2024-06-19T10:33:50.932Z

Allgemeines

Emotionale Abschiede beim SC Spelle-Venhaus

Trainer und Spieler verabschiedet

Der letzte Spieltag der Regionalliga-Saison des SC Spelle-Venhaus endete mit einem emotionalen Höhepunkt: Nach einer 2:6-Niederlage gegen den Hamburger SV II wurden neun Spieler und Trainer Hanjo Vocks feierlich verabschiedet. Die Verabschiedung fand vor 446 Zuschauern im Getränke Hoffmann Stadion statt und war von bewegenden Momenten geprägt.

Sportlicher Leiter Markus Schütte und der Vorsitzende der Fußballabteilung, Jürgen Wesenberg, würdigten die Verdienste von Philipp Elfert, Marcel Ruschmeier, Adrian Lenz, Jonas Tepper, Jip Kemna, Ben Wittenbernds, Sergen Yüksekdag und Torwarttrainer Jonas Gottwald. Nach dem Schlusspfiff rückten die emotionalen Verabschiedungen in den Fokus.

Mit tosendem Applaus wurde Hanjo Vocks von den Fans und Funktionären geehrt. „Hanjo gilt unser Dank für überragende Arbeit,“ erklärte Schütte. „Wir haben das Projekt in Spelle zusammen gestartet.“ Der 44-Jährige Vocks sei ein wahrer Schwarz-Weißer und habe akribisch gearbeitet. Schütte betonte, dass er nie Zweifel an Vocks als Trainer der Regionalliga-Mannschaft hatte. „Wir haben die Regionalliga genossen. Respekt, dass Hanjo durchgehalten hat,“ fügte Schütte hinzu und schloss seine Rede mit einem dreifachen „Danke“.

Vocks bedankte sich für die Unterstützung und betonte, dass er in Spelle „eine unfassbar schöne Zeit“ hatte. „Andere Trainer wären bei so einer Bilanz längst gefeuert worden,“ sagte er. Er sei stolz auf die Mannschaft und wisse, dass das Ende seiner Trainerzeit einen „ordentlichen Riss“ in seinen Lebensalltag bringen werde.

Philipp Elfert sprach von einer beeindruckenden Entwicklung beim SCSV. „Als ich vor neun Jahren kam, hätte ich nie gedacht, dass wir in die Regionalliga aufsteigen würden,“ sagte er. Die vergangenen beiden Jahre seien intensiv gewesen, aber auch die schönsten Fußballjahre seines Lebens. „Philipp hat immer alles gegeben,“ betonte Schütte. Elfert, der als verlässlicher Mittelfeldspieler galt und selten ein Training verpasste, wird dem Verein in guter Erinnerung bleiben.

Adrian Lenz zeigte sich besonders dankbar, dass er trotz einer Erkrankung noch einmal spielen konnte. „Ich wollte unbedingt dabei sein,“ sagte der 23-Jährige, der zum SV Meppen wechselt. Lenz war beeindruckt von der Unterstützung des Vereins und der Fans, selbst während des längsten Negativlaufs der Vereinsgeschichte.

Die Fans des SC Spelle-Venhaus blieben auch in schwierigen Zeiten treu. „Alle wussten, wie schwer es wird,“ erklärte Lenz, der sich besonders an die Unterstützung in Meppen erinnerte.

Die Verabschiedung dieser verdienten Akteure markiert das Ende einer Ära für den SC Spelle-Venhaus und zeigt die enge Verbundenheit zwischen Spielern, Trainern und Fans.

Aufrufe: 020.5.2024, 09:53 Uhr
Red/SC Spelle-VenhausAutor