2026-04-23T13:43:33.969Z

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Budberg verteidigt Platz 1, Mintards Comeback, Hamborn vor Abstieg

Landesliga, Gruppe 2: Im Topspiel-Kracher sorgte der SV Budberg für ein Ausrufezeichen, die DJK BW Mintard hält sich wacker im Aufstiegsrennen. Im Keller gewann der PSV Wesel das Abstiegsduell mit den Sportfreunden Hamborn, die damit nur noch rechnerische Chancen bewahren.

von Markus Becker · Heute, 21:43 Uhr · 0 Leser
Mit Schützenhilfe könnte Mintard noch einmal ganz oben reinrutschen.
Mit Schützenhilfe könnte Mintard noch einmal ganz oben reinrutschen. – Foto: Markus Becker

Streng genommen könnte der SV Scherpenberg aus eigener Kraft den Meistertitel einfahren, hat der Zweitplatzierte noch ein Spiel weniger als Tabellenführer SV Budberg. Scherpenberg behauptete sich mit 3:1 gegen den FC Kray, während Budberg das Spitzenspiel mit dem ESC Rellinghausen zu seinen Gunsten entschied. Mit Außenseiterchancen bleibt auch die DJK BW Mintard oben dran, benötigte dafür ein spätes Comeback gegen den 1. FC Lintfort. Unterdessen dürfte der dritte Absteiger nahezu feststehen. Die Sportfreunde Hamborn 07 gingen auch gegen Mitkonkurrent PSV Wesel leer aus und könnten schon am kommenden Spieltag auch die letzte rechnerische Chance auf den Klassenerhalt verlieren.

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Landesliga Niederrhein, Gruppe 2: zur Tabelle!

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VfB Speldorf – Viktoria Goch 1:2
VfB Speldorf: Sebastian Speen, Gabriel Heckerott, Florian Meyer, Robin Tschierske, Dominic Miller, Karim El Moumen, Janis Timm, Maximilian Fritzsche, Yassin Merzagua, Calvin Küper, Bradley Asoh - Trainer: Dimitri Steininger
Viktoria Goch: Thore Seifert, Niklas Zaß, Maximilian Fuchs, Jonathan Brilski, Alexander Möller, Malte Baumeister, Luca Palla, Levon Kürkciyan, Elias Koenen, Jacob Falkhofen, Ilias El Moumen - Trainer: Kevin Wolze
Schiedsrichter: Johannes Alberts (Essen) - Zuschauer: 120
Tore: 0:1 Levon Kürkciyan (1.), 0:2 Alexander Möller (35.), 1:2 Robin Tschierske (62.)

Mintard hält sich seine Mini-Chance auf den Aufstieg am Leben. Dafür brauchte es eine beherzte Aufholjagd gegen Lintfort. Die Hausherren gingen nämlich nach einer knappen Stunde zunächst durch Princely Ngangjoh (61.) in Führung. Mit dem Rücken zur Wand kamen drehten die Gäste die Partie in der Schlussphase. Niklas Nett sorgte zunächst für den Ausgleich (83.), Lucas Simos erzielte kurz vor Schluss den Siegtreffer (90.), wodurch Mintard weiterhin ganz oben dranbleibt.

1. FC Lintfort – DJK Blau-Weiß Mintard 1:2
1. FC Lintfort: Jan Philip Roolfs, Rafael Vizuete Mora, Julian Klement, Ouassim El Abdouni (69. Justin Uzochi Owuka), Jan Ziebell, Furkan Baydar, Princely Ngangjoh, Simon Schwarz, Yassine Riad, Abdoulaye Sall, Thorsten Kogel - Trainer: Meik Bodden
DJK Blau-Weiß Mintard: Maurice Riehle, Robin Müller, Leon Eschen, Noah Jecksties, Nick Heppner (75. Kejan Güzel), Niklas Nett, Lukas Mühlenfeld, Lucas Elias Simos, Joshua Mantan, Leon Fritsch (75. Ben Kastor), Leonard Rettek - Trainer: Marco Guglielmi
Schiedsrichter: Amin Lamsayah (Neuss) - Zuschauer: 250
Tore: 1:0 Princely Ngangjoh (61.), 1:1 Niklas Nett (83.), 1:2 Lucas Elias Simos (90.)

