Bilal Sezer spielt eigentlich in der Oberliga-Mannschaft.
Bilal Sezer spielt eigentlich in der Oberliga-Mannschaft. – Foto: Baumberg / Engin

Sezer sichert SFB-Reserve das Remis

Ein spätes Tor von Bilal Sezer verhilft dem Bezirksliga-Team der Baumberger zu einem Punkt im Abstiegskampf. Auch die Monheimer „Zweite“ ist nun gefordert.rn

Das zuvor zweifach verschobene Nachholspiel der Bezirksliga zwischen den SF Baumberg II und dem SSV Dhünn endete am Mittwochabend 1:1 (0:1). Nachdem die Sportfreunde und Trainer Frank Stoffels nach 35. Minuten zurücklagen, rettete Bilal Sezer die Hausherren mit seinem Treffer kurz vor Schluss einen Punkt (84.).

Dabringh. TV
0:4
HSV Langenf.

TSV Solingen
1:1
FC Monheim II

DV Solingen
3:2
Solingen 03

SF Baumberg II
2:3
VfL Benrath

Berghausen
7:2
Wersten 04

FC Britannia
0:8
Urdenbach

Unterbach
4:1
SSV Dhünn

Damit rangiert die SFB-Reserve sechs Punkte vor der Abstiegszone, in der Dhünn und Unterbach das punktgleiche Verfolgerduo bilden. Der Baumberger Teilerfolg fiel dabei verdient und glücklich zugleich aus. Nachdem die erste Halbzeit Stoffels aufgrund fehlender Spielkultur nicht zufrieden stimmte, dominierte seine Elf nach der Pause das Spiel, vergab aber beste Möglichkeiten. Nach einer Gelb-Roten Karte (76.) spielte sie rund 15 Minuten in Überzahl und kam erst dann zum Erfolg. SSV-Torhüter Nico Heyer beschwerte sich im Nachgang derart heftig, dass er ebenfalls vom Platz gestellt wurde. Die doppelte Überzahl konnte Baumberg aber nicht mehr nutzen.

Am Sonntag (15 Uhr) treten die SFB II zum Auftakt in den 25. Spieltag in Benrath an. Stoffels verbrachte dort drei Jahre als Trainer. „Das ist eine besondere Partie. Wir werden auf Sieg spielen“, kündigte er an.

SFB: Litschko – Cikac (25. Wenzel), Schubert (46. Melas), Kiwitt (56. Sezer), Klatt, Nawrath, Ouro-Sama, Pitsch (32. Kamau), Scharpel, Özyürt (75. Böttcher), Wieczorek.

Der HSV Langenfeld ist am Sonntag (15.15 Uhr) beim Dabringhausener TV zu Gast. Nach dem Aufeinandertreffen verabschiedet sich Trainer Daniel Gerhardt für eine Woche in den Urlaub. Bauchschmerzen, die Mannschaft kurzzeitig allein zu lassen, habe er nicht. Beim designierten Chefcoach Salvatore Grillo, der die Geschicke nach der Saison vollständig übernehmen wird, sieht Gerhardt den HSV in guten Händen. „Er kriegt seine Chance – und ich bin komplett davon überzeugt“, betont Gerhadt, der Grillo als ambitioniert, fokussiert und engagiert beschreibt. Hinzu kommt ein guter Draht zur Mannschaft, von der er zeitgleich den nötigen Respekt erhält. „Bei hochqualifizierten Trainern fehlt das manchmal“, berichtet Gerhardt. Nach zuletzt einem Treffer in zwei Spielen hofft er darauf, dass nun der „Knoten platzt“.

Berghausen muss auch Gas geben

Für den SSV Berghausen geht es in dieser Saison derweil um nicht mehr viel. Der Gegner beim Heimspiel am Sonntag (15.15 Uhr) muss hingegen gewinnen, um nicht vorzeitig abzusteigen. Der Druck liegt also klar auf Seiten der Gäste aus Wersten. SSV-Übungsleiter André Köhler nimmt das gelassen auf, erwartet allerdings einen „heißen Tanz“. Nachdem Wersten zu Beginn der Rückrunde durch einen Trainerwechsel hin zu Olaf Faßbender Rückenwind erhielt, ist dieser Effekt inzwischen verpufft. „Für mich und die Spieler sind es die letzten Spiele“, sagt Köhler, der nach Saisonende sein Amt niederlegt. „Wir wollen uns so erfolgreich wie möglich verabschieden.“

Nach der 1:2-Niederlage gegen Unterbach und dem Punktgewinn von Dhünn in Baumberg wird es indes für den 1. FC Monheim II im Abstiegskampf immer enger. Drei Punkte trennen die Auswahl von Coach Michael Will noch von den Abstiegsrängen. Am Sonntag (15.30 Uhr) steht beim Gastauftritt in Aufderhöhe zudem ein schwieriges Spiel an. „Wir fahren als klarer Außenseiter dorthin“, sagt Will. „Das wird verdammt schwer.“ Er blickt der Partie dennoch positiv entgegen und betont: „In jedem Spiel ist etwas drin.“ Noch glaubt Will nicht, dass bei seinen Schützlingen die Nerven flattern. „Wir wussten vom ersten Spieltag an, worum es gehen würde – und denken von Spiel zu Spiel“, sagt er.

Aufrufe: 021.5.2022, 13:55 Uhr
RP / Tobias BrückerAutor