
Die Begegnung in der 3. Liga zwischen dem Energie Cottbus und 1860 München könnte eine richtungsweisende Partie für beide Kontrahenten sein. Und wenn es sich dabei um ein Flutlichtspiel handelt, ist von einer besonderen Atmosphäre auszugehen.
Am vergangenen Spieltag strauchelte die direkte Konkurrenz von Energie zumindest teilweise. Viel wichtiger dabei ist, dass man selbst seine Hausaufgaben erledigte und mit 3:0 beim TSV Havelse gewann. Dass der kommende Gegner, die Sechzger, eine andere Hausnummer sein werden, ist nicht nur vom Papier her der Fall.
Klar ist jedoch, dass die Wollitz-Elf ihre alte Spielfreude wieder aufleben ließ. Es war nicht nur der nötige Biss in Havelse vorhanden, sondern auch die Konzentration und Stabilität in der Defensive. Aber wenn man denkt: „Ist ja nur Havelse.“, dann wird man sich rasch eines Besseren belehrt sehen. Das Hinspiel hatte bereits gezeigt, dass keine Frucht so einfach vom Baum herabfällt.