Nachdem sich Scherpenberg über die Anfangsphase dem ersten Treffer annäherte, sorgte Ömer Akbel für den Knotenlöser. Nach Vorlage von Baha Arslanboga schob der 27-Jährige im Strafraum sicher zur Führung ein (27.). Fast im Gegenzug kam der SCK der Antwort nah, Gian-Luca Reck parierte jedoch gegen Edmond Kadrijaj (30.). Die favorisierten Scherpenberger zementierten im zweiten Durchgang zunächst ihre Ambitionen auf einen Auswärtsdreier. Arslangboga traf per Kopfball zur beruhigenden 2:0-Führung (54.). Kray, das im Abstiegskampf noch punkten muss, gab sich aber nicht auf. Semih Köse (62.) und Danilo Curaba (64.) ließen jedoch vielversprechende Möglichkeiten liegen. Doch erst in der Nachspielzeit konnten die Gäste durch Benludvig Elad verkürzen (90. +1). Zu einem Comeback sollte es jedoch nicht reichen. Jasin Saiti machte gegen einen weit aufgerückten FCK alles klar (90.+6).

SV Scherpenberg – FC Kray 3:1
SV Scherpenberg: Gian-Luca Reck, Stefan Kapuscinski, Folarin Ibigoni Williams, Bugra Arslanboga, Jasin Saiti, Ömer Akbel (79. Vedad Music), Marcel Kretschmer (77. Tevfik Kücükarslan), Emirhan Karaca (66. Nils Christian Werner), Gabriel Derikx (65. Robin Fuhrmann), Kaan Terzi, Baha Arslanboga (88. Arda Terzi) - Trainer: Sven Schützek
FC Kray: Raphael Koczor, Semih Köse (88. Petros Galatidis), Djibril Tamsir Camara, Raul Sossong Bautista, Edmond Kadrijaj, Juri Korte, Estevan Rascho, Luca Kazelis, Milot Ademi, Danilo Settimio Curaba (89. Elias Kraaß), Benludvig Elad - Trainer: Dimitrios Pappas
Schiedsrichter: Sebastian Brömmel - Zuschauer: 221
Tore: 1:0 Ömer Akbel (27.), 2:0 Baha Arslanboga (54.), 2:1 Benludvig Elad (90.+1), 3:1 Jasin Saiti (90.+6)

Nach der unglücklichen Pleite aus der Vorwoche gegen Werden-Heidhausen (1:2), schoss sich Katernberg nun in gewisser Hinsicht den Frust vom Leib. Dabei hielt der MFC lange Zeit noch in der Waage. Ava Kader (44.) glich die kurzzeitige Führung durch Luca Campe (37.) noch vor der Pause aus. Die Hausherren erwischten aber den besseren Start in den zweiten Durchgang und distanzierten sich durch die Tore von Jeremy Metzler (46.) und Kerron Oteng-Adjei (50.). Zwar verkürzte Mülheim erneut mit dem Tor von Tunahan Yardimci (57.), in der Schlussphase zog Katernberg aber schlichtweg davon. Vor allem für die Mülheimer hätte ein Punktgewinn Gold wert sein können. So hängt das Team von Engin Tuncay derzeit auf dem tückischen 15. Tabellenrang.


DJK Sportfreunde Katernberg 13/19 – Mülheimer FC 97 6:2
DJK Sportfreunde Katernberg 13/19: Jan Unger, Dominik Hendricks, Nils Unger, Kerron Oteng-Adjei, Luca Campe (81. Joel Wyputa), Christopher Löffler, Marcel Welscher (85. Alharth Aljassem), Melih Bulut (85. Berkant Gebes), Yves Busch, Nick Hillmann, Jeremy Metzler (72. Bright John Essien) - Trainer: Sascha Hense
Mülheimer FC 97: Tugay Ayasli, Kakeru Akasaka, Howon Ryu, Eun-seok Ko (81. Muzaffer Eren), Joel Tata Nsah, Selim Enes Aydogdu (52. Emre Gözen), Sihun Kim (67. Lorik Peshku), Montana Kuba, Ahmed-Malik Uzun, Koki Okamura (52. Tunahan Yardimci), Ava Kader (46. Oben Robert Molango) - Trainer: Engin Tuncay
Schiedsrichter: Rolf Kramer (Wuppertal) - Zuschauer: 150
Tore: 1:0 Luca Campe (37.), 1:1 Ava Kader (44.), 2:1 Jeremy Metzler (46.), 3:1 Kerron Oteng-Adjei (50.), 3:2 Tunahan Yardimci (57.), 4:2 Luca Campe (64.), 5:2 Melih Bulut (80.), 6:2 Nick Hillmann (90.+3)

