2026-05-15T09:36:57.455Z

Allgemeines

Bayernliga-Relegation: FSV will Maximum! Doch Coburg schöpft Hoffnung

„Der Treffer kann goldwert sein!"

von Boris Manz · Heute, 12:40 Uhr · 0 Leser
Avancierte in den letzten Wochen zum Hoffnungsträger und traf auch gegen Pfaffenhofen: Coburgs Norik Höhn (l.).
Avancierte in den letzten Wochen zum Hoffnungsträger und traf auch gegen Pfaffenhofen: Coburgs Norik Höhn (l.). – Foto: Wolfgang Zink

Freude über den Lucky Punch oder den Heimsieg? Frust über die Pleite oder das späte Gegentor? Eines ist klar: Nach dem Hinspiel der Bayernliga-Relegation zwischen Pfaffenhofen und Coburg ist alles offen.

Haben die beim FSV jetzt auch Kopfbälle trainiert? „Nee, eigentlich nicht. Aber gestern lief es richtig gut“, sagte ein gut gelaunter Pfaffenhofen-Trainer Ludwig Dietrich nach dem Relegations-Hinspiel zur Bayernliga. Sein FSV schlug am Donnerstagabend den FC Coburg mit 2:1 - dank zweier Kopfballtore. Lars Müller, Sportlicher Leiter beim Bayernligisten, zog ein nüchternes Fazit: „Es war ein ausgeglichenes Spiel gegen einen guten Gegner. Wir haben nicht so viele Chancen gehabt und dennoch Gott sei Dank den Anschlusstreffer gemacht, deshalb müssen wir zufrieden sein.“

"Ein 0:2 wäre eine Hausnummer": Coburg schlägt in Pfaffenhofen spät zurück

Für Dietrich war die Führung kurz nach der Pause aufgrund leichter Vorteile verdient: Eine Ecke von Top-Scorer Michael Senger köpfte Kristof Kuchlbauer in der 47. Minute zur 1:0-Führung ein. In der Folge drückte der FC Coburg, doch Verteidiger Kuchlbauer rettete einmal in höchster Not und Keeper Moritz Köhler parierte zweimal stark.

In der 66. Minute folgte das 2:0 für den FSV. Diesmal fand eine Flanke von Simon Heigl den Kopf von Jonas Redl. Dietrich sah sein Team vom zweiten Tor beflügelt, doch die Intensität des Spiels kostete seinen Preis. In den Schlussminuten drängte Coburg auf den Anschlusstreffer – und belohnte sich: Nach einem Standard traf Norik Höhn in der 92. Minute zum umjubelten 1:2.

„Der Treffer kann goldwert sein. Jetzt haben wir noch gute Chancen im Rückspiel. Ein 0:2 wäre schon eine Hausnummer gewesen“, kommentierte Coburgs Müller das späte Tor. „Jetzt hoffen wir auf Montag! Wir müssen ein Tor machen, dann wärst du in der Verlängerung. Wir werden sehen, wo die Reise hingeht.“

Pfaffenhofen trotz spätem Gegentor "stolz" – Trainer Dietrich will das Maximum

Des einen Freud, des anderen Leid. „Natürlich tut das 1:2 weh, aber unser Ziel war es, das Spiel zu gewinnen. Darauf sind wir stolz. Jetzt wissen wir, was auf uns zukommt“, sagte Dietrich, der nun mit Pfaffenhofen die starke Saison mit dem Bayernliga-Aufstieg vergolden will. Im Sommer hatten nur wenige den FSV auf dem Zettel. XXL-Umbruch: Über zehn Ab- und Zugänge. „Der Umbruch im Sommer war enorm, aber das haben wir sehr gut gemeistert. Mit der Saison bin ich super zufrieden, aber wir streben immer nach dem Maximum. Und das heißt jetzt Bayernliga.“