2024-05-17T14:19:24.476Z

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Schlussspurt in der Mittelrheinliga: Freialdenhoven (in Rot) und Schafhausen trennen in der Tabelle zwei Plätze und vier Punkte.
Schlussspurt in der Mittelrheinliga: Freialdenhoven (in Rot) und Schafhausen trennen in der Tabelle zwei Plätze und vier Punkte. – Foto: Manfred Heyne
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Die Remis-Könige wollen es anders machen

Fußball-Mittelrheinliga

Fußball-Mittelrheinligist Borussia Freialdenhoven tritt zum Derby bei Union Schafhausen an. Die Personallage hat sich entspannt.

Endspurt für Borussia Freialdenhoven in der Fußball-Mittelrheinliga: Vier Partien sind es noch für den Tabellenelften, ehe sich der Club bekanntlich aus der fünfthöchsten Spielklasse zurückzieht. Nachdem die Borussia am vergangenen Sonntag gegen den Tabellenzweiten Frechen 20 in der letzten Minute noch den 2:2-Ausgleich kassierte, reist sie an diesem Sonntag zum Aufsteiger Union Schafhausen.

Im Hinspiel feierte der Gegner aus dem Fußballkreis Heinsberg in Freialdenhoven einen verdienten 4:0-Erfolg. Die kalte Dusche für die Borussia erfolgte schon nach fünf Minuten, als Niklas Demming zum 1:0 für die Gäste traf. Philip Gruettner (44.), Justin Küppers (53.) und Andi Seferi (77.) legten später nach.

„Unsere Mannschaft aus dem Hinspiel ist mit der, die wir jetzt haben, so nicht mehr vergleichbar. Denn wir sind mit Blick auf die Ergebnisse jetzt viel gefestigter, einfach schwerer zu besiegen. Wir haben in diesem Jahr erst ein Spiel verloren“, sagt Spielertrainer Tayfun Pektürk und führt fort: „Auch in der Hinrunde haben die Leistungen häufig gestimmt, aber das konnten wir weniger in Punkte ummünzen. Das klappt jetzt besser, auch wenn noch nicht ganz so, wie ich mir das wünschen würde.“

In der Mittelrheinliga ist Freialdenhoven die Mannschaft mit den mit Abstand meisten Unentschieden. Elfmal gab es in 24 Spielen eine Punkteteilung, ganze sieben Mal davon in zehn Rückrundenspielen. Geht es nach Pektürk, kommt gegen den Tabellen-13. Schafhausen nicht noch eines hinzu, sondern ein Sieg: „Wir wollen das Spiel gewinnen, auch deshalb, weil wir in der vergangenen Woche Punkte haben liegen lassen. Mit Sicherheit wird es kein einfaches Spiel auf diesem Platz auswärts. Aber in den restlichen vier Spielen wollen wir die maximale Punktzahl erreichen.“

Dabei spielt dem 35-Jährigen in die Karten, dass mit Gerard Sambou und Marcus Peters zwei Spieler nach ihrer Gelbsperre in den Kader zurückkehren, genauso wie Lucas Roosen nach einer Verletzung. Jonas Varona fällt mit Knieproblemen dagegen aus, ein Einsatz von Kariem Emara wiederum ist noch fraglich.

Aufrufe: 018.4.2024, 15:08 Uhr
Aachener ZeitungAutor