Die Abschiedstournee der Bottroper geizt weiterhin mit Erfolgserlebnissen. Gegen Werden-Heidhausen war das Geschehen auch schon frühzeitig entschieden. Jamal Daniel Werner (4.), Antoine Pierre Feld (7.), Niklas Cirkovic (21.) und Linus Thamm (29.) sorgten schon in der ersten Hälfte für klare Verhältnisse. Niklas Cirkovic (43.) legte noch vor der Pause nach. Höher gestalteten es die Gäste aber nicht. Mit den drei Punkten kann sich das Team von Danny Konietzko nach unten ein Stück weit befreien.

Rhenania Bottrop – SC Werden-Heidhausen 0:5
Rhenania Bottrop: Tom Kaczmarek, Hendrik Laakmann, Samuel Kahnert, Ensar Demircan, Jonas Kimbesi, Cem Sakız, Felix Gatner, Noah Lombaya (46. Murat Berbero), Talip Dikyologlu (67. Settar Han Demirci), Deniz Erdem, Marc - Aime Rigione (46. Canel Kaya) - Trainer: Stefan Thiele
SC Werden-Heidhausen: Marcel Niehaus, Jakob Schneider (68. Christfired Chisom Emmanuele), Niklas Cirkovic (68. Padra Peyvandi), Lennart Paul Richard Konietzko, Laurens Elias Grünewald, Linus Thamm, Moritz Alexander Stöber (85. Nils Hetkamp), Max Richter, Antoine Pierre Feld, Jamal Daniel Werner (46. Gianluca Carlo Nava), Justus Morten Becker (72. Rene Werner) - Trainer: Danny Konietzko
Schiedsrichter: Sam Zergan - Zuschauer: 50
Tore: 0:1 Jamal Daniel Werner (4.), 0:2 Antoine Pierre Feld (7.), 0:3 Niklas Cirkovic (21.), 0:4 Linus Thamm (29.), 0:5 Niklas Cirkovic (43.)

Ein wildes Hin und Her inklusive eines späten Ausgleichstreffers von Marlon Williams (86.), hinderte die Bottroper an einem weiteren Erfolgserlebnis. Somit kommt Niederwenigern dem gesicherten Klassenerhalt immer näher, Bottrop wird für den weiteren Saisonverlauf wohl bestenfalls Platz fünf verteidigen können.

VfB Bottrop – Sportfreunde Niederwenigern 3:3
VfB Bottrop: Dacy Akanji Akwa Orock, Frederick Owusu Ansah, Mick Matthes, Alexander Beloshapkin, Nico Petritt, Niklas Böhm (70. Ralf Thiel), Ahmed Jemaiel (81. Lasse Schraven), Raphael Steinmetz, Lasse Dittner (85. Abdul Ahmad), Bjarne Neumann, Mirac Özgen - Trainer: Marco Hoffmann - Co-Trainer: Sascha Wisniowski - Co-Trainer: Pascal Thielking
Sportfreunde Niederwenigern: Tim Höppner, Marvin Schurig, Robin Duesmann, Finn Luca Baartz (85. Niklas Nadolny), Marc Geißler (79. Marlon Anthony Williams JR), Paul Beyer (67. Fabian Lümmer), Florian Machtemes (91. Hendrik Maximilian Fülber), Paul Anton Renneberg, Sekvan Azad Rascho, Fynn Niklas Roß (46. Finn Dorka), Moreno Mandel - Trainer: Marcel Kraushaar - Co-Trainer: Onur Saldamli - Co-Trainer: Carsten Neuhaus
Schiedsrichter: Issa Qaba - Zuschauer: 75
Tore: 0:1 Moreno Mandel (12.), 1:1 Raphael Steinmetz (20. Handelfmeter), 2:1 Ahmed Jemaiel (34.), 2:2 Finn Dorka (53.), 3:2 Lasse Dittner (56.), 3:3 Marlon Anthony Williams JR (86.)

