2024-06-21T12:12:50.142Z

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Es ist unendlich schwer zu fassen: VfL-Kapitän Alessandro Szczepurek nach dem Abpfiff.
Es ist unendlich schwer zu fassen: VfL-Kapitän Alessandro Szczepurek nach dem Abpfiff. – Foto: Bruno Haelke

Egenburg durchlebt das Fortuna-Düsseldorf-Trauma

Kreisliga-Relegation

Der VfL Egenburg steigt nicht in die Kreisliga auf. Das Team von Spielertrainer Christian Hain verliert nach dem 3:1-Hinspielsieg das Relegations-Rückspiel gegen Peißenberg 0:4.

Egenburg – Nach dem 3:1-Erfolg beim TSV Peißenberg trennte den VfL Egenburg ein Schritt vom Aufstieg in die Kreisliga. Diesen wollte die Elf von Spielertrainer Christian Hain im Rückspiel der Relegation gehen. Doch es kam anders. Egenburg verlor am Freitagabend zuhause 0:4. Die VfL-Kicker trauerten – so, wie jüngst Fortuna Düsseldorf.

Der Zweitligist musste sich in der Relegation zur Bundesliga dem VfL Bochum geschlagen geben. Trotz eines 3:0-Auswärserfolges im Hinspiel. Die Egenburger waren also gewarnt.

Und zunächst sah es so aus, als würde es der VfL besser machen als die Profis aus dem Rheinland. Vor offiziell 411 Fans im Glonntalstadion begann Egenburg konzentriert. Die Gastgeber hielten den TSV Peißenberg 20 Minuten lang klein und erspielten sich zwei Halbchancen, die allerdings keinen Erfolg brachten. Doch dann riss der Faden. Peißenberg drehte auf. Die spiel- und laufstarken Gäste schalteten hoch und setzten die Egenburger unter Druck. Und die VfL-Defensive, die im Hinspiel noch nahezu fehlerfrei verteidigt hatte, machte Fehler. Die Folge war die Gästeführung durch Eleftherios Caci nach einer halben Stunde. Kurz vor der Halbzeitpause legte Valentin Hörndl den zweiten Treffer nach – und egalisierte damit bereits das Hinspiel-Ergebnis.

Auch nach dem Seitenwechsel war der Kreisligist aus Peißenberg besser, während die Egenburger Hintermannschaft weiter wackelte. Das Resultat war Philipp Solleders 0:3 in der 55. Minute. Zuvor hatten die Egenburger den Ball auf Höhe der Mittellinie verloren und mehrfach die Möglichkeit vergeben, die Situation zu bereinigen.

Die Gäste lagen nun in der Addition aus Hin- und Rückspiel vorne. Der VfL musste etwas ändern und erhöhte das Risiko. Das tat dem Spiel gut, doch Chancen waren weiterhin Fehlanzeige. Bis in die Nachspielzeit blieb es allerdings ein enges Duell. Dann machte Peißenbergs Hubert Jungmann mit dem Treffer zum 0:4-Endstand den Deckel drauf (90.+5). Für Egenburg endet eine erfolgreiche Saison mit einer Enttäuschung. So wie auch in Düsseldorf.

Aufrufe: 09.6.2024, 14:00 Uhr
Moritz StalterAutor