Max Putz zeigt, wie gern er seinen Trainer hat, nachdem er ihn mit einer Bierdusche bedacht hat
Max Putz zeigt, wie gern er seinen Trainer hat, nachdem er ihn mit einer Bierdusche bedacht hat – Foto: Simon Tschannerl

DJK Vilzing: Schwarz-Gelbe Party nach Spielschluss

Mit dem 4:0-Erfolg in Seligenporten steigt die DJK Vilzing in die Regionalliga auf.

Ein gefühltes Heimspiel hatte die DJK Vilzing am Samstag in der MAR-Arena in Seligenporten. Denn zahlreiche Fans begleiteten die Truppe von „Bebbo“ Eibl zu ihrem letzten Saisonspiel. So war man zahlenmäßig deutlich in der Überzahl.

Die Partie war dabei noch keine zwei Minuten alt, da bekamen die Zuschauer schon einen ersten Vorgeschmack, wo die Reise an diesem Tage hingehen soll. Jünger setzte sich dabei im Strafraum durch, doch sein Abschluss konnte gerade noch abgeblockt werden. In der Folge war Vilzing das deutlich bessere Team, der SV zog sich weit zurück und verteidigte zunächst die Gästeangriffe weg. Selbst wagte man hingegen kaum einmal einen gefährlichen Vorstoß, sodass die Abwehr der Gäste inklusive Torwart Putz nicht gefordert wurden. In der 21. Minute brandete schließlich zum ersten Mal großer Jubel im Lager der Schwarz-Gelben auf, nach einer Ecke war es Tobias Kordick, der per Kopf zur Führung einnetzte. Und man konnte förmlich spüren, welche Last nun von den Schultern der Schwarz-Gelben abfällt, nur drei Minuten später war es Müller, der eine Hereingabe über die Linie beförderte - 2:0. Und um endgültig Klarheit in Sachen Regionalliga zu schaffen, schraubte Luge, in der 29. Minute, als er freigespielt wurde, mit dem 3:0 endgültig den Deckel auf die Partie.

Bei den Hausherren machte sich Resignation breit, was man auch in der Halbzeit deutlich merkte, denn Trainer Gerd Klaus, nahm im Hinblick auf die anstehende Relegation sein Stammpersonal vom Feld, so wechselte er gleich vier Mal aus. Und bis sich die SV Mannschaft gefunden hatte, zappelte der Ball schon wieder im Netz. Nach einem Pass aus dem Mittelfeld war Jünger enteilt, vor Keeper Wihr behielt er die nerven und setzte das Spielgerät platziert unter die Latte zum 4:0 (49.). Und als dann Schluss war kannte der Jubel keine Grenzen mehr, denn die DJK steigt damit als Meister in die Regionalliga auf.

Die Freude kannte nach Spielschluss keine Grenzen mehr.
Die Freude kannte nach Spielschluss keine Grenzen mehr. – Foto: Simon Tschannerl

Aufrufe: 021.5.2022, 19:45 Uhr
Thomas MühlbauerAutor