umkämpft: Im Hinspiel verliert Teveren gegen Fortuna Zweitvertretung (in Rot) mit 1:2. – Foto: Karl-Heinz Hamacher
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Gelingt Teveren der Befreiungsschlag?

Fußball-Mittelrheinliga

Das Schlusslicht der Fußball-Mittelrheinliga braucht dringend Punkte – am besten schon im Spiel bei Fortuna Köln II.

In der Fußball-Mittelrheinliga geht es für den FC Germania Teveren nur noch um eins. Der Aufsteiger braucht Punkte, am besten bereits an diesem Sonntag (15.30 Uhr) bei der Zweitvertretung von Fortuna Köln. Der einen Zähler besser gestellte FV Endenich (16 Zähler) ist am Sonntag spielfrei. Gelingt dem Schlusslicht mit Trainer Chris Reimer im Süden der Domstadt ein kleiner Befreiungsschlag?

Psychologisch wäre es nicht von Nachteil, wenn Teveren am Sonntag an Endenich vorbeizieht. Union Schafhausen wird sich wohl nach dem Erfolg in der Teverener Heide mit einem weiteren Jahr Mittelrheinliga belohnt haben. Porz ist seit dem Sieg in der Heide ebenfalls aus der „Verlosung“ heraus.

Fest steht aber auch, dass Germania Teveren mit einer Leistung – wie gegen Porz abgeliefert – noch nicht mal einen Blumentopf gewinnen wird. Hier setzt Germania Trainer Chris Reimer auch an: „Wir haben in den vergangenen drei Spielen einige Punkte verschenkt“, nennt er Schafhausen, Porz und Hürth. Das waren „Null“-Runden für die Germanen, während man im März noch mit satten sieben Zählern auf der Haben-Seite auskam.

„Ich bin mega enttäuscht, dass wir aus den vergangenen drei Spielen nichts geholt haben“, nennt der Trainer den Hauptgrund auch gleich dazu. „Es wurde sich nicht an den Matchplan gehalten“, mussten sich die Spieler berechtigterweise anhören. Der Coach befand: „Meine Mannschaft hat die Tore gegen Schafhausen und auch gegen Porz hergeschenkt. Es ist im Moment total einfach, gegen uns Tore zu schießen.“

So wird der Coach auch in Köln sein Rotationsprinzpip anwenden. Einerseits ist das den Ausfällen geschuldet, andererseits kommt mit Alessio Tafa ein ganz wichtiger Spieler zurück, der gegen Porz für ein Spiel gesperrt fehlte. „Unsere Personaldecke wird immer dünner“, wird der Trainer auf David Schmitz verzichten müssen. Er zog sich im Spiel gegen Porz einen Muskelabriss zu. „Das ist sehr bitter. Es ist zu befürchten, dass David vorläufig kein Spiel mehr bestreiten kann“, lautet die Prognose des Trainers. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Benyamen Malekzadeh, der ebenfalls angeschlagen ist und wie Kevin Werker oder Simon Hetterle ausfallen könnte.

„Wir haben uns selbst in die jetzige Situation gebracht“, hofft Chris Reimer, seine Mannschaft wird – wie schon im erfolgreichen März – nochmals an die Leistungsgrenze gehen. Denn noch kann wenigstens Mitaufsteiger Endenich eingeholt werden. Das klappt allerdings nicht, wenn Teveren wie im Hinspiel die Fortunen zum Toreschießen einlädt.

Aufrufe: 019.4.2024, 08:34 Uhr
Aachener ZeitungAutor