2024-05-29T12:18:09.228Z

Spielbericht

Derby: TSV Langquaid trifft auf gefährdeten TSV Abensberg

„Nothelfer“ Darius Farahmand greift mit seinem Team nach dem letzten Strohhalm

Unter solchen Voraussetzungen wie an diesem Freitagabend trafen die beiden Lokalrivalen nur selten aufein-ander. Die Gäste, seit vier Spielen vom auch schon zweimal in Langquaid erfolgreich tätigen Darius Farahmand betreut, kämpfen sieben Spieltage vor Saisonende fast aussichtslos gegen den Abstieg, denn die auf den Relegationsplätzen liegenden Vereine schon um zehn oder mehr Punkte enteilt. Das Fünkchen Hoffnung bei den Babonenstädtern kann eigentlich nur durch drei Punkte beim Nachbarn weiter glimmen, ansonsten droht der Weg in die Kreisliga. Die junge Truppe, die ja im Winter auch noch von ihren Stützen Tom Scheuchenpflug und Tobias Treitinger verlassen wurde, wehrte sich zwar zuletzt heftig, ohne knappe Niederlagen -zuletzt 0:1 in Kelheim - vermeiden zu können.

Es ist aber eine Binsenweisheit, dass Lokalderbys eigenen Gesetzen unterliegen, so dass die Babonenstädter an guten Tagen auf Augenhöhe mit den Bezirksliga-Konkurrenten mitspielen können. Bei der 1:5-Vorrunden-niederlage war dies allerdings nicht der Fall, bereits nach 33 Minuten hatten die Langquaider fünf Tore vorge-legt und damit damals die Tabellenführung erklommen. Mittlerweile rangieren sie auf einem guten vierten Rang, der freilich nur mit einem weiteren Dreier gesichert werden kann. Dazu muss sich die einheimische Offensive wieder von ihrer besseren Seite zeigen, da die eigentlich sehr anfällige Abensberger Abwehr – bereits 61 Gegentore – in Simbach, gegen Teisbach und auch in Kelheim deutlich an Stabilität gewonnen hat. Ob Beerschneider und Bice ihre Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor wiederentdecken? Oder überlassen sie das Toreschießen wieder ihren Kollegen aus der Abwehr und dem Mittelfeld? Neben den Langzeitverletzten fehlt auch Hannes Wagner weiterhin, während Leon Schlegel, Christoph Weigl und Markus Weiherer wieder in den Kader zurückkehren sollten.

Aufrufe: 06.4.2024, 23:54 Uhr
Martin ZeilhoferAutor