2024-03-01T12:31:23.136Z

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Cantaluppi rückt im FCB als Trainer auf

Wechsel bei Promotion-League-Team

Paco Sanchez hat neuen Trainerjob in 2. Liga interregional +++ Ex-Tuggen-Goalie übernimmt bei Interregio-Verein +++ Zürcher Erstliga-Gegner setzt auf Trainer-Routinier +++ Früherer "Trainer des Jahres" entlassen

FC Basel U21: Cantaluppi für Stucki. Auch beim in der Promotion League spielenden U21-Team des FC Basel kommt es zu einem Wechsel auf dem Trainerposten. Für Dennis Hediger übernimmt der bisherige U19-Verantwortliche Mario Cantaluppi. FCB-Nachwuchs-Direktor Daniel Stucki lässt sich wie folgt zitieren. "Wir sind nach mehreren Gesprächen mit Hediger zum Schluss gekommen, dass wir grundsätzlich unterschiedliche Auffassungen von der Philosophie und Ausrichtung unserer U-21 haben." Die "Basler Zeitung" spricht derweil von Spannungen zwischen Hediger und Cantaluppi, die als Trainer der beiden ältesten Junioren-Teams eng zusammenarbeiten sollten. Sie würden zuletzt kaum mehr miteinander gesprochen haben. Derweil betont Stucki: "Cantaluppi erfüllt die Attribute eines U-21-Trainers: Er ist ein loyaler Mensch, der diesen Job langfristig machen kann, in der Region Basel gut verankert ist und über ein gutes Fachwissen verfügt."

FC Weesen: Sanchez für Boshtraj. Der FC Weesen versucht es erneut mit einem neuen Trainer. Paco Sanchez ist bereits der dritte Verantwortliche in der laufenden Saison bei den St. Gallern, denen der direkte Fall von der 1. Liga in die 2. Liga droht. In der Interregio-Gruppe 4 überwintern sie nämlich auf einem Abstiegsplatz. Nachdem die Ära von Giovanni Montalbano bereits nach wenigen Wochen endete, versuchte sich zuletzt Mentor Boshtraj als Cheftrainer. Damit gibt der FCW ein ähnliches Bild wie zuvor in der 1. Liga ab, wo zunächst Mario Langer und dann Jozef Bajza mit wenig Erfolg tätig waren. Die Folge: Weesen musste als abgeschlagener Letzter der Gruppe 3 absteigen. Paco Sanchez, der neue Heilsbringer, ist zumindest in der Region Zürich ein bekanntes Gesicht. Zuletzt war er er inbesondere im Oberland - beim FC Weisslingen und FC Wald - in der 3. Liga tätig. Und auf der Website tönt es so, wie es halt immer tönt wenn ein Trainer sein neues Amt antritt. "Wir sind uns sicher, dass er dieser herausfordernden Aufgabe beim FC Weesen gewachsen und die Mannschaft in der Rückrunde zum Erfolg führen wird."

FC Bazenheid: Bernet in neuer Rolle beim Stammklub. Der FC Bazenheid versucht mit Adrian Bernet den Ligaerhalt in der Interregio-Gruppe 4 zu bewerkstelligen. Der 45-Jährige ersetzt den vor wenigen Tagen entlassenen Daniel Bernhardsgrütter. Bernet ist ein Ur-Bazenheider, der bis anhin als Goalie-Trainer im Verein fungierte. Gegenüber dem "Tagblatt" sagte dieser nun: "Ich weise als Trainer zwar noch keine Erfahrung auf, kenne aber das Umfeld beim FC Bazenheid bestens und weiss, wie der Laden läuft. Ich hatte mir schon immer zum Ziel gesetzt, irgendwann als Trainer einzusteigen, dass es jetzt relativ schnell ging, erachte ich als Vorteil." In seiner Aktivkarriere schaffte es Bernet zum FC Wil (Challenge League) und FC Tuggen (Promotion League/1. Liga). Bei letzterem Klub fungierte er auch schon bis 2022 als Torhüter-Trainer. In seinem Stammklub wartet nun auf ihn eine anspruchsvolle Aufgabe. So überwintert der FCB auf dem zweitletzten Platz. Er trifft dabei auch auf zahlreiche Klubs aus der Region Zürich. So u.a. die SV Schaffhausen, Bülach, Uster, Dübendorf, Lachen/Altendorf, Thalwil und Adliswil.

FC Gossau SG: Näf coacht Erstliga-Schlusslicht. Der abstiegsgefährdete Erstligist Gossau hat wiederholt Roland Näf als Hoffnungsträger für die zweite Meisterschaftshälfte verpflichtet. Für den 67-Jährigen ist es bereits das dritte Engagement bei den St. Gallern - nach 2010/11 und 2021/22. Zuletzt war in einer ähnlicher Funktion beim Zweitliga-Verein Abtwil-Engelburg tätig, mit dem aber in den Aufstiegsspielen an Dübendorf scheiterte. Der FCG hatte sich nach einer sportlichen Talfahrt Ende Oktober von Coach Oscar Escobar getrennt. Für die letzten vier Runden übernahmen dann "Zwei"-Coach Giuliano Tobler und Sportchef Thomas Kugler das Zepter. Der FCG überwintert in der mit zahlreichen Klubs aus dem Raum Zürich bevölkerten Gruppe 3 auf dem letzten Platz.

Ex-Effretikon-Coach Halimi ist Trainerjob los. Er überwintert mit dem FC Brugg in der 3. Liga auf Platz 2 - und muss trotzdem gehen. Die Rede ist von Flakon Halimi, von den Usern von FuPa Zürich (regional-fussball.ch) im 2019 noch zum "Trainer des Jahres" gewählt. Halimi war zu dieser Zeit noch für den FC Effretikon tätig, mit dem er in die 2. Liga auf- und wieder absteigt. Zur Trennung kommt es im September 2021. Halimi wechselt im darauf folgenden Februar zum damaligen Zweitligisten Brugg, wo er im letzten Sommer den Abstieg in die 3. Liga nicht verhindern kann. Eine halbe Saison später ist nun Sendeschluss. Sportchef Ivo Keller sagte dazu gegenüber der "Aargauer Zeitung": "Wir hatten im Verlauf der Hinrunde das Gefühl, dass bei Flaki etwas der Elan verloren ging und wir einen neuen Impuls brauchen. Das verdeutlichte sich dann zum Schluss, es gab ein paar Unstimmigkeiten im Team."

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Aufrufe: 05.12.2023, 06:44 Uhr
Redaktion regional-fussball.chAutor