Den Meister eingebremst hat der TSV Wartenberg. Hier stoppen Dominik Bleicher und Maxi Kronseder (r.) Finsings Spielertrainer Bernd Häfele. Markus Pöppel, Michael Ascher, Schiedsrichter Christoph Hierhager und Leonhard Hölzl (v. l.) beobachten die Szene.
Den Meister eingebremst hat der TSV Wartenberg. Hier stoppen Dominik Bleicher und Maxi Kronseder (r.) Finsings Spielertrainer Bernd Häfele. Markus Pöppel, Michael Ascher, Schiedsrichter Christoph Hierhager und Leonhard Hölzl (v. l.) beobachten die Szene. – Foto: ROLAND ALBRECHT

Kirchasch macht’s zweistellig - Lengdorf geht in Attaching unter

Kreisliga Donau/Isar 2 kompakt

In der Kreisliga Donau/Isar 2 stand am Samstag der letzte Spieltag der Saison an. Unter anderem fielen zwölf Treffer in Kirchasch.

BC Attaching - FC Lengdorf 7:0

Auch wenn das Ergebnis deutlich ist und die Lengdorfer schon enttäuscht waren – „fußballerisch war’s nicht so krass, wie sich das liest“, beschwichtigte FCL-Vize Dietmar Fischer. Die ersten 25 Minuten waren aus Sicht der Gäste gar nicht so verkehrt, es mangelte aber an der Präzision. Es fehlten die letzte Konsequenz und der zielführende Pass, um zu einem Abschluss zu kommen. Individuelle Patzer ebneten dann den Weg für den BC-Kantersieg. Erst patzte Keeper Lukas Hibler beim 1:0 durch Domenic Hörmann (21.). Wenig später passte die Abstimmung in der FC-Defensive nicht, Mirnes Gubeta erhöhte auf 2:0 (25.). Und nach einer halben Stunde, Lengdorf leistete sich einen Fehlpass im Mittelfeld, war die Partie mit dem 3:0 von Mathias Staudigl (31.) durch.

Attaching
7:0
FC Lengdorf

Zu allem Überfluss bekam der BCA kurz vor der Pause einen umstrittenen Elfer zugesprochen, den Hörmann verwandelte (39.). Nach dem Wechsel hielten die Lengdorfer gut mit, ehe Didier Nguelefack, den Lukas Fischer zunächst komplett aus dem Spiel genommen hatte, einen Hattrick folgen ließ (64., FE/85./89.). Natürlich sei das ein blamables Ergebnis, so Fischer, „aber schlimmer wär’s, wir hätten am ersten Spieltag so verloren“.

SV Kranzberg - FC Eitting 2:2

Durchaus enttäuscht waren am Samstagnachmittag die Eittinger. Zwar ging’s beim Gastspiel im Ampertal um nichts mehr, „dennoch wollte ich das letzte Spiel schon noch gewinnen“, gab der scheidende Spielertrainer Markus Weber zu. Und zunächst sah’s auch danach aus, als würden die Eittinger den 17. Saisonsieg davontragen. Nach einem feinen Zuspiel von der Seite von Dean Naxera brauchte Thomas Hellinger aus drei Metern nur noch den Fuß hinzuhalten (32.). Und nur vier Minuten später schien die Partie entschieden. Florian Huber spielte mit Felix Zehetmaier einen blitzsauberen Doppelpass, am Ende vollstreckte Huber aus kurzer Distanz (36.).

SV Kranzberg
2:2
Eitting

Doch dann schwanden die Kräfte, unter anderem, weil Coach Weber nur zwei Wechelspieler zur Verfügung standen. Zudem liefen einige Akteure aus der zweiten Reihe von Anfang an auf. „Da haben dann die Praxis und die Power gefehlt“, analysierte Weber. Zudem wollte sich Kranzberg mit einem guten Gefühl in die Relegation verabschieden. Zunächst kombinierte sich der SVK sehenswert durch die Eittinger Abwehr, am Ende blieb Bastian Walter eiskalt im Eins-gegen-Eins mit Christoph Kressierer (70.). Nur drei Minuten später markierte Thomas Kopp auch noch das 2:2 (73.).