Jan Gehrmann brachten die Hausherren im Abstiegskracher früh auf Kurs (8.). Im zweiten Durchgang legte Felix Gehrmann (63.) zusätzlich einen drauf. Hamborn war nun akut gefordert. Ohnehin wäre der Weg zum Klassenerhalt weit und steinig gewesen. Eine Niederlage beim Mitkonkurrenten würde diesen so gut wie besiegeln. so bäumten sich die Gäste noch einmal auf. Alexandros Chassanidis (86.) verkürzte, Max Werner hätte per Strafstoß sogar für den Ausgleich sorgen können, doch Schlussmann Sebastian Kaiser hatte etwas dagegen (90.). So saugt sich Wesel wieder ans rettende Ufer heran, Hamborn hat nur noch rechnerische Chancen auf den Landesliga-Verbleib.

PSV Wesel – Sportfreunde Hamborn 07 2:1
PSV Wesel: Sebastian Kaiser, Stephan Sanders, Lennart Laader, Marvin Nunnendorf, Dustin Heveling (78. Denys Ovsiannikov), Nico Giese, Luis Jakob Blaswich, Oliver Dryka, Felix Gehrmann (71. Noah Karschti), Max Mahn, Jan Gehrmann - Trainer: Björn Assfelder
Sportfreunde Hamborn 07: Alexander Geraedts, Noah Gabriel Herrmann, Kenson Götze, Nico Kuipers, Seungho Noh (58. Gennaro Harling), Max Werner, Alexandros Chassanidis, Mohammad Bitar, Arda Bozkurt, Pascal Spors (78. Talha Evler), Ilyas Kaddouri (46. Petros Tzikas) - Trainer: Soumiya Bouhadi
Schiedsrichter: Lukas Dyck (Willich ) - Zuschauer: 100
Tore: 1:0 Jan Gehrmann (8.), 2:0 Felix Gehrmann (63.), 2:1 Alexandros Chassanidis (86.)
Besondere Vorkommnisse: Max Werner (Sportfreunde Hamborn 07) scheitert mit Foulelfmeter an Torwart Sebastian Kaiser (90.).

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ESC Rellinghausen – SV Budberg 0:3
ESC Rellinghausen: Fabrice Haller, Erik May, Leon Lieske (76. Can Funke), Bünyamin Sahin, Kamil Poznanski, Simon Neuse, Yaw Osei Awuah (67. Niklas Piljic), Luka Bosnjak, Edisher Ugrekhelidze (46. Tristan Richter), Berkan Eken, Aaron Oteng-Appiah (86. Malick-Montell Mourtala) - Trainer: Sascha Behnke
SV Budberg: Marc Anders, Tim Beerenberg, Laurin Severith, Niklas Ueberfeld (61. Florian Mordt), Lennart Hahn (88. Devin Warnke), Fynn Leon Eckhardt, Ole Egging (85. Benedict Vana), Alessandro Hochbaum, Felix Weyhofen (90. Fynn Jansen), Moritz Paul, Oliver Nowak - Trainer: Tim Wilke
Schiedsrichter: Marvin Dominik Szlapa (Remscheid) - Zuschauer: 400
Tore: 0:1 Fynn Leon Eckhardt (12.), 0:2 Felix Weyhofen (31.), 0:3 Moritz Paul (73.)

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Das sind die nächsten Spieltage

30. Spieltag
30.04.26 Viktoria Goch - SG Essen-Schönebeck
30.04.26 SV Budberg - VfB Speldorf
01.05.26 SV Scherpenberg - 1. FC Lintfort
02.05.26 Mülheimer FC 97 - Rhenania Bottrop
03.05.26 FC Kray - DJK Sportfreunde Katernberg 13/19
03.05.26 Sportfreunde Hamborn 07 - ESC Rellinghausen
03.05.26 Sportfreunde Niederwenigern - PSV Wesel
03.05.26 SC Werden-Heidhausen - VfB Bottrop

31. Spieltag
08.05.26 DJK Sportfreunde Katernberg 13/19 - SV Scherpenberg
08.05.26 PSV Wesel - SC Werden-Heidhausen
10.05.26 SG Essen-Schönebeck - SV Budberg
10.05.26 ESC Rellinghausen - Sportfreunde Niederwenigern
10.05.26 VfB Bottrop - Mülheimer FC 97
10.05.26 DJK Blau-Weiß Mintard - Viktoria Goch
10.05.26 Rhenania Bottrop - FC Kray
10.05.26 VfB Speldorf - Sportfreunde Hamborn 07

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