2024-06-24T08:04:54.312Z

Interview der Woche
– Foto: Birgit Wegner

"Aufgeben ist keine Option"

Ein ungleiches Derby steht am Freitagabend im Altenburger Land auf dem Plan. Denn der Tabellenführer aus Schmölln empfängt den abstiegsbedrohten SV Rositz.

Maik Wegner ist ein Spieler, der mit seinen 37 Lenzen schon einiges an Fußballerfahrung mitbringt. Unter anderem kickte der Mittelfeldspieler schon für den kommenden Gegner vom SV Schmölln 1913 in der Thüringenliga. Und auch heute hat er noch kurze Dräthe zu Spielern und Funktionären bei den Knopfstädtern.

Im FuPa-Interview spricht Maik über das Derby, den Abstiegskampf für seinen SV Rositz und die bestehenden Verbindungen zum SV Schmölln 1913.

FuPa Thüringen: Am Freitagabend geht es für euch zum Derby nach Schmölln. Was erwartet euch dort?
Maik Wegner:
Wir erwarten Freitag einen sehr guten Gegner mit viel Tempo. Viele Spieler sind im besten Fußballalter. Die Schmöllner haben taktisch und technisch Landesliga-Niveau. Im Hinspiel haben sie sehr viel Ruhe bewahrt und wirkten zu keinem Zeitpunkt nervös. Auch wenn wir lange dagegen halten konnten, zogen sie ihr Spiel bis zum Ende durch.

FuPa Thüringen: Wie wollt ihr dem Tabellenführer am Freitagabend ein "Schippchen" schlagen?
Maik:
Mit der richtigen Einstellung können wir gegen jeden in dieser Liga punkten. Auch am Freitag gegen Schmölln. Gegen so einen spielerischen guten Gegner müssen wir natürlich auch einen guten Tag erwischen, mit ein bisschen Glück, wenig Fehler und Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor. Ich glaube an uns. Wir werden alles versuchen sie zu ärgern. Wir sind bereit!

FuPa Thüringen: Der Abstiegskampf ist wieder mit einigen Eventualitäten gespickt (Rudolstadt?, Saalfeld?). Wie siehst du dieses ganze Wirr-Warr? Wie ist euer aktueller Stand?
Maik:
Ich bin kein Fan von "eventuell" oder "was wäre wenn". Das ist vergdeutete Zeit darüber nachzudenken wieviele Mannschaften absteigen können. Wo am Ende der Strich gezogen wird, können wir nicht beeinflussen. Wir müssen einfach weiter arbeiten, fokussiert bleiben und am Ende sehen wir ob es reicht.

FuPa Thüringen: Was stimmt dich optimistisch, dass ihr am Ende über dem Strich steht?
Maik:
Wenn man einmal da hinten drin hängt, hat man gefühlt öfters Pech als Glück. Es gab viele Nackenschläge, aber wir sind immer wieder aufgestanden. Wir haben auch so viel Unterstützung von außen, weshalb wir auch nie aufgeben. Verein und Fans sind beim SV Rositz sehr eng miteinander verbunden. Das pusht uns immer wieder. Aufgeben ist keine Option in Rositz. Jetzt sind wir dran, was zurück zu geben. Am besten gleich am Freitag beim Derby.

FuPa Thüringen: Hast du noch Verbindungen nach Schmölln? Wenn ja, mit welchen Spielern?
Maik:
Ich kenne sehr viele Spieler in Schmölln durch meine Meuselwitzer und Ehrenhainer Zeiten. Man sieht sich auch noch des Öfteren privat. Auch Trainer und Präsident kenne ich gut. Das kommt mir persönlich zu Gute. Dann kann ich mal zeigen, dass man mit 37 Jahren noch mithalten kann. Das bringt noch paar Prozente mehr (lacht).

Aufrufe: 023.5.2024, 09:21 Uhr
André HofmannAutor