
Viktoria Goch ist in der Landesliga in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Nach zwei sieglosen Spielen setzte sich der Aufsteiger mit 2:1 (2:0) beim VfB Speldorf durch und näherte sich dem Kontrahenten in der Tabelle bis auf zwei Punkte an. Das Hinspiel in Goch hatten die Mülheimer Anfang Dezember noch mit 3:2 für sich entschieden. Die Revanche ist also geglückt – aber was hat den Ausschlag gegeben? Trainer Kevin Wolze hatte sich da etwas Spezielles ausgedacht.
Die äußerst disziplinierte Leistung der Gocher ermöglichte den Auswärtssieg. Gegen eine der besten Offensiven der Liga wählte Viktoria-Coach Wolze einen für die Gocher ungewohnt defensiven Ansatz. „Wir wollten sehr kompakt stehen und es ihrem Trio da vorne schwer machen. Wir wussten, dass wir den Gegner damit zermürben können und haben auf unsere Umschaltmomente gesetzt. Das ist uns sehr gut gelungen“, sagte er.
In die Karten spielte den Gästen der frühe Führungstreffer: Bereits nach 50 Sekunden landete ein langer Ball hinter der Kette bei Jacob Falkhofen, der den im Rückraum einlaufenden Levon Kürkciyan bediente. Kürkciyan, der nach seiner Gelb-Sperre zurückgekehrt war, hatte keine Mühe, das 1:0 zu erzielen.
Der VfB Speldorf machte in der Folge das Spiel – auch, weil die Gocher ihn ließen. „Es war von außen kein schönes Spiel. Speldorf hatte 70, 80 Prozent Ballbesitz. Eigentlich ist es nicht unsere Art, so zu spielen. Wir wollen sonst immer aktiv sein und haben einen Hang zum Anlaufen. Es ist toll, dass die Mannschaft den neuen Ansatz so gut angenommen hat“, sagte Wolze.
In der 36. Minute schoss Alexander Möller den Ball aus rund 20 Metern in den Winkel zum 2:0 für Goch. „Das war ein echtes Traumtor“, sagte Wolze, dessen Plan voll aufging. Kürkciyan hätte vor der Pause sogar noch auf 3:0 erhöhen können.
Auch im zweiten Durchgang verzweifelte der VfB Speldorf an der kompakten Gocher Staffelung. Nur einmal gelang der Durchbruch: Nach einem Ballverlust der Gäste nahm Robin Tschierske Maß und erzielte aus etwa 20 Metern den Anschlusstreffer (84.). „Das war aber auch die einzige richtige Torchance“, so Wolze.
Der Gocher Trainer freute sich: „Wir haben gesagt, dass wir noch einmal einen Dreier holen wollen, und das ist uns geglückt. Ich muss den Jungs ein Kompliment machen.“ Viktoria Goch hat nun 42 Punkte auf dem Konto. Am Donnerstagabend sollen gegen die SG Essen-Schönebeck weitere hinzukommen.
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