2024-06-21T12:12:50.142Z

Spielbericht

Egenburg kann in der Relegation gegen Peißenberg vorlegen

Mit dem 5:2-Erfolg gegen Gröbenzell im Rücken, ging es für den VfL Egenburg zum Relegationshinspiel zum TSV Peißenberg. Die Hausherren waren für die Egenburger ein weitgehend unbeschriebenes Blatt. Wenngleich die Tatsache, dass die Peißenberger vor einem Jahr mit nahezu unveränderter Truppe noch um den Aufstieg in Bezirksliga relegierten, beim VfL durchaus für Respekt sorgte. Die Gäste mussten dabei auf Stefan Keller verzichten, konnten ansonsten aber auf ihren Kader zurückgreifen.

Das Spiel begann dann gleich mit einem Paukenschlag. Noch keine zwei Minuten waren gespielt, als die Peißenberger eine Flanke von Tobi Pfisterer zentral abwehrten. Thomas Berglmeir sicherte sich etwa 25 Meter vor dem Tor den Ball und legte ihn sich zurecht um dann traumhaft in den linken Winkel zu treffen. Es folgte die erste Angriffswelle der Gastgeber. Der VfL stand dabei weitestgehend gut, lediglich im Anschluss an eine Ecke war man im Glück als ein Peißenberger knapp neben das Tor köpfte. Auf der Gegenseite musste anschließend der Peißenberger Keeper sein ganzes Können aufbringen, als er eine Ecke von Stefan Naßl, die mit Windunterstützung gefährlich auf das Tor kam, noch rausfischte. Nach etwa 25 Minuten war der Heimkeeper dann aber erneut geschlagen. Christian Naßl eroberte in der gegnerischen Hälfte den Ball und schickte Ales Szczepurek. Bei dessen Hereingabe lauerte Spielertrainer Chris Hain am kurzen Pfosten und traf zum 0:2. Bis zur Pause versuchten dann wieder die Hausherren, das Geschehen verstärkt in die Hand zu nehmen. Aber ernsthaft geriet das VfL-Tor nicht in Gefahr.

Nach dem Seitenwechsel waren es dann, wie zu erwarten, erneut die Peißenberger, die versuchten, Druck aufzubauen. Die Egenburger hielten weiterhin aufopferungsvoll dagegen und waren sich für keinen Meter zu schade. Lediglich nach knapp einer Stunde brannte es dann einmal lichterloh im VfL-Strafraum, als Torwart Wagner im spitzen Winkel bereits umspielt war und der Ball vor das Tor zurückgelegt wurde. Mit einer Grätsche konnte Stefan Naßl den anschließenden Torschuss in höchster Not blocken. Anschließend blieb das Bild über weite Strecken gleich. Peißenberg investierte viel und verlangte dem VfL alles ab, gefährliche Situationen konnten aber vermieden werden. Nur eine knappe Viertelstunde vor dem Ende wurden die Bemühungen der Heimelf belohnt. Nach einer flachen Ecke flipperte der Ball durch den Strafraum, ehe er an den Strafraum gelangte, wo ein Peißenberger mit einem satten Schuss fast in den Winkel erfolgreich war. Die aufkommende Euphorie konnten die Gäste aber schnell wieder ernüchtern. Nach Egenburger Pressing landete der Peißenberger Befreiungsschlag bei Hannes Zech. Dieser versuchte Ales Szczepurek einzusetzen. Dieser wurde, knapp 10 Meter vor dem Tor von einem Peißenberger zu Fall gebracht, der Schiedsrichter zeigte auf den Punkt. Tobi Bogenhauser blieb cool und setzte den Ball genau ins Eck, so dass der Keeper, obwohl er die Ecke ahnte, chancenlos war – das 1:3. Die letzten 10 Minuten plus Nachspielzeit drückten dann wieder die Hausherren. Mehr als ein Schuss aus etwa 20 Metern, den Torwart Wagner stark zur Ecke lenkte, sprang aber nicht mehr heraus.

Damit konnten die Egenburger eine gute Basis für das Rückspiel am Samstag legen. Mehr aber auch nicht, denn Peißenberg war physisch und spielerisch der erwartet starke Gegner, der im Rückspiel sicher noch mal alles in die Waagschale werfen wird.

Sensationell war die Unterstützung der Egenburger Zuschauer, welche einmal mehr auch auswärts sehr zahlreich vertreten waren und sich dieses Mal auch nicht vor der weiten Anfahrt schrecken ließen – VIELEN DANK!

Weiter geht es nun am Samstag den 01.06.24 um 15 Uhr im Glonntalstadion.

Wagner – Naßl Stefan, Lechner, Widmann, Pfisterer (60. Weindl) – Bogenhauser, Hain, Naßl Christian (80. Karl), Berglmeir Michael (60. Zech), Berglmeir Thomas – Szczepurek (90. Thurner)

Aufrufe: 030.5.2024, 13:49 Uhr
S. NasslAutor