2024-03-01T12:31:23.136Z

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Der FC Kosova hat große Ziele.
Der FC Kosova hat große Ziele. – Foto: Sascha Köppen

FC Kosova investiert kräftig in den Kader

In der Winterpause hat sich der Bezirksligist mit gleich fünf Spielern verstärkt. Das mittelfristige des Klubs: Der Aufstieg in die Landesliga.

Die Fußball-Bezirksliga soll für den FC Kosova nur eine Durchgangsstation sein, daraus macht man beim Aufsteiger gar kein Geheimnis.

Und auch wenn es in dieser Saison angesichts der beeindruckenden Konstanz des Tabellenführers VfL Jüchen-Garzweiler wohl noch nichts wird mit dem Durchmarsch in die Landesliga, hat sich der FCK für die anstehende Rückrunde einiges vorgenommen. „Wir haben das Ziel, uns weiter zu verbessern“, sagt Trainer Khalid Channig, der mit seinem Team aktuell auf dem dritten Tabellenplatz steht. Dafür hat Kosova in den vergangenen Tagen und Wochen noch einmal in den Kader investiert. Mit Ahmad Al-Bazaz (SV Wersten 04), Altin Imeri (SSVg Heiligenhaus), Enis Vila (SF Baumberg) und Rückkehrer Hedon Terpeza (Rather SV) wurden einige Akteure aus der näheren Umgebung geholt.

Zudem wartete Kosova jüngst mit der Verpflichtung von Bujar Idrizi auf. Der 31-Jährige Abwehrspieler stand zuletzt beim kosovarischen Erstligisten FK Llapi unter Vertrag, mit dem er zweimal nationaler Pokalsieger wurde. „Er wird uns mit seiner Erfahrung, Zweikampfstärke und Passsicherheit enorm weiterhelfen“, sagt Channig. Idrizi bleibt womöglich nicht der einzige Ex-Profi, den Kosovas gut vernetzter Vorstand in der Winterpause an Land zieht.

Zu- und Abgänge im Winter

So wird der FCK auch mit Kista Aimilio in Verbindung gebracht. Der 28-jährige Mittelfeldspieler war zuletzt in der zweiten australischen Liga am Ball. Mit den Zugängen scheint der Kader in der Breite und Tiefe noch einmal besser aufgestellt zu sein, auch wenn Channig auf der Gegenseite Abgänge hinnehmen musste.

Während Saverio Amoroso beim Ligakonkurrenten Sparta Bilk künftig auf mehr Einsatzzeit hofft und die Ergänzungsspieler Klajdi Bozha und Qlirim Krasniqi aus beruflichen Gründen kürzer treten, wurden die Verantwortlichen vom Abschied von Serhii Makedonskyi überrascht. Der ukrainische Kriegsflüchtling, der erst im Sommer beim FCK anheuerte, verließ das Land nun kurzfristig wieder.

Unterdessen präsentierte sich der neu formierte FCK am vergangenen Wochenende im Testspiel gegen den Landesligisten SG Unterrath auch ohne einige Leistungsträger in ansprechender Frühform. Beim 2:0-Erfolg trug sich neben Albion Ilazi auch Zugang Altin Imeri in die Torschützenliste ein. Das erste Pflichtspiel im neuen Jahr steht indes am übernächsten Wochenende an. Dann empfängt die Channig-Elf im Viertelfinale des Kreispokals den Landesligisten Rather SV.

Aufrufe: 01.2.2023, 10:00 Uhr
RP / magiAutor