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Spielvorbericht

Binnen zehn Tagen: Fünfter Offensiv-Ausfall beim FC Eddersheim

Yannick Gutmann hat sich die Mittelhand gebrochen und fehlt mindestens sechs Wochen +++ Zuvor waren bereits die Offensivspieler Cem Kara, Angel Arthee, Nils Fischer und Nils Kohlbacher ausgefallen +++ Sonntag gegen Stadtallendorf

von Philipp Durillo · 04.03.2026, 17:15 Uhr · 0 Leser
Vorerst mit Faserriss außer Gefecht: Stürmer Nils Kohlbacher steht dem FC Eddersheim momentan nicht zur Verfügung.
Vorerst mit Faserriss außer Gefecht: Stürmer Nils Kohlbacher steht dem FC Eddersheim momentan nicht zur Verfügung. – Foto: Marcel Lorenz - Archiv
Eddersheim. Dieses Verletzungspech ist beinahe unheimlich: Seit dem Wiederauftakt der Saison haben sich beim FC Eddersheim fünf Offensivspieler verletzt und fallen wochenlang aus. "Das ist fast schon Slapstick und das habe ich so in meiner Karriere als Trainer auch noch nicht erlebt", sagt FCE-Trainer Carsten Weber. Vor dem Heimspiel gegen Eintracht Stadtallendorf stellt sich die Offensive des Hessenligisten somit fast von allein auf.

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Nochmal zum Mitschreiben: Beim ersten Ligaspiel 2026 gegen Waldgirmes riss sich Regisseur Cem Kara die Achillessehne - OP und Saisonaus. Drei Tage später musste beim Sieg im Kreispokal in Kriftel Flügelspieler Angel Arthee mit Oberschenkelverletzung runter, die Ausfallzeit taxierte Weber auf "mindestens vier Wochen".

Vorerst letztmalig im Kader stand beim Spiel in Kriftel Nils Fischer. Der im Winter als Ersatz für Top-Torjäger Ibo Yilmaz verpflichtete Stürmer fehlt aus gesundheitlichen Gründen "bis auf Weiteres", wie Weber verlauten lässt. Beim Auswärtssieg in Hanau schoss es dann dem eingewechselten Stürmer Nils Kohlbacher in den hinteren Oberschenkel. Die Folge: Faserriss und wochenlange Pause.

Hand-Verletzung von Gutmann unerwartet schwer

Nun ereilte den FCE eine neuerliche Hiobsbotschaft: Die Handverletzung von Stürmer Yannick Gutmann, der am Sonntag in der Startelf stand, hat sich als Mittelhandbruch entpuppt. Gutmann kommt zwar um eine OP herum, fehlt aber auch mindestens sechs Wochen. "Da hatten wir Glück, dass ihm Sonntag nichts passiert ist, sonst hätte das das Saisonaus bedeuten können", sagt Weber. Dazu kommt noch der seit längerem fehlende Niklas Kraus (Innenbandriss).

Vogt und Park als Optionen für ganz vorne

Besonders tragisch: Die jüngsten fünf Verletzten stammen alle aus einem Mannschaftsteil: Die Optionen für die Offensive werden somit immer geringer. Laurin Vogt wäre ein möglicher Startelfkandidat, auch Seok-Min Park als "falsche Neun" könne ganz vorne im Zentrum spielen, wie Weber ausführt. Zumindest auf den offensiven Außen wäre Demyan Imek wieder eine Option, da Noah Schmitt nach abgesessener Sperre wieder auf seine angestammte Position rechts hinten zurückkehren könnte.

Dass der FCE trotz des extremen Verletzungspech noch jemanden für die Offensive von extern dazuholt, ist eher ausgeschlossen. "Der mögliche Kandidat müsste trotz einem halben Jahr Vereinslosigkeit fit sein, dazu fußballerisch und menschlich ins Profil passen. Das ist super schwierig", sagt Weber. Der sich aber auch nicht beklagen möchte: "Ich bin auch damit fein, wenn wir nichts machen. Wir werden nun inhaltlich viel ausprobieren, ich höre da auch viel auf die Expertise aus der Mannschaft", umreißt Weber die Gedankenspiele für kommenden Sonntag (15 Uhr), wenn es zuhause gegen Eintracht Stadtallendorf geht. Die Partie wird auf Rasen ausgetragen. "Er ist immer noch nicht gut, aber gut genug, um darauf zu spielen", sagt Weber.