TSV Wartenberg - FC Finsing 2:0

Auch wenn’s am Ende um nichts mehr ging in dieser Partie, ein erfreulicher Erfolg war’s für die TSV-Kicker trotzdem, dem bereits feststehenden Meister im letzten Saisonspiel ein wenig die Partie versaut zu haben. „Wir wollten am Ende einfach nochmal erfolgreich sein“, berichtete Sprecher Thomas Rademacher. „Und, ich denke, wir haben ganz ansehnlich gespielt.“ Finsing agierte nicht mehr mit der letzten Konsequenz, während Wartenberg darauf aus was, mindestens ein Mal ins Schwarze zu treffen.

Wartenberg
2:0
FC Finsing

Doch zunächst wurde den Hausherren ein Treffer von Michael Reischl wegen einer Abseitsstellung nicht anerkannt. Doch drei Minuten später klingelte es ohne illegale Nebengeräusche. Nach einem raschen Eschbaumer-Freistoß war Manuel Engl auf und davon und schloss ab (26.). Der Deckel drauf war schließlich nach etwas mehr als einer Stunde. Eine Hereingabe von Markus Pöppl ließ Manuel Engl mit Auge passieren, sodass Johann Eschbaumer locker abschließen konnte (66.).

SV Walpertskirchen - TSV Allershausen 2:0

„Wir wollten unbedingt gewinnen“, sagte Trainer Josef Heilmaier. Das gute Gefühl soll schließlich bis zum August halten. Und dabei stellten es die Hausherren zunächst gar nicht so schlecht an. Thomas Hötscher hatte zunächst eine butterweiche Flanke an den langen Pfosten geschlagen, wo Benedikt Schuler herangeeilt kam und das 1:0 einköpfte (36.).

Walpertskchn
2:0
Allershausen

Zwar wehrte sich Allershausen, das vor dem Spieltag bereits gesichert war, nach Kräften, doch nach dem Seitenwechsel sorgte die Heilmeier-Elf für die Entscheidung. Christian Käser, der wieder gesund war, erwies sich dabei als Schlitzohr, lief einen Allershauser Abwehr-Querpass ab und vollstreckte (57.). Danach machte sich Walpertskirchen schließlich das Leben selbst schwer. Denn während die Gäste weiter drängten, vergaben erneut Käser und Philipp Weber beste Möglichkeiten.

SC Kirchasch - TSV Moosburg 11:1

Manch einer mag sich beim Blick auf die Ergebnismeldung verwundert die Augen gerieben haben, doch das Ergebnis stimmte – fast ein halbes Dutzend Buden schenkte der KSC dem abgeschlagenen Tabellenletzten aus der Dreirosenstadt ein. „Das war ein schöner Saisonabschluss“, berichtete Sprecher und Spieler Stefan Hack. Die Gaudi beim Saisonabschluss war garantiert. Dosenöffner für den Kantersieg war Hackl selbst, der nach einem Querpass von Alexander Mrowczynski aus 16 Metern flach ins Eck abschloss (7.).

Kirchasch
11:1
TSV Moosburg

Richard Hehenberger (14./31./54./58./74.), Mrowczynski (25.), Bastian Bönisch (53./55.) und Sven Koumane (84.) sorgten für die Kirchascher Tore. Zwischenzeitlich hatte Abdulrahman Altaweel für den Moosburger Ehrentreffer zum 1:1 gesorgt (43.). Ein Treffer fehlt noch in der Aufzählung: Kurz vor Schluss hatten die Kirchascher ihren scheidenden Trainer Alexander Schmidbauer als Stürmer eingewechselt, der dann prompt noch traf. „Wenn wir einen Gang höher geschaltet hätten, hätten wir auch höher gewinnen können“, so Hackl weiter.

Aufrufe: 023.5.2022, 10:35 Uhr
Matthias SpanradAutor